Datenschutzerklärung
Stand: 17.10.2026
Kurz gesagt
miau.care vermittelt Catsitting. Wir betreuen keine Katzen selbst. Für die Vermittlung brauchen wir wenige Angaben über dich: deine E-Mail-Adresse, deinen Vor- und Nachnamen, dein Geschlecht und ob du Katzenbesitzer, Catsitter oder beides bist, dazu auf Wunsch ein Profilbild. Wir verkaufen keine Daten, wir betreiben keine Werbenetzwerke, und diese Website setzt keine Cookies zu Analyse- oder Werbezwecken.
Wer für die Bearbeitung verantwortlich ist
Verantwortlich im Sinne des Schweizer Datenschutzgesetzes (DSG) und der europäischen Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist Varatharajan Solutions, Einzelunternehmen, Am Mattenhof 2b, 6010 Kriens, Schweiz. Du erreichst uns unter admin@vsolutions.ch; die vollständigen Angaben stehen im Impressum.
Wir haben keinen Datenschutzberater bestellt; für alle Anliegen zum Datenschutz ist die obige Adresse zuständig.
Welche Daten wir bearbeiten und wozu
Diese Übersicht bildet den heutigen Funktionsumfang ab: Konto anlegen und anmelden, Profilbild und Geschlecht angeben, Sitter suchen (auch nach Geschlecht), mit ihnen schreiben, eine Betreuung anfragen, das Abo abschliessen (im Web oder in der App über den Store), dir mit deiner Einwilligung Rabatte per E-Mail schicken, eine Buchung abwickeln und bezahlen (auch als wöchentliche Serie), Sitter auszahlen, einander nach der Betreuung bewerten, Sitter-Profile im Web öffentlich zeigen, die Identität der Sitter und auf Wunsch der Owner prüfen, bei Verstössen gegen die Nutzungsregeln Massnahmen treffen, dich auf Wunsch per Push benachrichtigen, die App ohne Store aktuell halten sowie das eigene Konto löschen und die eigenen Daten mitnehmen. Kommt eine Funktion mit neuen Daten dazu, wird sie erweitert, bevor die Funktion für dich verfügbar ist.
| Wozu | Welche Daten | Rechtsgrundlage | Wie lange |
|---|---|---|---|
| Dein Nutzerkonto führen | E-Mail-Adresse, Vor- und Nachname, gewählte Rollen (Owner / Sitter), Zeitstempel des Kontos; meldest du dich mit Apple oder Google an, zusätzlich die Kennung deines Kontos dort | Erfüllung des Nutzungsvertrags (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO); unter dem DSG die zweckkonforme Bearbeitung nach Art. 6 Abs. 3 | bis du dein Konto löschst |
| Deine Zustimmung zu den AGB festhalten | Zeitpunkt deiner Zustimmung und die Fassung der AGB (ihr Stand-Datum), der du zugestimmt hast; nur du kannst sie lesen, geschrieben wird sie nur von unserem Server | Erfüllung des Nutzungsvertrags (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO): Wir weisen damit nach, dass der Vertrag mit diesen AGB zustande gekommen ist; unter dem DSG erwartbar nach Art. 6 Abs. 3 | bis du dein Konto löschst |
| Dich mit Apple oder Google anmelden lassen, wenn du das wählst | Von Apple beziehungsweise Google: deine E-Mail-Adresse (bei Apple auf Wunsch eine Weiterleitungsadresse), dein Vor- und Nachname als Vorschlag, den du bestätigst, und die Kennung deines Kontos dort. Keine Adresse des Profilbilds, kein Passwort, keine weiteren Angaben. Bei Apple zusätzlich ein Schlüssel, mit dem wir die Anmeldung bei Apple widerrufen können, verschlüsselt gespeichert | Erfüllung des Nutzungsvertrags (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO): Du wählst diesen Weg selbst, der Code per E-Mail bleibt immer möglich; unter dem DSG erwartbar nach Art. 6 Abs. 3 | bis du dein Konto löschst; dann widerrufen wir die Anmeldung auch bei Apple |
| Dir Anmeldecodes zustellen | E-Mail-Adresse, achtstelliger Einmalcode | Erfüllung des Nutzungsvertrags (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO) | Der Code verfällt nach 10 Minuten. Versandprotokolle beim Mail-Anbieter nach dessen Fristen. |
| Die Anmeldung vor Missbrauch schützen | IP-Adresse, Zahl der Versuche, Zeitstempel | Berechtigtes Interesse an sicheren Konten (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO); unter dem DSG erwartbar | kurzfristig, im Rahmen des jeweiligen Sperrfensters |
| Anmeldungen technisch protokollieren | Kennung deines Kontos, E-Mail-Adresse, IP-Adresse und Browserkennung, wenn du einen Code anforderst, dich anmeldest (mit Code, Apple oder Google), dich abmeldest und wenn du dein Konto löschst | Berechtigtes Interesse an einem sicheren Betrieb und daran, Fehler und Angriffe untersuchen zu können (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO); unter dem DSG erwartbar | Im Protokoll des Anmeldedienstes 7 Tage, dann gelöscht, auch nach einer Kontolöschung. Audit-Einträge in unserer Datenbank höchstens 7 Tage und mit dem Konto gelöscht. |
| Vor dem Versand eines Anmeldecodes prüfen, ob ein Mensch anfragt | Bei Cloudflare: deine IP-Adresse und technische Merkmale deines Browsers beziehungsweise der Webansicht in der App (etwa Browsertyp, Sprache, wie die Prüfung geladen wird). Heraus kommt ein einmaliges Prüfzeichen, das unser Anmeldedienst bei Cloudflare nachprüft. Bei uns speichern wir weder das Prüfzeichen noch das Ergebnis; das technische Protokoll unseres Anmeldedienstes hält jede Code-Anforderung fest, eine abgelehnte Prüfung mit deiner IP-Adresse, eine angenommene mit der Kennung deines Kontos, deiner E-Mail-Adresse, deiner IP-Adresse und der Browserkennung | Berechtigtes Interesse, die Konten und Dritte vor massenhaft verschickten Codes zu schützen (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO); unter dem DSG eine erwartbare Sicherheitsmassnahme | Das Protokoll des Anmeldedienstes 7 Tage, dann gelöscht. Audit-Einträge in unserer Datenbank höchstens 7 Tage und mit dem Konto gelöscht. Bei Cloudflare nach dessen Fristen, als unser Auftragsbearbeiter. |
| Dein Profilbild zeigen | Ein Bild je Konto, freiwillig; bist du Sitter, ist es zugleich dein Sitter-Foto und für die Listung nötig. Vor dem Hochladen schreibt die App es auf deinem Gerät neu und entfernt dabei Standort, Gerät und Aufnahmezeit. Das Bild eines gelisteten Sitters sieht jeder, auch auf dieser Website; das Bild eines Owners nur Sitter, mit denen er ein Gespräch oder eine Anfrage hat. Wir werten es nie zur Erkennung von Personen aus. | Beim Owner deine Einwilligung, die du mit dem freiwilligen Hochladen gibst und mit dem Entfernen des Bilds widerrufst (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO); beim Sitter Erfüllung des Nutzungsvertrags, denn das Gelistet-Werden ist die Leistung, die du willst (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO); unter dem DSG erwartbar nach Art. 6 Abs. 3 | bis du es ersetzt oder entfernst, dann gelöscht, spätestens am Folgetag; hochgeladene, aber nie verwendete Bilder nach 7 Tagen; mit deinem Konto gelöscht |
| Dein Geschlecht angeben und Sitter danach filtern | Weiblich oder männlich, eine Pflichtangabe. Owner können in der App Sitter danach filtern; das Geschlecht eines Sitters sehen angemeldete Nutzer in der App, das eines Owners ein Sitter, sobald dieser ihn anfragt. Nie auf dieser Website und nie in Push-Benachrichtigungen. Es beeinflusst keine Reihenfolge, keinen Preis und keine Listung. | Erfüllung des Nutzungsvertrags (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO): Die Wahl, wer betreut und bei wem, gehört zur Vermittlung, die du von uns willst; unter dem DSG erwartbar nach Art. 6 Abs. 3 | bis du dein Konto löschst; ändern kannst du es im Profil, leeren nicht |
| Deine Sprachen angeben und Sitter danach filtern | Die Sprachen, die du sprichst, mindestens eine, aus der vollständigen Liste. Owner können in der App Sitter nach einer Sprache filtern; die Sprachen eines Sitters sehen angemeldete Nutzer in der App, die eines Owners ein Sitter, sobald ihr ein Gespräch habt. Nie auf dieser Website und nie in Push-Benachrichtigungen. Wir schliessen daraus nichts auf deine Herkunft. | Erfüllung des Nutzungsvertrags (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO): Dass ihr euch verständigen könnt, gehört zur Vermittlung, die du von uns willst; unter dem DSG erwartbar nach Art. 6 Abs. 3 | bis du dein Konto löschst; ändern kannst du sie im Profil, mindestens eine bleibt |
| Chat und Betreuungsanfrage zwischen dir und der Gegenseite | Deine Nachrichten (Freitext), die Angaben deiner Anfrage (Zeitraum, Service, PLZ des Betreuungsorts, ausgewählte Katzen, Nachricht) und wann du zuletzt gelesen hast | Erfüllung des Nutzungsvertrags (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO): Die Vermittlung ist genau die Leistung, für die du hier bist; unter dem DSG erwartbar nach Art. 6 Abs. 3 | Kommt keine Buchung zustande: 12 Monate nach der letzten Nachricht, dann wird das Gespräch samt Anfragen gelöscht. Mit Buchung gelten die Fristen der Buchung. |
| Dein Abo abrechnen | An Stripe: E-Mail-Adresse und die Kennung deines Kontos (als Zuordnungsmerkmal). Bei uns: Kanal des Abschlusses, Stripe-Kunden- und Abo-Kennung, Status, Ende der laufenden Periode, Zeitstempel. Deine Zahlungsdaten (Karte, auch über Apple Pay oder Google Pay) liegen ausschliesslich bei Stripe, nie bei uns. | Erfüllung des Nutzungsvertrags (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO); unter dem DSG erwartbar nach Art. 6 Abs. 3 | bis du dein Konto löschst. Belege zu Zahlungen bewahrt Stripe nach seinen gesetzlichen Pflichten 10 Jahre auf. |
| Deinen Abo-Kauf im Web nachweisen und einen Widerruf abwickeln | Je Kauf: Zeitpunkt deiner Erklärungen, die Fassung der AGB, die du akzeptiert hast, dass du den sofortigen Beginn verlangt hast, Tarif, Abschluss, erste Periode, bezahlter Betrag, die Referenzen bei Stripe und wann wir dir die Bestätigungsmail mit der Widerrufsbelehrung geschickt haben. Bei einem Widerruf: Datum, Weg (Web oder Mail an den Support), die nicht genutzten Tage, der erstattete Betrag und der Stand der Erstattung. Die Erstattung läuft über Stripe, die Mails über Resend, ohne Öffnungs- oder Klick-Tracking. | Erfüllung des Abo-Vertrags (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO): Nachweis des Kaufs und des verlangten sofortigen Beginns, Abwicklung deines Widerrufs; unter dem DSG erwartbar nach Art. 6 Abs. 3 | bis du dein Konto löschst; ein Kauf, den du nicht abschliesst, nach 48 Stunden |
| Dein Abo im App Store oder bei Google Play abrechnen | Der Kauf selbst läuft bei Apple beziehungsweise Google über dein Store-Konto; dort liegen Zahlungsdaten und Belege, nie bei uns. An RevenueCat: die Kennung deines Kontos bei uns als anonyme Nutzer-Kennung, dazu die Kaufbestätigung des Stores. Bei uns: Kanal des Abschlusses, welcher Store, Kaufzustand, gewählte Laufzeit, Ende der laufenden Periode, Zeitstempel. Keine Zahlungsdaten, keine Daten deines Apple- oder Google-Kontos. | Erfüllung des Nutzungsvertrags (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO); unter dem DSG erwartbar nach Art. 6 Abs. 3 | bis du dein Konto löschst. Belege zum Kauf bewahren Apple beziehungsweise Google nach ihren eigenen Regeln auf. |
| Einen Kennenlernbesuch vereinbaren | Je Anfrage höchstens ein Termin: Datum, Uhrzeit, Zustand, dein optionaler Hinweis (bis 200 Zeichen) und der Verweis auf die Adresse, die du dafür freigibst. Der Sitter sieht nur die Adresse, ohne Telefonnummer, von deiner Bestätigung bis zum Ende des Termintags; sie wird nie als Kopie am Termin gespeichert. Ob das Treffen stattgefunden hat, fragen wir nicht. | Erfüllung des Nutzungsvertrags (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO): Das Kennenlernen bahnt die vermittelte Betreuung an und wird von dir selbst ausgelöst; unter dem DSG erwartbar nach Art. 6 Abs. 3 | mit dem Gespräch: 12 Monate nach der letzten Nachricht oder Anfrage-Änderung, sofern keine Buchung daraus wird. Der Verweis auf die Adresse wird spätestens am Ende des Termintags entfernt, bei Absage sofort. |
| Buchung abwickeln und bezahlen | Die Buchung selbst (Zeitraum, Service, Preis, Zahlweg, Zustand mit Verlauf), Adresse und Telefonnummer der Betreuung als Momentaufnahme an der Buchung, dein Adressbuch. Bei Plattform-Zahlung an Stripe: E-Mail-Adresse, Kennung deines Kontos und der Buchung; deine Zahlungsdaten (Karte, TWINT, Wallet) gibst du direkt bei Stripe ein, sie liegen nie bei uns. Bei uns: Zahlungskennung, Betrag, Zahlungsart, Zustand der Zahlung und die effektive Gebühr, die Stripe uns meldet. | Erfüllung des Nutzungsvertrags (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO); unter dem DSG erwartbar nach Art. 6 Abs. 3 | Buchungsunterlagen (Beträge, Daten, Zustände, Zahlungsbelege) 10 Jahre ab Ende der Buchung (Art. 958f OR), nach einer Kontolöschung anonymisiert, ohne Adresse und Telefonnummer. Dein Adressbuch: bis du dein Konto löschst. |
| Serienbuchungen führen und automatisch bezahlen | Je Serie: Wochenmuster (Wochentage mit morgens, abends oder Nacht), Start, Ende oder «offen», Zustand, Preis aus der Zusage, Zahlweg, Verweis auf die Adresse und je Tag des Musters, was daraus wurde (ohne Grund). Bei Plattform-Zahlung liegt die Karte nur bei Stripe; bei uns die Referenz darauf und die Kartenanzeige (Marke, letzte vier Ziffern, Ablauf), die nur der Owner sieht. Je Termin die Abbuchungsversuche mit Zustand und Zeitpunkten, nie ein Ablehnungsgrund der Bank, dazu der Beleg deiner Abbuchungserlaubnis mit Zeitpunkt, Konto, Serie und Textversion. Der Sitter sieht Wochenmuster und Termine, nie die Kartenanzeige. | Erfüllung des Nutzungsvertrags (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO): Die wiederkehrende Betreuung samt automatischer Zahlung richtest du selbst ein. Die Abbuchungserlaubnis ist ein Zahlungsauftrag, keine Einwilligung; der Beleg dient ihrem Nachweis (Art. 5 Abs. 2 DSGVO). Unter dem DSG erwartbar nach Art. 6 Abs. 3 | Serie, Wochenmuster und Angaben je Tag 12 Monate nach dem Ende der Serie; Abbuchungsversuche 12 Monate nach ihrem Termin; Belege 10 Jahre nach dem Ende der Serie, nach einer Kontolöschung ohne Personenbezug. Die Karte lösen wir bei Stripe, sobald du sie entfernst, die Serie endet oder du dein Konto löschst. Die Termine folgen den Fristen der Buchung. |
| Fütterungsplan und Aufgaben führen | Je Katze: Art (Futter, Medikament oder Sonstiges), Bezeichnung, Menge, Tageszeiten, Hinweis; bei Medikamenten zusätzlich die Behandlung (wofür, Zeitraum oder dauerhaft, Art der Gabe, wo es liegt, was tun, wenn es nicht klappt); je Eintrag auf Wunsch ein Foto der Packung oder des Futters, ohne Metadaten; je Buchung bis zu 20 Aufgaben (Bezeichnung, Tageszeit, Hinweis) | Erfüllung des Nutzungsvertrags (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO): Der Plan ist der Inhalt der Betreuung, die du bestellst; unter dem DSG erwartbar nach Art. 6 Abs. 3 | Plan bis zur Löschung der Katze oder deines Kontos; ein Foto am Eintrag bis du es ersetzt oder entfernst, sonst mit dem Eintrag, der Katze oder deinem Konto, sofort auch aus dem Speicher; nie gespeicherte Uploads nach 7 Tagen; Aufgaben 12 Monate nach Abschluss der Buchung, mit dem Journal |
| Gewicht der Katze führen | Je Messung: Gewicht in kg, Datum und, wenn du selbst wiegst, eine freiwillige Notiz. Wiegt auf deinen Wunsch der Sitter während der Betreuung, steht seine Messung mit seinem Vornamen und der Initiale seines Nachnamens im Verlauf («gewogen von Sven K.»); er erfasst nur den Wert, keine Notiz und kein Foto. | Erfüllung des Nutzungsvertrags (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO) für beide Seiten: du bestellst die Überwachung, der Sitter belegt seine Leistung; unter dem DSG erwartbar nach Art. 6 Abs. 3 | Bis du die Messung, die Katze oder dein Konto löschst. Der Bezug zum Sitter (Kennung, Vorname und Initiale) fällt 12 Monate nach Abschluss der Buchung oder sofort mit der Löschung seines Kontos; danach steht «gewogen vom Sitter». |
| Checkliste und Besuchs-Journal führen | Je Betreuungstag: Zustand jedes Punkts (offen, erledigt oder nicht möglich) mit Zeitpunkt, Grund bei «nicht möglich», Tagesabschluss mit Zeitpunkt, Notiz und bis zu drei Fotos des Sitters | Erfüllung des Nutzungsvertrags (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO) für beide Seiten: der Sitter belegt seine Leistung, du bekommst den versprochenen Einblick; unter dem DSG erwartbar nach Art. 6 Abs. 3 | 12 Monate nach Abschluss der Buchung, Fotos auch aus dem Speicher; nie Teil der 10-jährigen Buchungsunterlagen |
| Ankunft und Abgang des Sitters festhalten | Je Besuch: Zeitpunkt der Ankunft und des Abgangs, beide von unserem Server gesetzt, nie von der Uhr des Geräts; der Kalendertag der Ankunft; die Markierung «nachgetragen» oder «nicht abgemeldet». Kein Standort, keine Ortung, keine Fotos. | Erfüllung des Nutzungsvertrags (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO) für beide Seiten: der Owner bekommt den bestellten Einblick, der Sitter belegt seinen Besuch; unter dem DSG erwartbar nach Art. 6 Abs. 3 | 12 Monate nach Abschluss der Buchung, mit dem Journal; nie Teil der 10-jährigen Buchungsunterlagen |
| Sitter auszahlen | Bei Stripe: alles, was Stripe für ein Auszahlungskonto prüft (Identität, Bankverbindung), nie bei uns. Bei uns: die Kennung deines Stripe-Kontos, ob das Onboarding abgeschlossen ist, und je Auszahlung Betrag, einbehaltene Gebühr, Zeitpunkt und Zustand. | Erfüllung des Nutzungsvertrags (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO); unter dem DSG erwartbar nach Art. 6 Abs. 3. Identität und Bankverbindung prüft Stripe nach seinen eigenen gesetzlichen Pflichten. | Auszahlungsbelege 10 Jahre ab Ende der Buchung (Art. 958f OR), nach einer Kontolöschung anonymisiert; die Konto-Referenz, bis du dein Konto löschst. |
| Bewerten und bewertet werden | Je abgeschlossener Buchung und Richtung eine Bewertung: 1 bis 5 Sterne, optional ein Text bis 1000 Zeichen, wer wen bewertet hat, Zeitpunkt der Abgabe und der Veröffentlichung | Erfüllung des Nutzungsvertrags (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO): Bewertungen sind das Vertrauensmerkmal der Vermittlung; unter dem DSG erwartbar nach Art. 6 Abs. 3 | mit der Buchung, 10 Jahre ab deren Ende. Löschst du dein Konto, bleiben die Bewertungen, die du geschrieben hast, mit «gelöschtes Konto» als Verfasser erhalten; Bewertungen über dich werden entfernt. |
| Deinen Verfügbarkeitskalender führen | Als Sitter: deine Abwesenheitstage (nur das Datum, ohne Grund) und deine Tagesobergrenze für Besuche. Ein Owner erfährt beim Anfragen nur, ob du an seinem eigenen Zeitraum kannst; in der App zeigt ihm dein Profil zusätzlich die nächsten sieben Tage als frei oder voll, nie im Web. Er sieht nie deinen Kalender und nie einen Grund. | Erfüllung des Nutzungsvertrags (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO): Der Kalender ist Teil des Gelistet-Werdens, das du als Sitter von uns willst; unter dem DSG erwartbar nach Art. 6 Abs. 3 | Abwesenheitstage 12 Monate nach ihrem Tag, dann gelöscht; mit deiner Kontolöschung verschwindet der ganze Kalender. |
| Deine Betreuungen als Kalender-Abo bereitstellen | Nur wenn du es als Sitter einschaltest: ein nur lesender Kalender-Feed unter einer Adresse mit eigenem Feed-Geheimnis. Er enthält je Betreuung Datum, PLZ und Ort sowie die Zahl der Besuche und deine bestätigten Kennenlern-Termine mit Uhrzeit; nie Namen, Adressen, Telefonnummern oder Katzennamen. Dein Kalender-Dienst (etwa Google oder Apple, oft mit Sitz in den USA) erhält diese Angaben; er ist nicht unser Auftragsbearbeiter, sondern von dir gewählt. | Erfüllung des Nutzungsvertrags (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO), von dir selbst ausgelöst; unter dem DSG erwartbar nach Art. 6 Abs. 3. Die Bekanntgabe ins Ausland nennen wir vorsorglich (Art. 19 Abs. 4 DSG) | Das Feed-Geheimnis, bis du das Abo ausschaltest, einen neuen Link erzeugst oder dein Konto löschst; die Bremszähler täglich. Der Feed speichert nichts, er liest. |
| Deine Antwortzeit als Sitter zeigen | Ein gerechneter Wert, keine neue Angabe: die Zeit bis zu deiner ersten Reaktion je neuem Gespräch, daraus der Median über die letzten 90 Tage, ab 5 Gesprächen; unbeantwortet zählt nach 48 Stunden als 48 Stunden. Sichtbar ist der gerundete Wert und das Abzeichen «Antwortet schnell», in der App und im Web für jedermann; die Zahl der zählenden Gespräche siehst nur du. Keine neuen Einzelzeiten, keine Historie. | Erfüllung des Nutzungsvertrags (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO): Das Gelistet-Werden mit den Angaben, die Owner zur Wahl brauchen, ist die Leistung, die du von uns willst; unter dem DSG erwartbar nach Art. 6 Abs. 3 | Kein eigener Bestand: Der Wert entsteht aus deinen Gesprächen und verschwindet mit ihnen (12 Monate ohne Buchung, mit deiner Kontolöschung sofort). |
| Deine Merkliste «Meine Sitter» führen | Je gemerktem Sitter genau zwei Angaben: seine Kennung und der Zeitpunkt. Kein Grund, keine Notiz, keine Zählung je Sitter. Sichtbar nur für dich; der gemerkte Sitter erfährt davon nichts, auch keine Zahl. Ob ein Paar eine Stammbeziehung hat, wird aus den gemeinsamen abgeschlossenen Buchungen gerechnet und nirgends gespeichert. | Erfüllung des Nutzungsvertrags (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO): Die Merkliste ist Teil der Vermittlung, die du von uns willst; unter dem DSG erwartbar nach Art. 6 Abs. 3 | bis du das Herz entfernst, eine Blockierung zwischen euch greift oder eines der beiden Konten gelöscht wird. Die Stammbeziehung lebt von den Buchungen und verschwindet mit ihnen. |
| Die Verfügbarkeits-Abfrage vor Missbrauch schützen | Zwei Zähler, nur serverseitig lesbar: wie oft ein Konto pro Stunde nachsieht und bei wie vielen verschiedenen Sittern es das an einem Tag tut; dieselbe Zählung noch einmal getrennt für den Sieben-Tage-Streifen im App-Profil | Berechtigtes Interesse daran, dass sich Sitter-Kalender nicht systematisch absammeln lassen (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO); unter dem DSG als Sicherheitsmassnahme erwartbar | täglich gelöscht; mit deiner Kontolöschung sofort |
| Deine Nachrichten an unseren Support beantworten | Deine E-Mail-Adresse, was du uns schreibst, und unsere Antwort. Die Mails liegen im Postfach support@miau.care bei Titan (siehe «An wen wir Daten weitergeben»). | Erfüllung des Nutzungsvertrags (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO); schreibst du uns ohne Konto, unser berechtigtes Interesse, dir zu antworten (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO); unter dem DSG erwartbar | bis dein Anliegen erledigt ist, spätestens 12 Monate danach; wir räumen das Postfach einmal im Monat auf. Für Meldungen siehe «Melden und Blockieren». |
| Meldungen bearbeiten und Blockierungen führen | Bei einer Meldung: der gewählte Grund, dein Text (sofern du einen schreibst), dein Konto und das gemeldete Konto (Kennung und Vorname), die Art des Gemeldeten (Gespräch, Sitter-Profil oder Bewertung) mit dem Verweis darauf und der Zeitpunkt; lesbar ausschliesslich für unseren Support, für keinen Nutzer. Bei einer Blockierung: wer wen blockiert hat und wann; sichtbar nur für den Blockierenden. | Berechtigtes Interesse an einer sicheren Plattform (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO); unter dem DSG erwartbar | Meldungen 12 Monate ab Eingang, dann gelöscht; nach einer Kontolöschung bis dahin ohne Personenbezug. Blockierungen, bis du sie aufhebst oder dein Konto löschst. |
| Konto-Massnahmen verhängen und Widersprüche beantworten | Je Massnahme: dein Konto (Kennung), die Stufe (Inhalt entfernen, Sitter-Profil entlisten, vorübergehend sperren, dauerhaft ausschliessen), der grobe Grund aus einer festen Liste, Beginn und Ende, ein interner Vermerk unseres Supports, eine Aufhebung mit Begründung und wer von uns gehandelt hat. Dazu dein Widerspruch (dein Text) und unsere Antwort. Ein entfernter Inhalt (Bewertung, Nachricht, Profilbild oder Vorstellungstext) ist für alle ausgeblendet und nur für uns wiederherstellbar. | Berechtigtes Interesse an einer sicheren Plattform und an der Durchsetzung der Nutzungsregeln (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO), zugleich Erfüllung des Nutzungsvertrags, dessen AGB die Stufen nennen (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO); unter dem DSG erwartbar nach Art. 6 Abs. 3. Jede Massnahme entscheidet ein Mensch | Massnahme samt Widerspruch 12 Monate nach ihrem Ende oder ihrer Aufhebung; ein Ausschluss, solange er gilt. Entfernte Inhalte 6 Monate wiederherstellbar, dann endgültig gelöscht. Löschst du dein Konto, gehen Sperren, Entlistungen und entfernte Inhalte mit; von einem Ausschluss bleiben ohne Vermerk und Widerspruch nur Kennung, Stufe, Grund und Zeitpunkt, solange das Ausweis-Merkmal besteht. |
| Gemeldete Gespräche prüfen und jede Einsicht festhalten | Unser Support liest ein Gespräch nur aus einer Meldung heraus, nie frei. Jede Einsicht und jede Handlung auf unserer Admin-Seite (Massnahme, Aufhebung, Antwort auf einen Widerspruch, erledigte Meldung) steht im Protokoll: wer von uns, wann, was, an welchem Konto (Kennung) und mit welcher Begründung; nie der Inhalt des Gesprächs. | Berechtigtes Interesse an der Prüfung einer Meldung, beschränkt auf den gemeldeten Fall, und an nachvollziehbaren Entscheiden (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO); unter dem DSG erwartbar | Protokolleinträge 12 Monate, dann gelöscht; bis dahin lassen sie sich weder ändern noch löschen. |
| Ein ausgeschlossenes Konto am Ausweis wiedererkennen | Bestehst du die Identitätsprüfung, übermittelt uns Stripe Ausstellerland, Dokumentart und Dokumentnummer deines Ausweises. Daraus rechnen wir sofort ein Merkmal, aus dem sich die Nummer nicht zurückrechnen lässt, und vergleichen es mit den Merkmalen ausgeschlossener Konten. Die Dokumentnummer selbst speichern wir nicht, ebenso wenig Name, Geburtsdatum oder ein Ausweisbild. | Berechtigtes Interesse an einer sicheren Plattform (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO): Ein ausgeschlossenes Konto soll nicht mit demselben Ausweis neu beginnen. Unter dem DSG erwartbar, weil wir es vor dem Start der Prüfung nennen | bis du dein Konto löschst. Wird dein Konto ausgeschlossen, 3 Jahre ab dem Ausschluss, auch wenn du dein Konto danach löschst; heben wir den Ausschluss auf, wieder bis zur Kontolöschung. |
| Deine Identität als Sitter prüfen | Bei Stripe: Fotos deines Ausweises und die Angaben darauf (etwa Name und Geburtsdatum); Stripe prüft, ob der Ausweis echt ist. Ein Selfie oder ein Abgleich deines Gesichts gehört heute nicht dazu. Bei uns das Ergebnis: Prüfstand (nicht geprüft, läuft, geprüft, fehlgeschlagen), Zahl der Versuche, Zeitpunkte, die Referenz auf die Prüfung bei Stripe, bei einem Fehlschlag der Grund, den Stripe nennt, und der Beleg deiner Einwilligung (Zeitpunkt, Textversion); dazu das Merkmal deines Ausweises (siehe «Ein ausgeschlossenes Konto am Ausweis wiedererkennen»). Nie ein Ausweisbild. | Erfüllung des Nutzungsvertrags (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO): Gelistet wird nur mit geprüfter Identität, und das Gelistet-Werden ist die Leistung, die du als Sitter von uns willst. Zusätzlich holen wir vor dem Start deine ausdrückliche Einwilligung ein. Unter dem DSG erwartbar nach Art. 6 Abs. 3 | Das Ergebnis bei uns, bis du dein Konto löschst; das Merkmal des Ausweises nach seiner eigenen Frist (siehe «Ein ausgeschlossenes Konto am Ausweis wiedererkennen»). Ausweisbilder und Angaben bei Stripe nach dessen eigenen Fristen; löschst du dein Konto, lassen wir die Prüfung bei Stripe schwärzen, Stripe nennt dafür bis zu vier Tage (siehe «Identitätsprüfung»). |
| Deine Identität als Owner prüfen, wenn du das willst | Dieselbe Prüfung wie bei Sittern, freiwillig: bei Stripe Fotos deines Ausweises und die Angaben darauf, ohne Selfie und ohne Abgleich deines Gesichts; bei uns das Ergebnis mit Prüfstand, Versuchen, Zeitpunkten, Referenz, Grund eines Fehlschlags und dem Beleg deiner Einwilligung, dazu das Merkmal deines Ausweises wie bei Sittern. Bestehst du sie, sehen nur Sitter in der App das Abzeichen «Identität geprüft», und nur wenn ihr ein Gespräch, eine Anfrage oder eine Buchung habt; nie auf dieser Website. | Deine Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO), jederzeit widerrufbar; unter dem DSG ebenfalls deine Einwilligung. Ohne Prüfung hast du keinen Nachteil | Wie bei Sittern: das Ergebnis bei uns, bis du dein Konto löschst oder die Einwilligung widerrufst; bei Stripe nach dessen Fristen, bei der Kontolöschung geschwärzt (siehe «Identitätsprüfung»). |
| Dein Sitter-Profil öffentlich zeigen | Foto (dein Profilbild), Vorname mit dem ersten Buchstaben des Nachnamens («Victoria A.»), Vorstellungstext, Services mit Preisen, PLZ und Gemeinde, Einsatzradius, Zahlungsarten, das Abzeichen «Identität geprüft» sowie Bewertungsschnitt, Anzahl und die veröffentlichten Bewertungen; in der App für angemeldete Nutzer und im Web für jedermann, auch ohne Konto | Erfüllung des Nutzungsvertrags (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO): Das Gelistet-Werden ist die Leistung, die du als Sitter von uns willst; unter dem DSG erwartbar nach Art. 6 Abs. 3 | solange dein Profil gelistet ist. Pausierst du es oder wird es entlistet, verschwindet es aus Suche und Web; Suchmaschinen-Caches steuern wir nicht (siehe «Öffentliches Sitter-Profil im Web»). |
| Deine Adresse als Sitter führen | Strasse und Nummer, PLZ und Ort. Daraus übernehmen wir PLZ und Gemeinde deiner Listung, und sie steht im Kopf deines eigenen Einnahmen-Exports. Sehen kannst nur du sie: Owner sehen von dir PLZ, Gemeinde und Einsatzradius, nie die Adresse, auch nicht nach einer Buchung. | Erfüllung des Nutzungsvertrags (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO): Der Ort deiner Listung gehört zum Gelistet-Werden, das du als Sitter von uns willst; unter dem DSG erwartbar nach Art. 6 Abs. 3 | bis du sie änderst, dann gilt nur die neue, ohne Historie; mit deinem Konto gelöscht |
| Dir Rabatte per E-Mail schicken | Nur wenn du eingewilligt hast: E-Mail-Adresse, Vorname, Zeitpunkt der Bestätigung deiner Adresse, ob du ein Abo hast oder hattest, der Beleg deiner Einwilligung (Zeitpunkt, Textversion, Zeitpunkt eines Widerrufs), die Vermerke, dass und wann Angebot und Erinnerung verschickt wurden, und die Kennungen des Anmelde- und des Abmeldelinks, nur als Hash. Versand über Resend (Anbieter in den USA). Kein Öffnungs- oder Klick-Tracking. | Deine Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO), jederzeit widerrufbar; unter dem DSG ebenfalls deine Einwilligung. Es ist Werbung, keine Nachricht zu deinem Konto | Die Einwilligung, bis du sie widerrufst oder dein Konto löschst; nach einem Widerruf bleibt ihr Beleg mit dem Datum des Widerrufs. Die Versand-Vermerke, bis du dein Konto löschst, damit keine Mail doppelt kommt. Der Anmeldelink gilt 14 Tage, danach löschen wir seinen Hash; der Abmeldelink gilt bis zum Widerruf. |
| Eine Kontolöschung protokollieren | Nur die Kennung des gelöschten Kontos, der Zeitpunkt der Löschung und welche Rollen es hatte; keine E-Mail-Adresse, kein Name. Damit können wir eine spätere Nachfrage («ist mein Konto wirklich weg?») beantworten. | Berechtigtes Interesse an der Nachweisbarkeit der Löschung (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO); unter dem DSG erwartbar | Der Eintrag lässt sich keiner Person mehr zuordnen; er bleibt für Rückfragen des Supports bestehen. |
| Dich per Push benachrichtigen | Nur wenn du es auf deinem Gerät erlaubst. Bei uns: je Gerät der Push-Token, die Plattform und der Zeitpunkt der letzten Nutzung; deine drei Schalter (Nachrichten, Anfragen & Buchungen, Bewertungen); je Benachrichtigung die Ereignisart, der Vorname der Gegenseite, das Ziel in der App und die Sendezeit. An Expo gehen Push-Token, Ereignisart und Vorname; nie Nachrichtentext, Adresse, Telefonnummer, Beträge oder Katzennamen. | Erfüllung des Nutzungsvertrags (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO): Die Benachrichtigung ist Teil der Vermittlung, die du nutzt; ob dein Gerät sie zeigt, entscheidest du in dessen Einstellungen. Unter dem DSG erwartbar nach Art. 6 Abs. 3 | Der Token, bis du dich auf dem Gerät abmeldest oder dein Konto löschst (dann sofort); spätestens nach 90 Tagen ohne App-Start. Eine gesendete Benachrichtigung bleibt 24 Stunden in unserer Sendeliste. |
| Die App ohne Store aktualisieren | Beim Start und wenn die App nach mehr als einer Stunde aus dem Hintergrund zurückkommt, fragt sie bei Expo nach Korrekturen. An Expo gehen die Plattform, die App-Version, die Laufzeit-Kennung, der Kanal, die IP-Adresse deines Geräts und eine zufällige Kennung dieser Installation (beim ersten Start erzeugt, dauerhaft, ohne Bezug zu deinem Konto); nie eine Konto-Kennung, kein Vorname, keine Sitzung, kein Push-Token. Das geschieht auch ohne Konto und vor der Anmeldung. Bei uns: ein einzelner Wert je Plattform (die Mindestversion), den die App ohne Konto liest; wir speichern dabei nichts je Gerät oder je Nutzer. | Berechtigtes Interesse an einer korrekten und sicheren App (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO); unter dem DSG erwartbar, wie bei jeder App, die Updates lädt | Bei uns nichts. Bei Expo nach dessen Fristen, als unser Auftragsbearbeiter. |
| Fehler erkennen und beheben | Stürzt die App ab oder tritt in der App, auf dieser Website oder auf unserem Server ein unerwarteter Fehler auf, geht ein Fehlerbericht an Sentry: die Art des Fehlers, die Stelle im Programm, die Plattform, das Gerätemodell, die Version von Betriebssystem und App, der Stand der App und, wenn du angemeldet bist, deine Konto-Kennung als einziger Bezug zu dir. Nie deine E-Mail-Adresse, dein Vorname, deine IP-Adresse, der Name deines Geräts oder Inhalte wie Nachrichten, Adressen, Telefonnummern oder Codes. Gewollte Ablehnungen (etwa «Sitter nicht verfügbar») und fehlendes Netz werden nicht gemeldet. | Berechtigtes Interesse an einer funktionierenden und sicheren App und an korrekten Zahlungen (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO); unter dem DSG erwartbar. Du kannst widersprechen (siehe «Deine Rechte») | 30 Tage bei Sentry, danach gelöscht. Bei uns nichts. |
| Diese Website ausliefern | Server-Protokolle unseres Hosters Vercel (IP-Adresse, Zeitpunkt, aufgerufene Seite, verwendeter Browser), technisch notwendig, auch ohne Konto. Die Seiten werden über Vercels weltweites Netz ausgeliefert, unsere Server-Funktionen laufen in Frankfurt. Was du in die PLZ-Suche eingibst, speichern wir nicht. | Berechtigtes Interesse am sicheren Betrieb (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO); unter dem DSG erwartbar | kurz, nach den Angaben des Hosters |
Wir verlangen keine Angaben, die wir für den jeweiligen Zweck nicht brauchen. Ein Passwort gibt es bewusst nicht: Du meldest dich mit einem Einmalcode per E-Mail an, damit bei uns gar kein Passwort liegt, das gestohlen werden könnte.
Zustimmung zu den AGB
Bevor du miau.care nutzt, stimmst du in der App oder beim Kauf eines Abos im Web den AGB zu. Dazu speichern wir den Zeitpunkt deiner Zustimmung und die Fassung der AGB (ihr Stand-Datum), der du zugestimmt hast. Weitere Angaben gehören nicht dazu.
Wozu und auf welcher Grundlage. Damit weisen wir nach, dass der Vertrag zwischen dir und uns mit diesen AGB zustande gekommen ist. Grundlage ist der Vertrag (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO); unter dem DSG ist das erwartbar nach Art. 6 Abs. 3.
Wer sie sieht und wie lange. Lesen kannst nur du sie; geschrieben wird sie nur von unserem Server. Wir behalten sie, bis du dein Konto löschst, und löschen sie mit dem Konto. Sie ist Teil deiner Datenauskunft (siehe «Konto löschen und Daten mitnehmen»).
Anmeldung mit Apple oder Google
Statt mit einem Code per E-Mail kannst du dich in der App auch mit Apple (auf dem iPhone) oder mit Google anmelden. Dann erhalten wir von Apple beziehungsweise Google nur deine E-Mail-Adresse, deinen Vor- und Nachnamen und die Kennung deines Kontos dort. Den Namen zeigen wir dir vor dem Speichern; du kannst ihn ändern. Was der Anbieter sonst mitschickt, etwa die Adresse deines Profilbilds, speichern wir nicht. Bei Apple kannst du wählen, deine E-Mail-Adresse zu verbergen; dann bekommen wir eine Weiterleitungsadresse von Apple, über die unsere E-Mails dich trotzdem erreichen.
Apple und Google handeln dabei in eigener Verantwortung. Du meldest dich mit deinem eigenen Konto bei ihnen an, und sie erfahren, dass du dich bei miau.care anmeldest; was sie damit tun, regeln ihre Datenschutzerklärungen. Sie sind keine Auftragsbearbeiter von uns. Beide Unternehmen sitzen für Nutzerinnen und Nutzer in der Schweiz in den USA (Apple Inc., Google LLC), für Nutzer in der EU in Irland.
Löschst du dein Konto, widerrufen wir eine Anmeldung mit Apple auch bei Apple. Dafür bewahren wir bis dahin einen Schlüssel von Apple verschlüsselt auf; er dient nur diesem Widerruf. Die Verbindung zu Apple oder Google löschen wir mit dem Konto.
Sicherheitsprüfung mit Cloudflare Turnstile
Bevor wir dir einen Anmeldecode per E-Mail schicken, prüft Cloudflare Turnstile, ob ein Mensch anfragt und nicht ein Programm, das massenhaft Codes anfordert. Das gilt beim Anmelden und Registrieren, bei der Bestätigung einer Kontolöschung in der App und bei der Anmeldung mit Code auf der Abo-Seite im Web.
Was Cloudflare dabei sieht. Für die Prüfung lädt dein Browser beziehungsweise die Webansicht in der App ein kleines Programm von Cloudflare (Cloudflare, Inc., USA). Cloudflare sieht dabei deine IP-Adresse und technische Merkmale deines Browsers beziehungsweise der Webansicht, etwa Browsertyp, Sprache und wie die Prüfung geladen wird. Deine E-Mail-Adresse, deinen Namen oder dein Konto erfährt Cloudflare dabei nicht.
Was bei uns bleibt. Heraus kommt ein einmaliges Prüfzeichen, das unser Anmeldedienst bei Cloudflare nachprüft, bevor er den Code verschickt. Wir speichern weder das Prüfzeichen noch das Ergebnis der Prüfung, weder in unseren Tabellen noch in unseren eigenen Protokollen oder Fehlerberichten. Der Anmeldedienst (Supabase Auth) führt aber wie jeder Server ein technisches Protokoll: Es hält jede Code-Anforderung fest, eine abgelehnte Prüfung mit deiner IP-Adresse, eine angenommene mit der Kennung deines Kontos, deiner E-Mail-Adresse, deiner IP-Adresse und der Browserkennung (welcher Browser beziehungsweise welche App anfragt). Mit denselben Angaben hält es auch fest, wenn du dich anmeldest (mit Code, Apple oder Google), dich abmeldest oder dein Konto löschst. Dieses Protokoll löscht Supabase nach 7 Tagen; wir werten es nicht aus und nutzen es nur, wenn wir einen Fehler oder einen Angriff untersuchen. Turnstile setzt keine Cookies zu Werbe- oder Analysezwecken.
Audit-Einträge. Supabase kann Anmeldungen, Code-Anforderungen und Abmeldungen zusätzlich als Audit-Einträge mit Kennung und E-Mail-Adresse deines Kontos in unserer Datenbank ablegen. Das haben wir abgeschaltet. Liegt trotzdem ein solcher Eintrag dort, löschen wir ihn nach 7 Tagen und sofort, wenn du dein Konto löschst.
Grundlage. Unser berechtigtes Interesse, die Konten und Dritte vor massenhaft verschickten Codes zu schützen (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO); unter dem DSG ist das eine erwartbare Sicherheitsmassnahme. Cloudflare arbeitet in unserem Auftrag (Auftragsbearbeiter nach Art. 9 DSG / Art. 28 DSGVO); die USA als Exportland sind unter «Bekanntgabe ins Ausland» genannt.
Was die Gegenseite von dir sieht
miau.care vermittelt; die Betreuung erbringen die Sitter. Deshalb tauschst du dich direkt mit der anderen Person aus, und was du ihr schickst, sieht sie auch. Konkret:
Andere sehen deinen Namen immer in der Kurzform: dein Vorname und der erste Buchstabe deines Nachnamens, etwa «Victoria A.». Benachrichtigungen auf dem Sperrbildschirm nennen nur den Vornamen.
Der Sitter sieht deinen Namen in dieser Kurzform, deine Nachrichten und die Angaben deiner Anfrage samt PLZ und Ort des Betreuungsorts. Ab dem Moment, in dem du eine Anfrage schickst, sieht er ausserdem die Steckbriefe der ausgewählten Katzen: Name, Geburtsjahr, Foto, Merkmale, Eigenheiten und Medikamente. Bewusst nicht dabei: Versicherung und Chip-Nummer. Die braucht er zum Zusagen nicht. Lehnt er ab, ziehst du zurück oder ist die Betreuung abgeschlossen, endet sein Zugriff auf die Steckbriefe: Danach sieht er nur noch die Namen der Katzen, kein Foto, keine Merkmale, keinen Fütterungsplan und kein Gewicht. Was er während der Betreuung in der Checkliste festgehalten hat, sein Journal, sieht er weiter, bis es 12 Monate nach dem Abschluss gelöscht wird.
Deine genaue Adresse bekommt er in diesem Schritt nicht; die wird erst mit einer bezahlten Buchung geteilt (siehe «Buchung, Bezahlung und Auszahlung»). Du siehst vom Sitter die Kurzform seines Namens, sein Foto und sein öffentliches Profil.
Profilbild und Geschlecht. Hast du ein Profilbild, sieht es der Sitter, sobald ihr ein Gespräch oder eine Anfrage habt; dein Geschlecht sieht er ab deiner Anfrage. Vom Sitter siehst du in der App sein Profilbild und sein Geschlecht. Mehr dazu in den Abschnitten «Profilbild» und «Geschlecht».
Deinen ganzen Nachnamen sieht nur die Gegenseite einer bestätigten Buchung, im selben Zeitraum und nach derselben Regel wie die Adresse und die Telefonnummer der Betreuung (siehe «Buchung, Bezahlung und Auszahlung»). Der Zweck: Der Sitter kennt das Klingelschild, und du weisst, wer mit dem Schlüssel kommt. Der Name wird dabei nicht in die Buchung kopiert; wir lesen ihn jedes Mal aus deinem Konto. Löschst du dein Konto, sieht ihn niemand mehr.
Eine einzige Ausnahme gibt es vorher: den Kennenlernbesuch, den du selbst bestätigst. Dann siehst du beim Bestätigen, welche Adresse du freigibst, und der Sitter sieht nur die Adresse, ohne Telefonnummer, bis zum Ende des Termintags. Was das genau bedeutet und wie du es widerrufst, steht im Abschnitt «Kennenlernbesuch».
Nachrichten lassen sich nicht nachträglich ändern oder löschen. Das ist Absicht: Wir schlichten keine Streitfälle, und der unveränderte Wortlaut ist der einzige Schutz, den beide Seiten haben. Löschst du dein Konto, bleiben deine Nachrichten für die Gegenseite lesbar, mit «Gelöschtes Konto» statt deines Namens als Absender (siehe «Konto löschen und Daten mitnehmen»).
Was du schickst, hat danach die andere Person. Was du einer anderen Person in miau.care schickst, erhält sie. Für den weiteren Umgang damit ist sie selbst verantwortlich, nicht wir.
Profilbild
Du kannst deinem Konto ein Profilbild geben. Das ist freiwillig: Im ersten Einrichten der App kannst du den Schritt überspringen und das Bild später im Profil hinzufügen, ersetzen oder entfernen. Je Konto gibt es genau ein Bild. Bist du Sitter, ist es zugleich dein Sitter-Foto; für die Listung in der Suche brauchst du als Sitter ein Bild.
Ohne Metadaten. Bevor das Bild dein Gerät verlässt, schreibt die App es neu und entfernt dabei die Metadaten der Aufnahme: Standort, Gerät und Aufnahmezeit. Gespeichert wird nur das neu geschriebene Bild in begrenzter Grösse. Wir werten es nie zur Erkennung von Personen aus; es wird angezeigt, sonst nichts.
Wer es sieht. Das Bild eines gelisteten Sitters sieht jeder, in der App und auch auf dieser Website, ohne Konto (siehe «Öffentliches Sitter-Profil im Web»). Ist ein Sitter nicht gelistet, etwa pausiert, sehen sein Bild nur Owner, mit denen er ein Gespräch oder eine Anfrage hat. Das Bild eines Owners sehen nur Sitter, mit denen er ein Gespräch oder eine Anfrage hat; es ist nie öffentlich, weder in der App noch im Web. Nach einer Blockierung oder wenn das Gespräch gelöscht ist, sieht der Sitter es nicht mehr. Das ist in der Datenbank selbst so eingeschränkt, nicht nur in der App, und die Bilder lassen sich nicht auflisten. Angezeigt wird ein Bild über eine Adresse, die nur wenige Minuten gilt: Wer ein Bild nicht mehr sehen darf, weil blockiert, pausiert oder das Bild entfernt wurde, verliert den Zugriff darum spätestens nach dieser Frist.
Wo es liegt. Das Bild liegt bei Supabase im Rechenzentrum in Zürich, wie die übrigen Daten deines Kontos. Ein neuer Dienstleister kommt dafür nicht dazu.
Grundlage. Als Owner gibst du deine Einwilligung, indem du freiwillig ein Bild hochlädst, und du widerrufst sie jederzeit, indem du es entfernst (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO). Als Sitter ist es der Nutzungsvertrag: Das Gelistet-Werden mit Bild ist die Leistung, die du von uns willst (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO). Unter dem DSG ist beides erwartbar nach Art. 6 Abs. 3.
Wie lange. Das Bild bleibt, bis du es ersetzt oder entfernst; dann löschen wir die Datei, spätestens am Folgetag, nicht bloss die Verknüpfung. Ein hochgeladenes Bild, das du nie gespeichert hast, verschwindet nach 7 Tagen. Mit deinem Konto löschen wir es ebenfalls. Deine Datenauskunft enthält das Bild als zeitlich begrenzten Link.
Geschlecht
Beim Einrichten deines Kontos fragen wir nach deinem Geschlecht. Das ist eine Pflichtangabe, und zur Wahl stehen nur «weiblich» oder «männlich».
Wozu. Owner können in der App Sitter danach filtern, und ein Sitter sieht das Geschlecht eines Owners, sobald dieser ihn anfragt. Pflicht ist die Angabe, weil sie für beide Seiten zur Wahl gehört: Owner entscheiden, wer in ihre Wohnung kommt, und ein Sitter weiss vor seiner Zusage, zu wem er in die Wohnung geht.
Warum nur zwei Werte. Wir bieten die zwei Werte an, die der Schweizer Personenstand kennt.
Wer es sieht. Das Geschlecht eines Sitters sehen angemeldete Nutzer in der App, an seinem Profil. Das Geschlecht eines Owners sieht nur ein Sitter, den er anfragt, bei der Anfrage und der Buchung. Es steht nie auf dieser Website, weder auf der öffentlichen Sitter-Seite noch in der Suche im Web, und nie in Push-Benachrichtigungen.
Zweckbindung, ausdrücklich. Das Geschlecht dient nur dieser Anzeige und dem Filter. Es beeinflusst keine Reihenfolge, keinen Preis und keine Listung, und wir werten es nicht über Konten hinweg aus und geben es nicht weiter.
Grundlage und Dauer. Grundlage ist der Nutzungsvertrag (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO): Die Wahl, wer betreut und bei wem, gehört zur Vermittlung, die du von uns willst; unter dem DSG erwartbar nach Art. 6 Abs. 3. Die Angabe bleibt, bis du dein Konto löschst. Ändern kannst du sie jederzeit im Profil, aber nicht leeren. Sie steht in deiner Datenauskunft und verlässt die Plattform nicht: Kein Dienstleister erhält sie.
Sprachen
Beim Einrichten deines Kontos fragen wir, welche Sprachen du sprichst. Du wählst mindestens eine und höchstens zehn aus der vollständigen Liste der Sprachen; die Angabe ist Pflicht.
Wozu. Damit ihr euch verständigen könnt: Owner können in der App Sitter nach einer Sprache filtern, und beide Seiten sehen, welche Sprachen das Gegenüber spricht.
Wer sie sieht. Die Sprachen eines Sitters sehen angemeldete Nutzer in der App, an seinem Profil. Die Sprachen eines Owners sieht ein Sitter, sobald ihr ein Gespräch habt. Sie stehen nie auf dieser Website und nie in Push-Benachrichtigungen.
Zweckbindung, ausdrücklich. Die Sprachen dienen nur dieser Anzeige und dem Filter. Wir schliessen daraus nichts auf deine Herkunft, sie beeinflussen keine Reihenfolge, keinen Preis und keine Listung, und wir werten sie nicht über Konten hinweg aus.
Grundlage und Dauer. Grundlage ist der Nutzungsvertrag (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO); unter dem DSG erwartbar nach Art. 6 Abs. 3. Die Angabe bleibt, bis du dein Konto löschst; ändern kannst du sie jederzeit im Profil, mindestens eine bleibt. Sie steht in deiner Datenauskunft, und kein Dienstleister erhält sie.
Öffentliches Sitter-Profil im Web
Bist du Sitter und dein Profil ist gelistet (Identität geprüft, Profil vollständig, nicht pausiert), dann ist es in der App zu sehen und ebenso als eigene Seite auf miau.care, und zwar für jedermann, auch ohne Konto. Suchmaschinen dürfen diese Seite finden; das ist der Sinn der Sache: Owner sollen dich finden, bevor sie sich registrieren.
Sichtbar ist genau das, was auch in der App im Profil steht: dein Foto (dein Profilbild, siehe «Profilbild»), dein Vorname mit dem ersten Buchstaben deines Nachnamens (etwa «Victoria A.», auch im Titel der Seite), dein Vorstellungstext, deine Services mit Preisen, PLZ und Gemeinde, dein Einsatzradius, die Zahlungsarten, die du anbietest, das Abzeichen «Identität geprüft» sowie dein Bewertungsschnitt, die Anzahl Bewertungen und die veröffentlichten Bewertungen über dich, jede mit Sternen, Text, dem Vornamen des Owners samt Initiale seines Nachnamens, der bewertet hat, und Monat und Jahr der Betreuung (siehe «Bewertungen»); dazu deine Antwortzeit als gerundeter Wert mit dem Abzeichen «Antwortet schnell» (siehe «Antwortzeit»). Nie im Web: deine E-Mail-Adresse, dein ganzer Nachname, deine Adresse, dein Geschlecht oder irgendetwas aus der Identitätsprüfung. Was die Web-Seite zeigt, ist in der Datenbank selbst auf diese Felder beschränkt, nicht nur auf der Seite.
Deine Adresse als Sitter. Für dein Angebot hinterlegst du in «Mein Profil» deine Adresse: Strasse und Nummer, PLZ und Ort. Wozu: Aus ihr übernehmen wir PLZ und Gemeinde deiner Listung, und sie steht im Kopf deines eigenen Einnahmen-Exports (siehe «Einnahmen-Übersicht und Steuer-Export»); für anderes verwenden wir sie nicht. Sehen kannst nur du sie. Owner sehen von dir PLZ, Gemeinde und Einsatzradius, nie Strasse und Nummer, auch nicht nach einer Buchung; das ist in der Datenbank selbst so eingeschränkt, nicht nur in der App. Änderst du sie, gilt sofort die neue Fassung, ohne Historie; mit deinem Konto löschen wir sie. Grundlage ist der Nutzungsvertrag (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO; unter dem DSG erwartbar nach Art. 6 Abs. 3). Sie steht in deiner Datenauskunft, und kein Dienstleister erhält sie.
Grundlage dafür ist der Nutzungsvertrag: Das Gelistet-Werden ist die Leistung, die du als Sitter von uns willst (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO; unter dem DSG erwartbar nach Art. 6 Abs. 3). Eine gesonderte Einwilligung holen wir deshalb nicht ein. Du entscheidest mit dem Listen selbst, und du kannst es jederzeit rückgängig machen.
Pausierst du dein Profil oder wird es entlistet, ist deine Web-Seite innert 60 Sekunden nicht mehr erreichbar; sie antwortet dann mit «nicht gefunden» (404). Suchmaschinen-Caches steuern wir nicht: Google und andere Suchmaschinen können eine Kopie deiner Seite eine Weile in ihrem eigenen Zwischenspeicher behalten, bis sie die Seite erneut besuchen und die 404 sehen. Darauf haben wir keinen Einfluss; die Entfernung aus dem Suchindex kannst du direkt bei der jeweiligen Suchmaschine beantragen.
Identitätsprüfung
Bevor dein Sitter-Profil in der Suche erscheint, prüfen wir deinen Ausweis. Die Prüfung führt Stripe für uns durch (Stripe Identity): Du fotografierst deinen Ausweis, Stripe prüft, ob er echt ist, und liest die Angaben darauf (etwa Name und Geburtsdatum). Ein Selfie oder ein Abgleich deines Gesichts findet heute nicht statt; es werden keine biometrischen Daten bearbeitet. Vor dem Start holen wir deine ausdrückliche Einwilligung ein, mit einem eigenen Knopf, nie vorangekreuzt.
Was bei uns liegt. Das Ergebnis: der Prüfstand, die Zahl der Versuche, die Zeitpunkte, die Referenz auf die Prüfung bei Stripe, bei einem Fehlschlag der Grund, den Stripe dafür nennt, und der Beleg deiner Einwilligung mit Zeitpunkt und Textversion. Dazu kommt bei bestandener Prüfung ein Merkmal deines Ausweises (nächster Absatz). Wir speichern nie ein Ausweisbild; das bleibt bei Stripe. Nach aussen zeigen wir davon einzig das Abzeichen «Identität geprüft» an deinem Profil.
Ausweis-Abgleich gegen ausgeschlossene Konten. Bestehst du die Prüfung, übermittelt uns Stripe dafür Ausstellerland, Dokumentart und Dokumentnummer deines Ausweises. Daraus rechnen wir sofort ein Merkmal, aus dem sich die Nummer nicht zurückrechnen lässt, und vergleichen es mit den Merkmalen von Konten, die wir ausgeschlossen haben (siehe «Konto-Massnahmen»). Die Dokumentnummer selbst speichern wir nicht, ebenso wenig Name oder Geburtsdatum. Der Zweck: Ein ausgeschlossenes Konto soll nicht mit demselben Ausweis neu beginnen. Stimmt das Merkmal mit dem eines ausgeschlossenen Kontos überein, bleibt das neue Konto ungeprüft, und unser Support sieht sich den Fall an. Grundlage ist unser berechtigtes Interesse an einer sicheren Plattform (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO); unter dem DSG ist der Abgleich erwartbar, weil wir ihn hier und im Einwilligungstext vor dem Start der Prüfung nennen. Das Merkmal bleibt, bis du dein Konto löschst. Wird dein Konto ausgeschlossen, bleibt es 3 Jahre ab dem Ausschluss, auch wenn du dein Konto danach löschst; heben wir den Ausschluss auf, gilt wieder «bis zur Kontolöschung». Prüfungen, die vor dem 09.10.2026 bestanden wurden, haben kein Merkmal.
Grenzen. Du hast drei Versuche; klappt es dreimal nicht, klären wir es persönlich über support@miau.care. Es findet kein Abgleich von Gesichtern statt, weder mit einem Selfie noch über Konten hinweg.
Ohne Einwilligung. Lehnst du ab, bleibt dein Sitter-Profil ungelistet; dein Konto und die Owner-Rolle sind davon nicht betroffen. Widerrufst du die Einwilligung später (an support@miau.care), setzen wir den Prüfstand zurück, dein Profil erscheint nicht mehr in der Suche, und wir lassen die Prüfung bei Stripe löschen.
Als Owner, freiwillig. Auch als Owner kannst du deinen Ausweis prüfen lassen, wenn du das willst. Pflicht ist es nicht, und ohne Prüfung hast du keinen Nachteil: Suche, Gespräch, Anfrage und Buchung funktionieren genauso. Der Zweck ist das Vertrauen der Sitter, die zu dir in die Wohnung kommen. Grundlage ist deine Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO; unter dem DSG ebenfalls deine Einwilligung), die du vor dem Start mit einem eigenen Knopf gibst und jederzeit an support@miau.care widerrufen kannst; dann setzen wir den Prüfstand zurück und lassen die Prüfung bei Stripe löschen. Bestehst du die Prüfung, sehen nur Sitter in der App das Abzeichen «Identität geprüft», und nur wenn ihr ein Gespräch, eine Anfrage oder eine Buchung habt; nie auf dieser Website. Ohne bestandene Prüfung steht dort nichts, auch kein «nicht geprüft». Sonst gilt alles in diesem Abschnitt auch für dich: Stripe prüft den Ausweis ohne Abgleich deines Gesichts, bei uns liegen das Ergebnis und das Merkmal deines Ausweises, du hast drei Versuche, und bei der Löschung deines Kontos lassen wir die Prüfung bei Stripe schwärzen. Die Prüfung gilt für dein Konto: Hast du beide Rollen, prüfst du dich einmal, und die Versuche zählen gemeinsam.
Wie lange. Das Ergebnis bei uns, bis du dein Konto löschst; das Merkmal deines Ausweises wie oben beschrieben. Die Ausweisbilder und die Angaben daraus bewahrt Stripe nach eigenen Fristen auf. Löschst du dein Konto, lassen wir jede Prüfung deines Kontos bei Stripe schwärzen, ohne dass du etwas tun musst; bis Stripe damit fertig ist, vergehen bis zu vier Tage. Ohne Kontolöschung lassen wir die Prüfung auf Anfrage an support@miau.care löschen. Stripe bearbeitet die Daten, bei Sittern wie bei Ownern, auch in den USA, gestützt auf die Zertifizierung nach dem Data Privacy Framework (siehe «Bekanntgabe ins Ausland»).
Antwortzeit
Bist du Sitter, steht an deinem Profil eine Antwortzeit: wie schnell du üblicherweise auf ein neues Gespräch reagierst. Owner sollen abschätzen können, ob sie bei einer kurzfristigen Betreuung rechtzeitig eine Antwort bekommen.
Wie sie gerechnet wird. Gezählt wird je neuem Gespräch die Zeit von der ersten Nachricht oder Anfrage des Owners bis zu deiner ersten Reaktion, also deiner ersten Nachricht oder deiner Entscheidung über die Anfrage; alles danach zählt nie. Aus diesen Zeiten nehmen wir den Median der letzten 90 Tage. Hast du weniger als 5 zählende Gespräche, gibt es keinen Wert, sondern «Neu». Hast du nach 48 Stunden noch nicht reagiert, zählt dieses Gespräch mit 48 Stunden.
Wer ihn sieht. Angezeigt wird er gerundet («antwortet in ~2 Std»), in der App und auf deiner öffentlichen Web-Seite, also für jedermann, auch ohne Konto; bis 3 Stunden zusätzlich als Abzeichen «Antwortet schnell». Du selbst siehst den Wert mit der Erklärung und, als Einziger, die Zahl der zählenden Gespräche. Ausblenden lässt er sich nicht: Wie deine Bewertungen gehört er zum Gelistet-Sein.
Der Wert hat keine Folgen. Er bestimmt keine Folge für deine Listung, deine Reihenfolge in der Suche, deine Pause oder deine Auszahlung; er wird angezeigt, sonst nichts. Es gibt keine Ranglisten, keinen Vergleich über Sitter hinweg, keinen Export und keine Ermahnung, schneller zu antworten.
Profiling, offen gesagt. Dem Wortlaut nach ist eine solche Kennzahl eine Bewertung eines Verhaltensaspekts, also Profiling (Art. 4 Nr. 4 DSGVO / Art. 5 lit. f DSG). Wir sagen es darum ausdrücklich und ebenso, was daran hängt: keine automatisierte Entscheidung über dich im Sinne von Art. 22 DSGVO, keine Sperre, kein Ausschluss, keine Geldfolge.
Keine neuen Daten dafür. Für den Wert speichern wir keine neuen Einzelzeiten und keine Historie: Er entsteht aus den Zeitstempeln, die deine Gespräche ohnehin tragen, und verschwindet mit ihnen (12 Monate ohne Buchung, mit deiner Kontolöschung sofort). Deine Datenauskunft nennt den aktuellen Wert und die Zahl der zählenden Gespräche, keine Einzelzeiten.
Grundlage. Nutzungsvertrag (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO): Das Gelistet-Werden mit den Angaben, die Owner zur Wahl brauchen, ist die Leistung, die du von uns willst; unter dem DSG erwartbar nach Art. 6 Abs. 3. Die Angaben verlassen die Plattform nicht: Kein Dienstleister erhält sie.
Verfügbarkeitskalender
Bist du Sitter, kannst du Abwesenheitstage eintragen und eine Tagesobergrenze festlegen, wie viele Besuche du an einem Tag höchstens annehmen willst. Zugesagte Betreuungen zählen dabei automatisch mit; du musst nichts doppelt pflegen.
Kein Grund. Zu einer Abwesenheit speichern wir keinen Grund. Wir erfahren nicht, ob du in den Ferien, krank oder anderweitig beschäftigt bist; ein Feld dafür gibt es in der Datenbank schlicht nicht.
Was ein Owner davon sieht. Fragt ein Owner eine Betreuung an, prüfen wir für seinen eigenen Zeitraum, ob er bei dir anfragen kann, und er bekommt dafür nur ein Ja oder Nein. Er sieht deinen Kalender nie und erfährt nie, warum ein Tag belegt ist.
Die nächsten sieben Tage im Profil. Öffnet ein angemeldeter Owner dein Profil in der App, sieht er dort die nächsten sieben Tage ab morgen als frei oder voll. Mehr steht da nicht: kein Grund, keine Zahl, keine weiteren Tage und kein Kalender. Im öffentlichen Web-Profil gibt es diesen Streifen nie, auch nicht für Suchmaschinen, und wer die Owner-Rolle nicht hat, sieht ihn ebenfalls nicht.
Auch der Streifen wird gezählt. Damit niemand die Wochen vieler Sitter einsammelt, führt der Server dafür eine eigene, dritte Zählung: wie oft ein Konto einen solchen Streifen abruft und bei wie vielen verschiedenen Sittern es das an einem Tag tut. Auch diese Zeilen sieht niemand ausser dem Server, sie werden täglich gelöscht und verschwinden mit der Löschung deines Kontos sofort. Greift die Grenze, fehlt nur der Streifen; das Profil bleibt vollständig und eine Anfrage lässt sich weiterhin senden. Grundlage ist dasselbe berechtigte Interesse (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO); unter dem DSG ist das als Sicherheitsmassnahme erwartbar.
Bremse gegen das Absammeln. Bei dieser Vorabprüfung zählt der Server, wie oft ein Konto die Verfügbarkeit abfragt und bei wie vielen verschiedenen Sittern es das an einem Tag tut. Das dient allein dazu, dass niemand die Kalender vieler Sitter systematisch absammeln kann; es ist eine Schutzmassnahme für die Sitter, keine Beobachtung von dir als Owner. Überschreitet ein Konto die Grenze, weist der Server nur diese Vorabprüfung ab; das Senden einer echten Anfrage bleibt davon unberührt. Diese Zählung sieht niemand ausser dem Server, kein Nutzer hat Zugriff darauf. Die Zeilen werden täglich gelöscht; mit der Löschung deines Kontos verschwinden sie sofort. Grundlage ist das berechtigte Interesse daran, dass sich Sitter-Kalender nicht systematisch auslesen lassen (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO); unter dem DSG ist das als Sicherheitsmassnahme erwartbar.
Grundlage und Dauer. Grundlage ist der Nutzungsvertrag (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO): Der Kalender ist Teil des Gelistet-Werdens, das du als Sitter von uns willst; unter dem DSG erwartbar nach Art. 6 Abs. 3. Abwesenheitstage löschen wir 12 Monate nach ihrem Tag; mit der Löschung deines Kontos verschwindet der ganze Kalender sofort.
Die Angaben verlassen die Plattform nicht: Kein Dienstleister und kein Auftragsbearbeiter erhält sie.
Kalender-Abo (iCal)
Bist du Sitter, kannst du deine Betreuungen in den Kalender übernehmen, den du ohnehin benutzt. Du schaltest das Abo in deinem Kalender aus der App ein; wir erzeugen dafür eine Adresse mit einem eigenen, zufälligen Feed-Geheimnis, die dein Kalender-Dienst regelmässig abruft. Der Feed ist nur lesend: Aus ihm kommt nichts in die Plattform zurück.
Dein Kalender-Dienst erhält Daten. Google, Apple oder wer immer es bei dir ist, oft mit Sitz in den USA, bekommt damit je Betreuung Datum, PLZ und Ort sowie die Zahl der Besuche, dazu deine bestätigten Kennenlern-Termine mit Uhrzeit. Keine Namen, keine Adressen, keine Telefonnummern, keine Katzennamen und keine Beträge, auch nicht die des Owners, dessen Katze du betreust.
Du entscheidest, und du bist dafür verantwortlich. Dein Kalender-Dienst ist nicht unser Auftragsbearbeiter, sondern von dir gewählt: Sobald du das Abo einschaltest, liegt es an dir, was dort geschieht, genau wie beim CSV-Export deiner Einnahmen. Und noch etwas gehört dazu: Jeder, der den Link hat, kann den Kalender lesen, ohne Anmeldung. Gib ihn nur deinem eigenen Kalender. Diesen Hinweis zeigen wir dir auch in der App, jedes Mal wenn du das Abo einschaltest.
Jederzeit widerrufbar. Schaltest du das Abo aus, ist die Adresse sofort ungültig; dasselbe gilt, wenn du einen neuen Link erzeugst, weil du den alten versehentlich weitergegeben hast. Mit deiner Kontolöschung verschwindet das Geheimnis ebenfalls sofort. Was dein Kalender-Dienst bis dahin übernommen hat, liegt weiter bei ihm; das kannst du nur dort löschen.
Das Geheimnis behandeln wir wie ein Passwort. Es steht nie in Protokollen, Fehlermeldungen, Push oder deiner Datenauskunft im Klartext, und in der Datenbank liegt nur seine Prüfsumme: Ein Blick in die Tabelle öffnet den Feed nicht. Deine Datenauskunft nennt, dass das Abo eingeschaltet ist und seit wann.
Grundlage und Bekanntgabe ins Ausland. Grundlage ist der Nutzungsvertrag (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO), von dir selbst ausgelöst; unter dem DSG erwartbar nach Art. 6 Abs. 3. Weil dein Kalender-Dienst in einem Drittland sitzen kann, nennen wir das vorsorglich unter «Bekanntgabe ins Ausland» (Art. 19 Abs. 4 DSG).
Favoriten und Stammbeziehung
Als Katzenbesitzer kannst du dir Sitter mit einem Herz merken. Dabei speichern wir genau zwei Angaben: welchen Sitter du dir gemerkt hast und wann. Kein Grund, keine Notiz, keine Bewertung deinerseits. Es ist eine Merkliste, mehr nicht.
Der Sitter erfährt nichts davon. Weder dass du ihn gemerkt hast noch wie viele Personen das getan haben. Es gibt keine Zahl an seinem Profil, keine Benachrichtigung und keine Auswertung über Owner hinweg; deine Liste sieht nur du.
Stammsitter und Stammkunde. Habt ihr beide mindestens zwei gemeinsame abgeschlossene Buchungen, zeigen wir euch gegenseitig einen Hinweis darauf: dir beim Sitter «Stammsitter», ihm bei dir «Stammkunde». Das ist kein gespeicherter Wert, sondern eine Angabe, die wir bei jeder Anzeige aus euren gemeinsamen Buchungen rechnen, und zwar aus Buchungen, die ihr beide ohnehin kennt. Wird eine Buchung storniert, zählt sie nicht mit.
Blockieren löscht das Herz. Blockiert eine Seite die andere, entfernen wir ein gesetztes Herz zwischen euch sofort, in beide Richtungen, und die Hinweise «Stammsitter» und «Stammkunde» verschwinden für beide. Hebst du die Blockierung wieder auf, kommen die Hinweise zurück, das Herz nicht: Das setzt du bei Bedarf neu.
Grundlage und Dauer. Grundlage ist der Nutzungsvertrag (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO): Wiederfinden, wen man schon kennt, gehört zur Vermittlung; unter dem DSG erwartbar nach Art. 6 Abs. 3. Ein Herz bleibt, bis du es entfernst, bis eine Blockierung greift oder bis eines der beiden Konten gelöscht wird; dann verschwindet es sofort. Deine Datenauskunft enthält deine Merkliste (Sitter-Kennung und Zeitpunkt); die Auskunft des Sitters enthält davon nichts.
Die Angaben verlassen die Plattform nicht: Kein Dienstleister und kein Auftragsbearbeiter erhält sie.
Dein Abo
Umschauen geht ohne Abo: Sitter suchen, die Karte ansehen und Sitter-Profile lesen. Ein Abo brauchst du, um einen Sitter anzuschreiben, eine Anfrage zu senden und als Sitter eine Anfrage anzunehmen; es gilt für Owner und Sitter zugleich. Einen kostenlosen Probezeitraum gibt es nicht. Ob du ein Abo hast, ergibt sich aus den Angaben des Zahlungsdienstes beziehungsweise des Stores, über den du gekauft hast.
Abo-Abrechnung über Stripe. Schliesst du das Abo im Web ab, wickelt Stripe die Zahlung ab (Stripe Payments Europe Ltd., Irland, und Stripe, Inc., USA). Stripe erhält dazu deine E-Mail-Adresse und die Kennung deines Kontos, damit die Zahlung deinem Konto zugeordnet werden kann. Deine Zahlungsdaten (Karte, auch über Apple Pay oder Google Pay) gibst du direkt bei Stripe ein; sie erreichen uns nie und liegen nie bei uns. Zahlungsmittel ändern, Belege ansehen und kündigen kannst du jederzeit im Kundenportal von Stripe.
Dein Web-Kauf: Erklärungen, Bestätigung und Widerruf. Vor dem Kauf im Web akzeptierst du die AGB und verlangst, dass das Abo sofort beginnt. Je Kauf halten wir fest: den Zeitpunkt dieser Erklärungen, die Fassung der AGB, die du akzeptiert hast, und dass du den sofortigen Beginn verlangt hast, dazu Tarif, Abschluss, erste Periode, bezahlten Betrag und die Referenzen bei Stripe. Nach dem Kauf schicken wir dir eine Bestätigungsmail mit der Widerrufsbelehrung, über Resend und ohne Öffnungs- oder Klick-Tracking; bei uns steht nur, wann sie versandt wurde. Widerrufst du in den ersten 14 Tagen (auf miau.care/abo oder per Mail an den Support), halten wir das Datum, den Weg, die nicht genutzten Tage, den erstatteten Betrag und den Stand der Erstattung fest; die Erstattung läuft über Stripe, und eine Mail bestätigt dir den Widerruf. Zweck ist der Nachweis deines Kaufs und des verlangten sofortigen Beginns sowie die Abwicklung eines Widerrufs. Grundlage ist der Vertrag (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO); unter dem DSG ist das erwartbar nach Art. 6 Abs. 3. Lesen kannst nur du diese Angaben, geschrieben werden sie nur von unserem Server. Wir behalten sie, bis du dein Konto löschst; einen Kauf, den du nicht abschliesst, löschen wir nach 48 Stunden. Sie sind Teil deiner Datenauskunft.
Abo-Kauf in der App über App Store oder Google Play. Kaufst du das Abo in der App, läuft der Kauf über dein Store-Konto: Verkäufer und Zahlungsabwickler sind dann Apple beziehungsweise Google, und sie sind dafür selbst verantwortlich, nach ihren eigenen Datenschutzbestimmungen, nicht in unserem Auftrag. Zahlungsmittel, Rechnungsadresse und Belege liegen ausschliesslich in deinem Store-Konto. Wir erhalten dabei weder deine Zahlungsdaten noch die Daten deines Store-Kontos: nicht deine Apple-ID, nicht dein Google-Konto, nicht dein Zahlungsmittel.
RevenueCat vermittelt den Kaufzustand. Damit die App weiss, ob ein Abo aktiv ist, setzen wir RevenueCat ein (RevenueCat, Inc., USA, siehe «Bekanntgabe ins Ausland»). RevenueCat bearbeitet in unserem Auftrag: die Kennung deines Kontos bei uns als anonyme Nutzer-Kennung (keinen Namen, keine E-Mail-Adresse), die Kaufbestätigung des Stores sowie Kaufzustand, Produkt, Laufzeit und Periodenende, und meldet uns Änderungen (Kauf, Verlängerung, Kündigung, Ablauf, Rückerstattung). Bei uns landen daraus nur: der Kanal, welcher Store, der Kaufzustand und das Ende der laufenden Periode.
Kündigen kannst du ein Store-Abo nur im Store, in den Abo-Einstellungen deines Apple- oder Google-Kontos; die App verlinkt dorthin. Wir können es nicht für dich kündigen, und wir sehen auch nicht, wann du es tust; wir sehen nur, dass es zum Periodenende ausläuft.
Zwei Abos zugleich. Es ist möglich, dass zu deinem Konto ein Abo aus dem Store und eines, das du direkt bei uns abgeschlossen hast, nebeneinander bestehen. Beide gelten; dein Zugang läuft dann bis zum späteren Ende der beiden. Die App zeigt dir in diesem Fall beide Kanäle, damit du eines davon kündigen kannst.
Bei uns liegen zum Stand deines Abos nur: der Kanal, über den du abgeschlossen hast (Web oder Store), deine Kunden- und Abo-Kennung bei Stripe beziehungsweise der Store, über den du gekauft hast, der Status, das Ende der laufenden Periode und Zeitstempel; dazu bei einem Web-Kauf die Angaben aus dem Absatz «Dein Web-Kauf». Diese Angaben behalten wir, solange dein Konto besteht.
Bei Löschung deines Kontos wird ein laufendes Web-Abo bei Stripe zum Periodenende gekündigt und die Abo-Referenz bei uns entfernt, ebenso die Angaben zu deinen Web-Käufen und einem Widerruf. Belege zu deinen Zahlungen bewahrt Stripe nach seinen eigenen gesetzlichen Pflichten 10 Jahre auf; das bleibt von der Löschung bei uns unberührt. Ein Abo aus dem App Store oder bei Google Play können wir nicht kündigen: Das erledigst du selbst in den Einstellungen deines Stores. Die App sagt dir das vor der Löschung noch einmal.
Rabatte per E-Mail
Rabatte und Angebote von miau.care schicken wir dir per E-Mail nur, wenn du ausdrücklich eingewilligt hast. Dafür steht im Onboarding der App ein Kästchen «Rabatte von miau.care per E-Mail erhalten», das nicht vorangekreuzt ist. Setzt du kein Häkchen, bekommst du keine solche Mail, und die App funktioniert genauso.
Wann sie kommen. Hast du eingewilligt und seit der Bestätigung deiner E-Mail-Adresse sieben Tage lang kein Abo abgeschlossen, schicken wir dir eine Mail mit dem Angebot für das Abo im Web und einem persönlichen Link, der dich angemeldet auf die Abo-Seite führt. Hast du sieben Tage danach weiterhin kein Abo, folgt eine Erinnerung. Danach schreiben wir dir dazu nicht mehr. Hattest du je ein Abo, bekommst du keine dieser Mails.
Was wir dafür speichern. Den Beleg deiner Einwilligung (Zeitpunkt und Fassung des Textes, dem du zugestimmt hast) und beim Widerruf dessen Zeitpunkt, dazu den Vermerk, dass und wann Angebot und Erinnerung verschickt wurden. Für die Mail selbst nutzen wir deine E-Mail-Adresse, deinen Vornamen, den Zeitpunkt der Bestätigung deiner Adresse und ob du ein Abo hast oder hattest. Die Links in der Mail speichern wir nur als Hash, nie im Klartext.
Kein Öffnungs- oder Klick-Tracking. Die Mails enthalten keine Zählpixel, und ihre Links werden nicht über den Versanddienst umgeleitet. Wir erfahren nicht, ob du eine Mail öffnest oder einen Link anklickst.
Widerruf. Du kannst deine Einwilligung jederzeit widerrufen: im Profil der App unter «Rabatte per E-Mail» oder über den Abmeldelink in jeder dieser Mails, der ohne Anmeldung wirkt; dein Mailprogramm bietet dafür zudem eine eigene Abmelde-Funktion. Ab dem Widerruf geht keine solche Mail mehr hinaus. Was bis dahin auf Grund deiner Einwilligung geschah, bleibt rechtmässig.
Versand. Verschickt werden die Mails wie die Anmeldecodes über Resend, einen Anbieter mit Sitz in den USA (siehe «Bekanntgabe ins Ausland»).
Grundlage und Dauer. Es ist Werbung, keine Nachricht zu deinem Konto; Grundlage ist darum deine Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO). Die Einwilligung gilt, bis du sie widerrufst oder dein Konto löschst; nach einem Widerruf behalten wir ihren Beleg mit dem Datum des Widerrufs, damit wir nachweisen können, was wann galt. Die Versand-Vermerke behalten wir, bis du dein Konto löschst, damit keine Mail doppelt kommt. Der Anmeldelink gilt 14 Tage, danach löschen wir seinen Hash; der Abmeldelink gilt bis zum Widerruf. Deine Datenauskunft nennt Einwilligung und Versand-Vermerke, und die Löschung deines Kontos entfernt alles davon.
Kennenlernbesuch
Bevor du buchst, kannst du den Sitter bei dir zu Hause kennenlernen. Du wünschst das in deiner Anfrage, er schlägt eine Zeit vor oder lehnt ab, und du bestätigst. Der Besuch ist kostenlos und dauert rund 20 Minuten; er ist keine Buchung, kostet nichts und verpflichtet zu nichts.
Gespeichert werden dabei nur Datum, Uhrzeit, der Zustand des Termins und, wenn du einen schreibst, dein Hinweis für den Sitter (bis 200 Zeichen, etwa «abends ab 18 Uhr»). Ob das Treffen stattgefunden hat, fragen wir nicht und halten es nirgends fest.
Die zweite, engere Adressfreigabe. Bestätigst du den Termin, wählst du dazu eine Adresse aus deinem Adressbuch. Der Sitter sieht dann nur die Adresse, ohne Telefonnummer, und zwar von deiner Bestätigung bis zum Ende des Termintags. Vorher nicht, danach nicht und in keinem anderen Zustand des Termins; das ist in der Datenbank selbst so eingeschränkt, nicht nur in der App. Wir speichern die Adresse dabei nie als Kopie am Termin, sondern verweisen auf deinen Adressbuch-Eintrag. Das ist die einzige Stelle, an der ein Sitter deine Adresse vor einer bezahlten Buchung sieht.
Sagst du ab oder tauschst du die Adresse, endet die Freigabe sofort, auf der Datenebene und ohne dass der Sitter etwas bestätigen muss. Die zuvor gezeigte Adresse bleibt danach nirgends stehen: nicht in einer Benachrichtigung, nicht in einer Protokollspur und nicht in der Datenauskunft des Sitters.
Der Push nennt nur den Vornamen. Schlägt eine Seite etwas vor, bestätigt, sagt ab oder lehnt ab, erhält die andere eine Benachrichtigung mit Vorname und Ereignis, nie die Uhrzeit und nie die Adresse (siehe «Benachrichtigungen auf dein Gerät (Push)»).
Zweckbindung, ausdrücklich. Lehnt ein Sitter ein Kennenlernen ab oder sagt eine Seite ab, fliesst nirgends ein: nicht in die Listung, nicht in die Reihenfolge der Suche, nicht in Bewertungen, in keinen Filter und in keine Kennzahl am Profil. Der Termin ist eine Absprache zwischen euch beiden, kein Urteil über eine Person.
Grundlage und Dauer. Grundlage ist der Nutzungsvertrag (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO): Das Kennenlernen bahnt die Betreuung an, die du vermittelt haben willst, und du löst es selbst aus; unter dem DSG erwartbar nach Art. 6 Abs. 3. Der Termin lebt mit dem Gespräch und verschwindet mit ihm, also 12 Monate nach der letzten Nachricht, wenn keine Buchung daraus wird; der Verweis auf die Adresse geht spätestens am Ende des Termintags. Termin und Adresse verlassen die Plattform nicht; an unseren Push-Dienst geht nur die Ereignisart mit dem Vornamen.
Buchung, Bezahlung und Auszahlung
Sagt ein Sitter deiner Anfrage zu, entsteht daraus eine Buchung. Sie hält fest, was ihr vereinbart habt (Zeitraum, Service, Katzen, Preis und Zahlweg) und jeden Zustandswechsel mit Zeitpunkt und Auslöser, damit beide Seiten nachvollziehen können, was wann geschah.
Bezahlung über Stripe. Wählst du die Plattform-Zahlung, wickelt Stripe sie ab, per Karte, TWINT oder einem Wallet auf deinem Gerät. Deine Zahlungsdaten gibst du direkt bei Stripe ein; sie erreichen uns nie und liegen nie bei uns. Bei uns bleiben Betrag, Zahlungsart, der Zustand der Zahlung und die effektive Gebühr, die Stripe uns meldet. miau.care nimmt das Geld über Stripe im Namen des Sitters entgegen und überweist es an ihn. Ausgezahlt wird in der Regel zwei Tage nach dem letzten Betreuungstag, bei einer schon abgeschlossenen gemeinsamen Buchung ohne Rückbuchung oft schon zu Beginn der Betreuung. Geht bei der Bank eine Rückbuchung ein, halten wir eine noch ausstehende Auszahlung an. Stornierst du, läuft die Rückerstattung nach der Storno-Staffel ebenfalls über Stripe. Wir vermitteln; die Betreuung erbringen die Sitter, und Streitfälle entscheiden wir nicht.
Direktzahlung ohne Zahlungsdaten bei uns. Hat der Sitter Bar oder Rechnung freigegeben, könnt ihr die Bezahlung direkt untereinander regeln. Dann bewegt sich über uns kein Geld, und bei uns liegen keinerlei Zahlungsdaten, nur die Buchung mit der Bestätigung beider Seiten.
Adresse und Telefonnummer der Betreuung. Beim Bezahlen beziehungsweise Bestätigen gibst du die Adresse an, an der die Katze betreut wird, und eine Telefonnummer. Der Sitter muss zur Katze kommen und dich erreichen können; für nichts anderes verwenden wir diese beiden Angaben. Wir speichern sie als Momentaufnahme an der Buchung. Der Sitter sieht sie erst, sobald die Buchung bezahlt beziehungsweise von beiden Seiten bestätigt ist, vorher nicht, und das ist in der Datenbank selbst so eingeschränkt, nicht nur in der App. Dein Adressbuch mit den gespeicherten Adressen behalten wir, bis du dein Konto löschst.
Davor gibt es genau eine engere Freigabe: den von dir bestätigten Kennenlernbesuch. Dabei sieht der Sitter die Adresse ohne Telefonnummer, bis zum Ende des Termintags, und du kannst die Freigabe jederzeit mit einer Absage beenden. Alles dazu steht im Abschnitt «Kennenlernbesuch».
Auszahlungskonto für Sitter. Bevor ein Sitter eine erste Anfrage annehmen kann, richtet er ein Auszahlungskonto bei Stripe ein (Stripe Connect). Die Prüfung von Identität und Bankverbindung, die Stripe dafür nach seinen gesetzlichen Pflichten vornimmt, geschieht vollständig bei Stripe: Ausweis- und Bankdaten gibst du dort ein; sie erreichen uns nie und liegen nie bei uns. Bei uns liegen nur die Kennung deines Stripe-Kontos und ob das Onboarding abgeschlossen ist. Auszahlungen überweist Stripe auf das hinterlegte Konto; bei uns siehst du je Auszahlung Betrag, einbehaltene Gebühr, Zeitpunkt und Status, nie Kartendaten oder Zahlungsdetails des Owners.
Rückbuchungen. Widerspricht ein Owner einer Zahlung bei seiner Bank (Chargeback), meldet Stripe uns das. Wir markieren die Buchung, halten eine noch ausstehende Auszahlung an und behandeln den Fall manuell; eine Schiedsstelle sind wir nicht.
Aufbewahrung 10 Jahre. Buchungsunterlagen (Beträge, Daten, Zustände sowie Zahlungs- und Auszahlungsbelege) sind Geschäftsunterlagen, die wir nach Art. 958f OR 10 Jahre ab Ende der Buchung aufbewahren müssen. Löschst du dein Konto vorher, bleiben sie anonymisiert erhalten: Adresse, Telefonnummer und die Katzen-Schnappschüsse der Anfrage werden dabei entfernt, die Buchung ist danach keiner Person mehr zugeordnet.
Serienbuchungen
Braucht deine Katze jede Woche Betreuung, kannst du als Owner eine Serie anfragen, etwa jeden Mittwoch morgens. Sagt der Sitter zu, entsteht daraus laufend für die nächsten 28 Tage je Termin eine eigene Buchung. Für jeden Termin gilt, was unter «Buchung, Bezahlung und Auszahlung» steht; bei einer Serie kommt das Folgende dazu.
Was wir zur Serie speichern. Das Wochenmuster (an welchen Wochentagen, morgens, abends oder über Nacht), Start, Ende oder «offen», den Zustand (aktiv, pausiert oder beendet) mit Zeitpunkt und Grund des Endes, den Preis des Sitters aus der Zusage, den einmal gewählten Zahlweg und die Adresse als Verweis auf deinen Adressbuch-Eintrag, nicht als Kopie. Dazu je Tag des Musters, was daraus wurde: Termin angelegt, ausgelassen, weggefallen oder nicht verfügbar, Letzteres ohne Grund.
Die Karte liegt bei Stripe. Wählst du für die Serie die Plattform-Zahlung, hinterlegst du eine Karte direkt bei Stripe (Stripe Payments Europe Ltd., Irland, und Stripe, Inc., USA), und Stripe speichert sie an deinem Kundenkonto bei Stripe. Kartennummer und Prüfziffer erreichen uns nie. Bei uns liegen nur die Referenz, unter der Stripe die Karte führt, und die Kartenanzeige: Marke, letzte vier Ziffern und Ablauf. Die Kartenanzeige sieht nur du als Owner, der Sitter nicht; die Referenz sieht kein Nutzer, sie bleibt auf unserem Server.
Automatische Abbuchung 7 Tage vor jedem Termin. Bevor du die Karte hinterlegst, bestätigst du in der App: miau.care belastet jeden Termin dieser Serie 7 Tage vorher automatisch mit dem Terminpreis, bis die Serie endet oder du die Karte entfernst. Wenn ein Termin beim Hinterlegen schon näher liegt, wird er sofort belastet. Diese Bestätigung halten wir als Beleg fest: Zeitpunkt (von unserem Server gesetzt), dein Konto, die Serie und die Version des Textes, den du gesehen hast. Scheitert eine Abbuchung, speichern wir nur, dass sie gescheitert ist und wann, nie den Grund, den deine Bank nennt.
Die Karte ist jederzeit entfernbar. Du kannst sie in der Serie entfernen oder ersetzen; die Kartenanzeige verschwindet sofort, und künftige Termine werden mit ihr nicht mehr automatisch belastet. Das Zahlungsmittel lösen wir auch bei Stripe, wenn du sie entfernst oder ersetzt, wenn die Serie endet und wenn du dein Konto löschst. Eine Ausnahme gibt es: Nutzt eine andere laufende Serie von dir dieselbe Karte, bleibt sie bei Stripe, bis auch jene Serie endet oder du die Karte dort entfernst.
Was der Sitter sieht. Der Sitter deiner Serie sieht das Wochenmuster, Start und Ende, den Zustand und die Termine mit ihrem Stand. Weil das Wochenmuster verrät, wann regelmässig niemand bei dir zu Hause ist, sehen es nur ihr beide: keine anderen Nutzer, kein öffentliches Profil, nicht das Web und kein Push. Das Kalender-Abo des Sitters zeigt nur die einzelnen Termine, nie das Muster.
Notfall-, Tierarzt- und Zugangs-Karte während der ganzen Serie. Anders als bei einer einzelnen Buchung sieht der Sitter diese drei Karten samt Tür- und Alarmcode, sobald ein Termin der Serie bezahlt beziehungsweise von beiden bestätigt ist, und dann während der ganzen Serie, auch zwischen den Terminen. Ein Termin, der bezahlt und danach storniert wurde, genügt dafür nicht. Mit dem Ende der Serie endet dieser Zugriff im selben Moment; für Termine, die dann noch bezahlt bestehen, gilt wieder die Regel einer einzelnen Buchung (siehe «Notfall-Karten, Tierarzt-Karten, Zugangs-Karten und Übergabeprotokolle»).
Benachrichtigungen. Ein Push zur Serie (Zahlung gescheitert, Termin weggefallen oder ausgelassen, Serie beendet oder pausiert) nennt wie jeder Push nur den Vornamen und das Ereignis, nie das Wochenmuster, einen Betrag oder Kartenangaben.
Rechtsgrundlage. Grundlage ist der Nutzungsvertrag (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO): Die wiederkehrende Betreuung samt automatischer Zahlung ist die Leistung, die du vermittelt haben willst, und du richtest sie selbst ein; unter dem DSG erwartbar nach Art. 6 Abs. 3. Deine Bestätigung der Abbuchung ist ein Zahlungsauftrag in diesem Vertrag, keine datenschutzrechtliche Einwilligung; den Beleg bewahren wir auf, damit sich der Auftrag nachweisen lässt (Art. 5 Abs. 2 DSGVO). Karte und Abbuchungen laufen über Stripe, mit Bearbeitung auch in den USA auf derselben Grundlage wie bei den Buchungen (siehe «Bekanntgabe ins Ausland»); einen neuen Dienstleister gibt es dafür nicht.
Wie lange. Serie, Wochenmuster und die Angaben je Tag löschen wir 12 Monate nach dem Ende der Serie, die Abbuchungsversuche 12 Monate nach ihrem Termin. Die Belege der Abbuchungserlaubnis bleiben 10 Jahre nach dem Ende der Serie, wie Buchungsunterlagen (Art. 958f OR). Die Termine selbst sind Buchungen und folgen deren Fristen.
Wenn du dein Konto löschst. Solange ein Termin bestätigt oder laufend ist, geht die Löschung nicht, wie bei jeder Buchung. Sonst endet die Serie mit der Löschung: Noch nicht bezahlte Termine fallen ohne Kosten weg, Wochenmuster und Angaben je Tag löschen wir sofort, die Karte lösen wir bei Stripe, und Serie und Belege bleiben bis zum Ablauf ihrer Fristen ohne Personenbezug.
Datenauskunft. Deine Datei «Meine Daten» enthält deine Serien in beiden Rollen mit Muster, Start, Ende, Zustand, Preis, Zahlweg und dem Stand je Tag, als Owner dazu die Kartenanzeige (Marke, letzte vier Ziffern, Ablauf) und deine Belege der Abbuchungserlaubnis. Die Referenz bei Stripe steht nie darin.
Fütterungsplan, Aufgaben und Journal
Hinterlegst du als Owner für eine Katze einen Fütterungsplan (Futter, Medikamente, Sonstiges) und ergänzt du zu einer Buchung Aufgaben (zum Beispiel Post oder Pflanzen), wird daraus für jeden Betreuungstag die Checkliste des Sitters.
Der Fütterungsplan ist ab der Anfrage sichtbar. Sobald du eine Anfrage schickst, sieht der angefragte Sitter den Fütterungsplan der ausgewählten Katzen im jeweils aktuellen Stand, nie als Kopie. Diese Sicht endet: Lehnt der Sitter ab, ziehst du die Anfrage zurück, läuft sie ab oder ist die Betreuung abgeschlossen, sieht er den Plan nicht mehr.
Fotos an Plan-Einträgen. Zu jedem Eintrag (Medikament, Futter oder Sonstiges) kannst du freiwillig ein Foto hinzufügen, höchstens eines je Eintrag, damit der Sitter die richtige Packung oder das richtige Futter findet. Fotografiere nur die Packung oder das Futter: Ein Etikett aus der Apotheke kann deinen Namen, deine Adresse oder deinen Tierarzt zeigen, darum erinnert dich die App beim Hochladen daran. Bevor das Foto dein Gerät verlässt, schreibt die App es neu, ohne Metadaten: Standort, Gerät und Aufnahmezeit sind danach nicht mehr darin. Das Foto liegt privat bei Supabase im Rechenzentrum in Zürich, im selben Speicher wie die Fotos deiner Katzen; es lässt sich weder öffentlich abrufen noch auflisten.
Wer es sieht. Der Sitter sieht das Foto wie den Plan und nur solange er Zugriff darauf hat: bei einer offenen oder angenommenen Anfrage mit der Katze und bei einer Buchung ab «bestätigt» bis zu ihrem Abschluss. Angezeigt wird es über einen Link mit höchstens einer Stunde Laufzeit, nie als Kopie. Endet sein Zugriff, bekommt er keinen neuen Link mehr.
Wann es gelöscht wird. Ersetzt oder entfernst du das Foto, löschst du den Eintrag, die Katze oder dein Konto, löschen wir die Datei sofort aus dem Speicher. Ein hochgeladenes Foto, das nie an einem Eintrag gespeichert wurde, etwa weil das Speichern abbrach, löschen wir nach 7 Tagen. Deine Datenauskunft nennt je Eintrag den Pfad seines Fotos.
Aufgaben, Checkliste und Journal seht ihr beide erst ab einer bestätigten Buchung. Vorher gibt es dafür nichts zu sehen.
Das Journal. Während der Betreuung hakt der Sitter die Punkte des Tages ab, erledigt oder nicht möglich mit einem Grund, und schliesst den Tag mit einer Notiz und bis zu drei Fotos ab; danach ist der Tag unveränderlich. Die Fotos zeigen deine Wohnung. Metadaten wie Aufnahmeort, Gerät und Zeitpunkt werden vor dem Speichern entfernt; gespeichert wird nur das Bild.
Zweckbindung, ausdrücklich. Aus den Zeitpunkten der Haken und Tagesabschlüsse entsteht nie ein öffentlicher Wert, ein Abzeichen oder ein Ranking über den Sitter; diese Zeitpunkte sind nur für die beiden Beteiligten der jeweiligen Buchung sichtbar.
Grundlage und Dauer. Grundlage ist der Nutzungsvertrag (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO): Plan, Aufgaben und Journal sind der Inhalt der Betreuung, die du bestellst beziehungsweise erbringst; unter dem DSG erwartbar nach Art. 6 Abs. 3. 12 Monate nach Abschluss oder Stornierung der Buchung löschen wir Haken, Gründe, Notizen und Fotos des Journals sowie die Aufgaben, die Fotos auch aus dem Speicher. Die Buchungsunterlagen, die wir 10 Jahre aufbewahren (siehe «Buchung, Bezahlung und Auszahlung»), enthalten das Journal nie.
Die Angaben verlassen die Plattform nicht: Kein Dienstleister erhält sie. Ein Push zum Tagesabschluss oder wenn ein Punkt nicht möglich ist, nennt wie jeder Push nie den Inhalt, nur die Ereignisart und den Vornamen der Gegenseite (siehe «Benachrichtigungen auf dein Gerät (Push)»).
Behandlung bei Medikamenten und Gewicht
Behandlung. Bei einem Medikament im Fütterungsplan hältst du fest, wofür es ist, wie lange es gegeben wird (dauerhaft oder von wann bis wann), auf welche Art, wo es liegt und was der Sitter tut, wenn es nicht klappt. Diese Angaben sind Teil des Plans: Der angefragte Sitter sieht sie wie den Plan ab der Anfrage bis zum Abschluss der Betreuung, und sie werden mit der Katze oder deinem Konto gelöscht. In der Checkliste steht ein Medikament nur an den Tagen seiner Behandlung.
Gewicht. Du kannst das Gewicht deiner Katze mit Datum und einer freiwilligen Notiz festhalten. Auf deinen Wunsch wiegt der Sitter während der Betreuung und trägt den Wert in seiner Checkliste ein. Seine Messung steht dann mit seinem Vornamen und der Initiale seines Nachnamens in deinem Verlauf, etwa «gewogen von Sven K.», wie überall in der App; er erfasst nur den Wert, keine Notiz und kein Foto.
Wer was sieht. Den ganzen Verlauf siehst nur du. Der Sitter sieht nur den letzten Wert mit Datum, und nur solange er Zugriff auf die Katze hat (offene oder angenommene Anfrage, bestätigte Buchung bis zu ihrem Abschluss). Die App bewertet das Gewicht nicht.
Grundlage und Dauer. Grundlage ist der Nutzungsvertrag (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO); unter dem DSG erwartbar nach Art. 6 Abs. 3. Messungen bleiben, bis du sie, die Katze oder dein Konto löschst. Der Bezug zum Sitter fällt 12 Monate nach Abschluss der Buchung oder sofort, wenn er sein Konto löscht; danach steht dort «gewogen vom Sitter». Deine Messungen und, als Sitter, die von dir eingetragenen Werte (ohne Katze und Owner) sind Teil deiner Datenauskunft.
Die Angaben liegen bei Supabase in Zürich und verlassen die Plattform nicht; ein neuer Dienstleister kommt nicht dazu.
Besuchs-Check-in
Während einer laufenden Betreuung hält der Sitter mit einem Tipp fest, dass er angekommen ist, und mit einem zweiten, dass er wieder gegangen ist. So weisst du als Owner, dass der Besuch stattgefunden hat, ohne nachfragen zu müssen.
Wir halten nur die Zeit fest, nie den Standort. Gespeichert werden ausschliesslich der Zeitpunkt der Ankunft und der des Abgangs, beide von unserem Server gesetzt, dazu der Kalendertag. Es gibt keine Ortung, keine Standortfreigabe, keine Geofences und keine automatische Erkennung: Jeder Zeitstempel entsteht, weil der Sitter ihn auslöst. Beim ersten Check-in weisen wir ihn ausdrücklich darauf hin, dass der Owner Ankunft und Abgang sieht und dass seinen Standort niemand sieht.
Wer die Zeiten sieht. Nur die beiden Beteiligten derselben Buchung, Owner und Sitter, und beide sehen dasselbe. Niemand sonst, auch kein anderer Nutzer und kein Dienstleister. Vergisst der Sitter das «Gegangen», kann er die Zeit bis zum Ende des Folgetags nachtragen; der Besuch trägt dann die Markierung «nachgetragen». Trägt er sie nicht nach, schliessen wir den Besuch ohne Abgangszeit und markieren ihn «nicht abgemeldet». Beide Markierungen stehen bei beiden wortgleich da.
Zweckbindung, ausdrücklich. Aus diesen Zeiten und aus den beiden Markierungen entsteht nie eine Auswertung über den Sitter: keine Durchschnittsdauer, keine Pünktlichkeit, kein Zuverlässigkeitswert, kein Abzeichen und kein Ranking. Sie haben keine Folge für seine Listung in der Suche, für Bewertungen oder für seine Auszahlung. Sie sind eine Anzeige für die zwei Beteiligten, kein Urteil.
Der Push nennt nur den Vornamen. Beginnt ein Besuch, bekommst du als Owner eine Benachrichtigung «{Vorname} ist angekommen»: ohne Uhrzeit, ohne Katzennamen, ohne weiteren Inhalt (siehe «Benachrichtigungen auf dein Gerät (Push)»). Beim Weggehen gibt es keinen Push.
Grundlage und Dauer. Grundlage ist der Nutzungsvertrag (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO) für beide Seiten: Du hast den Einblick bestellt, der Sitter belegt seinen Besuch; unter dem DSG erwartbar nach Art. 6 Abs. 3. 12 Monate nach Abschluss oder Stornierung der Buchung löschen wir die Besuche, gemeinsam mit dem Journal. Die Buchungsunterlagen, die wir 10 Jahre aufbewahren (siehe «Buchung, Bezahlung und Auszahlung»), enthalten sie nie. Löscht eine der beiden Seiten ihr Konto, verschwinden sie sofort. Die Angaben verlassen die Plattform nicht: Kein Dienstleister erhält sie.
Notfall-Karten, Tierarzt-Karten, Zugangs-Karten und Übergabeprotokolle
Damit im Ernstfall niemand suchen muss, kannst du als Owner drei Karten hinterlegen: eine Notfall-Karte an deinem Konto (bis zwei Kontaktpersonen mit Name, Telefonnummer und Beziehung), eine Tierarzt-Karte je Katze (Praxis, Telefonnummer, Adresse, Notfall-Tierarzt, ein Betrag, bis zu dem der Sitter im Notfall entscheiden darf) und eine Zugangs-Karte je Adresse deines Adressbuchs (Schlüsselübergabe, Türcode, Alarmcode und Anleitung, Hinweise zur Wohnung).
Der Tierarzt deines Kontos. Neben den Tierarzt-Karten je Katze kannst du einen Tierarzt für dein ganzes Konto hinterlegen (Praxis, Telefonnummer, auf Wunsch Adresse und Notfall-Tierarzt). Er gilt für alle Katzen ohne eigenen Tierarzt; den Betrag für den Notfall und deine Anweisung legst du weiter je Katze fest. Der Sitter sieht ihn wie die anderen Karten nur bei einer bestätigten oder laufenden Buchung, und nur bei den Katzen, für die er gilt. Er bleibt, bis du ihn leerst oder dein Konto löschst, und steht in deiner Datenauskunft.
Der Notfallkontakt ist eine andere Person als du. Trag sie bitte nur ein, wenn sie davon weiss; wir weisen dich beim Speichern darauf hin. Wir benachrichtigen diese Person nicht und verwenden ihre Nummer für nichts anderes.
Für dich, wenn du als Notfallkontakt eingetragen bist. Hat dich ein Owner als Notfallkontakt eingetragen, speichern wir Name, Telefonnummer und Beziehung zum Owner, so wie er sie angegeben hat. Wozu: damit der Sitter dich erreicht, wenn während einer Betreuung etwas mit der Katze oder der Wohnung ist. Sehen kann das nur der Sitter einer bestätigten Buchung, bis zu ihrem Abschluss. Wir kontaktieren dich nicht und verwenden die Nummer für nichts anderes. Die Angaben bleiben, bis der Owner sie ändert oder sein Konto löscht. Willst du nicht eingetragen sein oder wissen, was wir über dich haben, schreib an support@miau.care; wir entfernen den Eintrag auf Wunsch.
Wer die Karten wann sieht. Nur der Sitter deiner Buchung, und nur zwischen dem Zeitpunkt, an dem die Buchung bestätigt ist, und ihrem Abschluss. Vorher sieht er nichts, nachher nichts mehr. Bei der Tierarzt-Karte kommt in diesem Zeitraum auch die Versicherung deiner Katze dazu, die er sonst nirgends sieht. Änderst du eine Karte, gilt sofort die neue Fassung; wir legen keine Kopie an.
Türcode und Alarmcode behandeln wir als Geheimnis. Sie liegen eigens verschlüsselt in der Datenbank, nicht bloss im Klartext hinter einer Zugriffsregel; der Schlüssel dazu liegt getrennt davon. In der App sind sie verdeckt und erscheinen erst auf Tipp. Sie stehen in keiner Benachrichtigung, in keinem Ereignisverlauf einer Buchung und in keiner Datenauskunft der Gegenseite.
Die Übergabeprotokolle. Zu Beginn und am Ende der Betreuung hält der Sitter fest, wie viele Schlüssel er erhalten beziehungsweise zurückgegeben hat, ob Wohnung und Katzen in Ordnung waren, dazu eine Bemerkung und bis zu drei Fotos; für die Fotos gilt dasselbe wie beim Journal, die Metadaten werden vor dem Speichern entfernt. Du kannst ein Protokoll bestätigen oder ihm widersprechen. Ändert der Sitter es danach, erlischt deine Antwort, damit niemand eine Bestätigung für einen Text trägt, den er nie gesehen hat; die früheren Fassungen bleiben für euch beide einsehbar.
Wir entscheiden dabei nichts. Ein Widerspruch ist eine Information für die andere Seite, kein Verfahren: miau.care vermittelt und ist keine Schiedsstelle.
Grundlage und Dauer. Grundlage ist der Nutzungsvertrag (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO), für die Angaben zur Notfall-Kontaktperson unser berechtigtes Interesse an ihrer Erreichbarkeit im Notfall (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO); unter dem DSG erwartbar nach Art. 6 Abs. 3. Die Karten bleiben, bis du sie leerst oder Konto, Katze beziehungsweise Adresse löschst; mit der Adresse verschwinden auch die Codes. 12 Monate nach Abschluss oder Stornierung einer Buchung löschen wir ihre Protokolle samt Bemerkungen und Fotos. Die Angaben verlassen die Plattform nicht.
Einnahmen-Übersicht und Steuer-Export
Als Sitter siehst du unter «Einnahmen», was du über miau.care verdient hast, nach Kalenderjahr und Monat. Dafür speichern wir nichts Neues. Die Übersicht wird bei jedem Aufruf aus deinen bestehenden Buchungen und Auszahlungen gerechnet; es gibt dazu keine eigene Tabelle, keinen Zähler und kein Protokoll darüber, wann du nachgesehen hast.
Der Export entsteht auf deinem Gerät. Wenn du eine CSV-Datei erzeugst, wird sie dort geschrieben und über das Teilen-Blatt deines Geräts weitergegeben; sie liegt nie bei uns. Sie enthält Datum, Buchungsnummer, Zeitraum, Service, Ort, Zahlweg und die Beträge, aber keine Namen, keine Adressen, keine Telefonnummern und keine Katzennamen der Owner. Im Kopf der Datei stehen dein eigener Vor- und Nachname und, falls hinterlegt, deine Adresse, damit die Datei als Beleg taugt. Sonst erscheint deine Adresse nirgends, ausser für dich selbst in «Mein Profil» und in deiner Datenauskunft.
Ausgaben für Owner. Als Owner siehst du unter «Ausgaben», was du für Betreuungen bezahlt hast, nach Kalenderjahr und Monat: Plattform-Zahlungen im Monat der Zahlung, Direktzahlungen am letzten Tag der Betreuung, Rückerstattungen als eigene Zeile. Auch dafür speichern wir nichts Neues; die Übersicht wird aus den Zahlungsdaten deiner Buchungen gerechnet, die ohnehin bei uns liegen. Zahlungen für dein Abo gehören nicht dazu. Einen Export der Ausgaben erzeugst du ebenso auf deinem Gerät; er enthält Buchungsnummer, Zeitraum, Betrag und Zahlweg, aber keine Namen, keine Adressen, keine Telefonnummern und keine Katzennamen.
Sobald du die Datei weitergibst, etwa an deinen Treuhänder oder eine Steuerbehörde, liegt es an dir, was damit geschieht; ab diesem Moment sind wir dafür nicht mehr verantwortlich.
Bewertungen
Nach einer abgeschlossenen Buchung könnt ihr euch gegenseitig bewerten, mit 1 bis 5 Sternen und optional einem Text. Das geschieht doppelblind: Jede Seite hat dafür 14 Tage Zeit, und keine sieht die Bewertung der anderen, bevor sie die eigene abgegeben hat oder das Fenster zu ist. Veröffentlicht wird erst, wenn beide bewertet haben oder die 14 Tage um sind, auch wenn dann nur eine Bewertung vorliegt.
Bewertungen über Sitter sind öffentlich. Sie erscheinen auf dem Profil des Sitters in der App und auf seiner öffentlichen Profilseite im Web (siehe «Öffentliches Sitter-Profil im Web»), mit Sternen, Text, dem Vornamen des Owners samt Initiale seines Nachnamens, der bewertet hat, und Monat und Jahr der Betreuung. Nicht die genauen Tage, nicht der Ort. Wer als Owner eine Bewertung schreibt, weiss also: Kurzform des Namens und Wortlaut sind für alle sichtbar, die das Profil aufrufen.
Bewertungen über Owner sind es nicht. Sie sieht ausschliesslich ein Sitter, bei dem der Owner gerade eine offene oder angenommene Anfrage hat, an derselben Stelle wie die Katzen-Steckbriefe, damit er entscheiden kann, ob er zusagt. Sonst sieht sie niemand: Sie sind nie öffentlich, und das ist in der Datenbank selbst so eingeschränkt, nicht nur in der App.
Bewertungen sind endgültig. Sie lassen sich nach der Abgabe nicht ändern, nicht löschen und nicht beantworten; das sagen wir dir vor dem Absenden noch einmal. Wir prüfen Bewertungen nicht vorab und schlichten nicht: Es gibt keine Vorabmoderation, und was jemand schreibt, ist seine Aussage, nicht unsere. Enthält eine Bewertung Beleidigungen, Kontaktdaten oder anderes, das dort nicht hingehört, kannst du sie uns an admin@vsolutions.ch melden. Wir sehen sie uns dann an.
Bei Löschung deines Kontos bleiben die Bewertungen, die du geschrieben hast, erhalten, mit «gelöschtes Konto» als Verfasser, denn sie gehören zur Buchungshistorie der anderen Person. Bewertungen über dich werden entfernt.
Melden und Blockieren
Wird dir jemand unangenehm, hast du zwei Wege, und sie funktionieren unterschiedlich. Blockieren entscheidest du allein, es wirkt sofort und braucht uns nicht. Melden schickt uns einen Hinweis, den unser Support ansieht.
Was eine Meldung enthält. Wir speichern den gewählten Grund (Belästigung, Betrug oder Umgehung der Plattform, unangemessener Inhalt, Sonstiges), deinen Text, sofern du einen schreibst, dein Konto und das gemeldete Konto mit Kennung und Vorname, die Art des Gemeldeten (Gespräch, Sitter-Profil oder Bewertung) samt Verweis darauf und den Zeitpunkt. Denselben Inhalt stellen wir als E-Mail an unseren Support zu; für den Versand setzen wir unseren Mail-Anbieter ein. Die E-Mail liegt danach im Postfach unseres Supports bei Titan (siehe «An wen wir Daten weitergeben» und «Bekanntgabe ins Ausland»).
Wer sie liest. Meldungen liegen in der Datenbank so, dass kein Nutzer sie lesen kann, auch du selbst nicht nachträglich. Sie erreichen ausschliesslich unseren Support.
Die gemeldete Person erhält keine Kopie der Meldung und erfährt nicht, dass und von wem sie gemeldet wurde; das schützt dich, der oder die gemeldet hat. Wir antworten auch nicht öffentlich; es erscheint nichts im Gespräch und nichts unter einer Bewertung. miau.care vermittelt und ist keine Schiedsstelle: Wir prüfen Inhalte nicht vorab und sperren nichts automatisch, sondern sehen uns die Meldung an und entscheiden im Einzelfall. Welche Regeln gelten und was ein Verstoss nach sich ziehen kann, steht in den AGB.
Rechtsgrundlage und Dauer. Grundlage ist unser berechtigtes Interesse an einer sicheren Plattform (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO; unter dem DSG eine erwartbare Bearbeitung), nicht deine Einwilligung und nicht der Nutzungsvertrag. Eine Meldung löschen wir 12 Monate nach Eingang. Löscht eines der beteiligten Konten sich vorher, bleibt sie bis zum Ablauf dieser Frist ohne Personenbezug bestehen (Grund, Art und Zeitpunkt, sonst nichts): Text, Verweis sowie Kennung und Vorname beider Konten werden entfernt. Der Bearbeitung auf dieser Grundlage kannst du widersprechen (siehe «Deine Rechte»).
Die Kopie im Postfach des Supports löschen wir, sobald der Fall erledigt ist, spätestens nach 12 Monaten; dafür räumen wir das Postfach einmal im Monat auf. Sie enthält bis dahin Grund, Text und beide Vornamen, auch wenn eines der Konten vorher gelöscht wird.
Blockieren ist privat. Wir halten nur fest, wer wen blockiert hat und wann. Deine Blockierliste sieht ausschliesslich du, im Profil unter «Blockierte Konten»; die blockierte Person erfährt nichts davon und sieht euer Gespräch unverändert. Blockieren beendet den Kontakt in beide Richtungen und nimmt blockierte Sitter aus deiner Suche; eine laufende Buchung bleibt bestehen. Hebst du die Blockierung auf oder löschst du dein Konto, verschwinden die Einträge in beide Richtungen.
Konto-Massnahmen
Verstösst ein Konto gegen die Nutzungsregeln der AGB, kann unser Support je nach Schwere eine von vier Massnahmen treffen: einen Inhalt entfernen (eine veröffentlichte Bewertung, eine Nachricht, das Profilbild oder den Vorstellungstext eines Sitters), ein Sitter-Profil entlisten, ein Konto vorübergehend sperren (7, 30 oder 90 Tage) oder es dauerhaft ausschliessen. Jede Massnahme entscheidet ein Mensch; von selbst geschieht nur, dass eine befristete Sperre an ihrem Enddatum endet. Was dabei mit Anfragen, Buchungen und dem Abo geschieht, steht in den AGB unter Abschnitt 8.
Was du erfährst. Trifft dich eine Massnahme, erhältst du eine E-Mail an die Adresse deines Kontos und siehst einen Hinweis in der App: welche Massnahme gilt, bei einer Sperre bis wann, und den groben Grund (Belästigung, Betrug oder Umgehung der Plattform, unangemessener Inhalt oder Verstoss gegen die Nutzungsregeln). Du erfährst nie die Meldung, wer gemeldet hat, und nicht unseren internen Vermerk. Eine E-Mail kommt auch, wenn wir eine Massnahme aufheben oder eine Sperre abläuft. Bist du gesperrt oder ausgeschlossen, sieht die Gegenseite eines Gesprächs nur «Dieses Konto ist derzeit nicht verfügbar», ohne Grund. Deinen Hinweis, deinen Widerspruch, deine Datenauskunft und die Kontolöschung erreichst du auch dann, und eine laufende Betreuung lässt sich zu Ende führen.
Widerspruch. Gegen jede Massnahme kannst du einmal widersprechen, direkt aus dem Hinweis in der App, mit einem eigenen Text. Wir lesen ihn auf unserer Admin-Seite und antworten per E-Mail; die Antwort steht auch im Hinweis. In das Postfach unseres Supports geht dabei nur die Nachricht, dass ein Widerspruch eingegangen ist, ohne deinen Text und ohne Namen.
Gemeldete Gespräche. Um eine Meldung zu beurteilen, liest unser Support das gemeldete Gespräch, das gemeldete Sitter-Profil oder die gemeldete Bewertung, und das nur aus der Meldung heraus; frei durch Gespräche, Profile oder Katzen blättern kann bei uns niemand. Jede Einsicht in ein Gespräch halten wir fest, ebenso jede Massnahme, Aufhebung, Antwort auf einen Widerspruch und erledigte Meldung: wer von uns, wann, an welchem Konto (Kennung) und mit welcher Begründung, nie den Inhalt. Die Admin-Seite erreicht nur, wer ein eigenes Admin-Konto mit Passwort und zweitem Faktor hat; ein Konto der App öffnet sie nicht.
Rechtsgrundlage. Unser berechtigtes Interesse an einer sicheren Plattform und an der Durchsetzung der Nutzungsregeln (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO), zugleich der Nutzungsvertrag, dessen AGB die Stufen nennen (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO); unter dem DSG eine erwartbare Bearbeitung. Der Bearbeitung auf berechtigtem Interesse kannst du widersprechen (siehe «Deine Rechte»); das ist etwas anderes als der Widerspruch gegen eine Massnahme in der App.
Wie lange. Eine Massnahme samt Widerspruch und Antwort löschen wir 12 Monate nach ihrem Ende oder ihrer Aufhebung; ein Ausschluss bleibt, solange er gilt. Ein entfernter Inhalt ist für alle ausgeblendet und bleibt 6 Monate wiederherstellbar, falls wir uns geirrt haben; danach löschen wir ihn endgültig. Das Protokoll der Handlungen auf der Admin-Seite löschen wir nach 12 Monaten. Löschst du dein Konto, gehen Sperren, Entlistungen und entfernte Inhalte mit; von einem Ausschluss bleiben ohne Vermerk und Widerspruch nur Kennung, Art, Grund und Zeitpunkt, solange das Ausweis-Merkmal besteht (siehe «Identitätsprüfung»).
In deiner Datenauskunft stehen deine aktiven und früheren Massnahmen mit Art, Zeitraum, grobem Grund und Aufhebung, deine Widersprüche mit unseren Antworten und, falls zu deinem Konto ein Ausweis-Merkmal besteht, seit wann und bis wann es bleibt; nie das Merkmal selbst. Meldungen, meldende Personen und der interne Vermerk stehen nicht darin.
Benachrichtigungen auf dein Gerät (Push)
Die App kann dich auf dem Sperrbildschirm informieren, wenn etwas passiert: eine neue Nachricht, eine Anfrage, eine Zusage oder Absage, eine Zahlung oder Stornierung, eine Auszahlung, der Beginn einer Betreuung am nächsten Tag, die Bitte um eine Bewertung und deren Veröffentlichung. Wir fragen dich nicht beim ersten Start danach, sondern erst, wenn es dir etwas bringt: nach deinem ersten Gespräch beziehungsweise beim Anlegen deines Sitter-Profils. Lehnst du ab, fragen wir nicht noch einmal; einschalten kannst du Benachrichtigungen jederzeit in den Einstellungen deines Geräts. Zusätzlich hast du in der App drei Schalter(Nachrichten, Anfragen & Buchungen, Bewertungen), mit denen du jede Art einzeln abschalten kannst; das prüfen wir auf dem Server, bevor etwas verschickt wird.
Ein Push nennt nur den Vornamen und die Ereignisart. Er enthält nie den Nachrichtentext, keine Adresse, keine Telefonnummer, keine Beträge und keine Katzennamen, auch nicht versteckt in den Daten, die die App mit dem Push erhält. Der Grund ist einfach: Ein Sperrbildschirm ist öffentlich. Wer dein Handy auf dem Tisch liegen sieht, soll nicht lesen können, was dir jemand geschrieben hat. Das ist unsere Massnahme zur Datensicherheit nach Art. 8 DSG beziehungsweise Art. 32 DSGVO. Die Details holt die App erst, wenn du tippst, und nur, wenn du angemeldet bist.
Für den Versand setzen wir Expo ein (Expo, Inc., USA, siehe «Bekanntgabe ins Ausland»), einen Auftragsbearbeiter, der die Benachrichtigung an den Push-Dienst deines Betriebssystems weiterreicht. Expo erhält dazu den Push-Token deines Geräts, die Ereignisart und den Vornamen der Gegenseite, sonst nichts. Die Zustellung auf dein Gerät übernehmen dann Apple (iOS) beziehungsweise Google (Android) über die Push-Dienste ihrer Betriebssysteme. Sie tun das nicht in unserem Auftrag, sondern als eigenständige Verantwortliche nach ihren eigenen Datenschutzbestimmungen, so wie beim Kauf im Store.
Nachtruhe. Zwischen 22:00 und 07:00 Uhr (Schweizer Zeit) halten wir zurück, was nicht dringend ist (Bewertungen und Auszahlungen), und schicken es am Morgen. Nachrichten, Anfragen, Zusagen, Zahlungen und Stornierungen kommen sofort. Rabatte und Angebote schicken wir nie per Push, nur mit deiner Einwilligung per E-Mail (siehe «Rabatte per E-Mail»).
Wie lange. Den Push-Token deines Geräts entfernen wir sofort, wenn du dich auf diesem Gerät abmeldest oder dein Konto löschst; an ein abgemeldetes Gerät geht nie mehr ein Push. Ein Gerät, das 90 Tage lang die App nicht gestartet hat, fliegt automatisch aus der Liste. Meldet uns der Push-Dienst, dass ein Token nicht mehr gilt, löschen wir ihn beim ersten Mal. Eine gesendete Benachrichtigung bleibt 24 Stunden in unserer Sendeliste, damit wir sie bei einer Störung nachsenden können; danach wird sie verworfen.
App-Updates ohne Store
Die App kann Korrekturen und geänderte Texte laden, ohne dass du sie im Store neu installierst. Dafür fragt sie beim Start und wenn sie nach mehr als einer Stunde aus dem Hintergrund zurückkommt bei Expo (Expo, Inc., USA, siehe «Bekanntgabe ins Ausland») nach, ob es einen neueren Stand gibt. Gibt es einen, lädt sie ihn still im Hintergrund; aktiv wird er erst beim nächsten Start. Die App startet sich nie von selbst neu, während du sie benutzt.
Was dabei übermittelt wird. Mit jeder Nachfrage gehen an Expo: die Plattform (iOS oder Android), die App-Version, eine Laufzeit-Kennung (sie sagt, welche native Hülle die App hat), der Kanal (Vorschau oder Produktion), die IP-Adresse deines Geräts, wie bei jeder Verbindung ins Internet, und eine zufällige Kennung dieser Installation. Diese Kennung erzeugt die App beim ersten Start, sie bleibt dauerhaft auf dem Gerät und hat keinen Bezug zu deinem Konto: Expo kann damit dieselbe Installation wiedererkennen, nicht dich als Person. Keine Konto-Kennung, kein Vorname, keine Sitzung und kein Push-Token gehen mit.
Auch ohne Konto und vor der Anmeldung. Die Nachfrage läuft bei jedem Start, auch wenn du nicht angemeldet bist oder gar kein Konto hast. Das ist Absicht: Steckt der Fehler im Anmeldeweg selbst, könnte er sonst genau die Nutzer nie erreichen, die sich nicht mehr anmelden können.
Wir speichern nicht, wer welchen Stand hat. Die App liest beim Start von unserem Server einen einzelnen Wert: die Mindestversion je Plattform. Dieser Abruf braucht kein Konto, und wir legen dabei nichts je Gerät oder je Nutzer ab, keine Versionsliste, keine Zähler, keine Zeitpunkte. Ist deine App älter als die Mindestversion, zeigt sie einen Hinweis mit einem Link in den Store; gesperrt wird sie nie, du kannst sie weiter benutzen. Was Expo über die Verteilung eines Updates auswertet, geschieht bei Expo, das dafür wie beim Push in unserem Auftrag arbeitet (Auftragsbearbeiter nach Art. 9 DSG / Art. 28 DSGVO); die USA als Exportland sind unter «Bekanntgabe ins Ausland» genannt.
Fehlererfassung
Damit wir einen Fehler beheben können, bevor er viele trifft, melden die App, diese Website und unser Server unerwartete Fehler an Sentry (Functional Software, Inc., USA; die Daten liegen in der EU, siehe «Bekanntgabe ins Ausland»). Du merkst davon nichts: Es gibt keine Rückfrage, und die App wartet nie auf den Versand.
Was ein Bericht enthält. Die Art des Fehlers und die Stelle im Programm, die Plattform, das Gerätemodell, die Version von Betriebssystem und App, den Stand der App und die zuletzt besuchten Bildschirme ohne deren Inhalte. Bist du angemeldet, trägt der Bericht deine Konto-Kennung; das ist der einzige Bezug zu dir. Damit finden wir zu deiner Meldung an den Support den passenden Bericht. Bist du nicht angemeldet, trägt er keine.
Was nie darin steht. Deine E-Mail-Adresse, dein Vorname, deine IP-Adresse, der Name deines Geräts, Nachrichten, Adressen, Telefonnummern, Tür- und Alarmcodes, Formularinhalte und Anmeldedaten. Diese Angaben entfernen wir auf dem Gerät und auf dem Server, bevor ein Bericht es verlässt; Sentry ist zusätzlich so eingestellt, dass es keine IP-Adressen speichert. Aus dem Web gehen die Berichte über unsere eigene Adresse, damit deine IP-Adresse Sentry gar nicht erreicht. Es gibt keine Verfolgung über Sitzungen oder Geräte hinweg und keine Aufzeichnung des Bildschirms. Gewollte Ablehnungen (etwa «Sitter nicht verfügbar») und fehlendes Netz auf deinem Gerät melden wir nicht.
Wie lange. 30 Tage, danach löscht Sentry den Bericht. In der Datei «Meine Daten» ist ein Bericht nicht enthalten; Auskunft dazu vermitteln wir über support@miau.care. Grundlage ist unser berechtigtes Interesse an einer funktionierenden App und an korrekten Zahlungen; du kannst jederzeit formlos widersprechen (siehe «Deine Rechte»). Sentry arbeitet in unserem Auftrag (Auftragsbearbeiter nach Art. 9 DSG / Art. 28 DSGVO).
Besonders schützenswerte Daten
Besonders schützenswerte Personendaten im Sinne von Art. 5 lit. c DSG beziehungsweise Art. 9 DSGVO bearbeiten wir zurzeit nicht. Auch die Identitätsprüfung gehört nicht dazu: Stripe prüft dort deinen Ausweis, ein Abgleich deines Gesichts findet nicht statt (siehe «Identitätsprüfung»). Auch dein Profilbild gehört nicht dazu: Wir werten es nie technisch zur Erkennung von Personen aus, daraus entstehen keine biometrischen Daten (siehe «Profilbild»). Ändert sich das, sagen wir es hier, bevor die Änderung gilt. Angaben zu Medikamenten im Fütterungsplan betreffen deine Katze, nicht dich.
An wen wir Daten weitergeben
Wir geben Daten nur an Dienstleister weiter, die sie in unserem Auftrag und nach unseren Weisungen bearbeiten (Auftragsbearbeiter nach Art. 9 DSG / Auftragsverarbeiter nach Art. 28 DSGVO). Ein Verkauf oder eine Weitergabe zu Werbezwecken findet nicht statt.
| Dienstleister | Wofür | Wo bearbeitet |
|---|---|---|
| Supabase | Konten und Anmeldung, Datenbank der App | Rechenzentrum Zürich, Schweiz |
| Resend | Versand der Anmeldecodes und weiterer E-Mails an dich, darunter der Bestätigung deines Abo-Kaufs im Web mit der Widerrufsbelehrung und der Bestätigung eines Widerrufs, der Rabatt-Mails, wenn du eingewilligt hast, und der Mitteilungen zu Konto-Massnahmen samt Antworten auf Widersprüche; Zustellung deiner Meldungen an unseren Support | Anbieter mit Sitz in den USA |
| Cloudflare | Sicherheitsprüfung Turnstile vor dem Versand eines Anmeldecodes: erhält deine IP-Adresse und technische Merkmale von Browser beziehungsweise Webansicht, nie E-Mail-Adresse, Name oder Konto-Kennung; das Prüfzeichen und das Ergebnis speichern wir nicht | Anbieter mit Sitz in den USA (Cloudflare, Inc.); die Prüfung läuft über ein weltweites Netz |
| Titan | Postfach unseres Supports (support@miau.care): deine Mails an den Support und die Meldungen aus «Melden und Blockieren» mit ihrem ganzen Inhalt; zu einem Widerspruch gegen eine Konto-Massnahme nur der Hinweis, dass einer eingegangen ist, ohne Text und ohne Namen | Titan Solution Ltd SEZC, Cayman Islands; die Postfächer liegen auf Servern von Amazon Web Services in den USA (Virginia) |
| Vercel | Hosting dieser Website und Server-Protokolle der Web-Seiten (seit 21.09.2026; bis dahin Hostinger, Rechenzentrum in der EU) | Anbieter mit Sitz in den USA (Vercel Inc.); unsere Server-Funktionen laufen in Frankfurt, die Auslieferung geschieht über ein weltweites Netz |
| Mapbox | Kartenmaterial und Ortssuche in der Sitter-Suche der App | Anbieter mit Sitz in den USA |
| Stripe | Identitätsprüfung (Stripe Identity: Prüfung des Ausweises, Pflicht für Sitter, freiwillig für Owner; bei bestandener Prüfung übermittelt Stripe uns Ausstellerland, Dokumentart und Dokumentnummer, aus denen wir nur das Merkmal für den Abgleich gegen ausgeschlossene Konten rechnen); Abo-Abrechnung: Zahlung, Belege und Kündigung deines Abos und die Erstattung bei einem Widerruf; Zahlungsabwicklung der Buchungen (Payments) und Auszahlungen an Sitter (Connect, samt Prüfung des Auszahlungskontos); gespeicherte Karte und automatische Abbuchung der Serienbuchungen | Stripe Payments Europe Ltd., Irland; Bearbeitung auch durch Stripe, Inc. in den USA |
| RevenueCat | Abo im App Store oder bei Google Play: Kaufbestätigung des Stores entgegennehmen, Kaufzustand und Periodenende verwalten und uns melden (unter deiner Konto-Kennung, ohne Name und E-Mail-Adresse) | Anbieter mit Sitz in den USA |
| Expo | Versand der Push-Benachrichtigungen an dein Gerät: erhält Push-Token, Ereignisart und den Vornamen der Gegenseite, nie Nachrichtentext, Adresse, Telefonnummer, Beträge oder Katzennamen. Dazu der Abruf von App-Updates ohne Store: erhält Plattform, App-Version, Laufzeit-Kennung, Kanal, IP-Adresse und eine zufällige Kennung der Installation, auch ohne Konto; nie eine Konto-Kennung | Anbieter mit Sitz in den USA |
| Sentry | Fehlerberichte aus App, Website und Server: erhält Fehlerart, Programmstelle, Plattform, Gerätemodell, Versionen und bei Angemeldeten die Konto-Kennung; nie E-Mail-Adresse, Vorname, IP-Adresse, Gerätename oder Inhalte. Nach 30 Tagen gelöscht | Anbieter mit Sitz in den USA (Functional Software, Inc.); die Daten liegen in der EU |
Nicht in dieser Liste stehen Apple und Google. Kaufst du das Abo in der App, sind sie Verkäufer und Zahlungsabwickler des Kaufs und dafür eigenständige Verantwortliche: Sie bearbeiten deine Daten nicht in unserem Auftrag, sondern nach ihren eigenen Datenschutzbestimmungen, die du in deinem Store-Konto findest. Wir erhalten von ihnen keine Zahlungsdaten und keine Daten deines Store-Kontos (siehe «Dein Abo»). Dasselbe gilt für die Zustellung von Push-Benachrichtigungen: Apple (iOS) und Google (Android) bringen sie als Betreiber der Betriebssysteme auf dein Gerät, als Zusteller in eigener Verantwortung, nicht als unsere Auftragsbearbeiter (siehe «Benachrichtigungen auf dein Gerät (Push)»).
Ebenfalls nicht in dieser Liste steht der Kalender-Dienst eines Sitters. Schaltet ein Sitter das Kalender-Abo ein, wählt er selbst, wohin der Feed geht (etwa Google Kalender oder Apple Kalender). Dieser Anbieter bearbeitet die Angaben nicht in unserem Auftrag, sondern nach seinen eigenen Bestimmungen und der Wahl des Sitters (siehe «Kalender-Abo (iCal)»).
Bekanntgabe ins Ausland
Die Daten deines Kontos liegen in der Schweiz. Für den Versand von E-Mails setzen wir Resend ein (Plus Five Five, Inc.), einen Anbieter mit Sitz in den USA; dabei wird deine E-Mail-Adresse samt Inhalt der Nachricht dorthin übermittelt. Resend ist nach dem EU-US Data Privacy Framework zertifiziert, aber nicht nach dem Swiss-US. Für Daten aus der Schweiz gelten darum die Standardvertragsklauseln der EU-Kommission mit den Anpassungen für die Schweiz aus Resends Datenverarbeitungsvertrag (Art. 16 Abs. 2 lit. d DSG), für Daten aus der EU die Zertifizierung (Art. 45 DSGVO).
Für die Karte in der Sitter-Suche setzen wir Mapbox ein, ebenfalls einen Anbieter mit Sitz in den USA. Wir sagen es offen, weil der Unterschied zählt: Beim Anzeigen der Karte lädt deine App das Kartenmaterial direkt bei Mapbox; dabei wird deine IP-Adresse dorthin übermittelt. Das lässt sich technisch nicht vermeiden, solange eine Karte angezeigt wird. Die Ortssuche dagegen läuft bewusst über unseren eigenen Server: Was du in das Suchfeld tippst, geht zu uns, und erst wir fragen bei Mapbox nach. Mapbox erfährt dabei nicht, wer gesucht hat. Mapbox ist nach dem EU-US und dem Swiss-US Data Privacy Framework zertifiziert (Eintrag «Mapbox, Inc.»); darauf stützen sich beide Übermittlungen (Art. 16 Abs. 1 DSG, Art. 45 DSGVO).
Was du gesucht hast, speichern wir nicht. Es entsteht keine Suchhistorie, weder auf unserem Server noch auf deinem Gerät.
Dein Standort für «Mein Standort» bleibt auf deinem Gerät. Auf der Karte kannst du mit einem Knopf zu deinem eigenen Standort springen. Das ist freiwillig: Die App fragt erst, wenn du den Knopf zum ersten Mal tippst, nur für die Zeit, in der du sie benutzt, nie im Hintergrund, und ein ungefährer Standort genügt. Deine Freigabe kannst du jederzeit in den Einstellungen deines Telefons zurücknehmen. Deine Position nutzt die App nur, um die Karte dorthin zu bewegen und als Punkt zu zeigen; sie wird nicht gespeichert, weder auf deinem Gerät noch bei uns. Für die Suche schicken wir unserem Server nur einen auf rund einen Kilometer gerundeten Punkt, nie deine Position, und auch ihn speichern wir nicht. Beim Laden der Kartenkacheln erfährt Mapbox, wie bei jeder Kartenansicht, den Ausschnitt um deinen Standort zusammen mit deiner IP-Adresse.
Anmeldung mit Apple oder Google: Meldest du dich so an, sprichst du von deinem Gerät aus direkt mit Apple beziehungsweise Google (USA, für Nutzer in der EU Irland), die das in eigener Verantwortung tun. Unser Server spricht nur bei einer Anmeldung mit Apple selbst mit Apple Inc. in den USA: einmal direkt nach der Anmeldung, um den Schlüssel für den späteren Widerruf zu holen, und bei der Löschung deines Kontos für den Widerruf. Dabei geht die Kennung dieser Anmeldung an Apple, sonst nichts. Apple Inc. ist nicht nach dem Data Privacy Framework zertifiziert. Die Übermittlung ist nötig, damit die Anmeldung mit Apple, die du gewählt hast, funktioniert und beim Löschen deines Kontos widerrufen werden kann; sie stützt sich darum auf die Ausnahme für die Abwicklung des Vertrags mit dir (Art. 17 Abs. 1 lit. b DSG, Art. 49 Abs. 1 lit. b DSGVO).
Diese Website wird seit dem 21.09.2026 von Vercel (Vercel Inc., USA) ausgeliefert. Unsere Server-Funktionen laufen in Frankfurt, die Seiten selbst werden über ein weltweites Netz ausgeliefert; dabei entstehen die technisch notwendigen Server-Protokolle mit deiner IP-Adresse (siehe «Web-Nutzung ohne Konto»). Vercel ist nach dem EU-US und dem Swiss-US Data Privacy Framework zertifiziert; darauf stützt sich die Übermittlung, dazu die Standardvertragsklauseln aus Vercels Datenverarbeitungsvertrag. Die Daten deines Kontos berührt das nicht; sie liegen weiterhin bei Supabase in Zürich.
Für die Sicherheitsprüfung vor dem Versand eines Anmeldecodes setzen wir Cloudflare Turnstile ein (Cloudflare, Inc., USA); die Prüfung läuft über ein weltweites Netz. Dorthin gelangen deine IP-Adresse und technische Merkmale deines Browsers beziehungsweise der Webansicht in der App; keine E-Mail-Adresse, kein Name, keine Konto-Kennung. Grundlage ist die Zertifizierung von Cloudflare, Inc. nach dem EU-US und dem Swiss-US Data Privacy Framework; entfällt sie, gelten die Standardvertragsklauseln aus Cloudflares Datenverarbeitungsvertrag (siehe «Sicherheitsprüfung mit Cloudflare Turnstile»).
Für die Abo-Abrechnung, die Zahlungsabwicklung der Buchungen (Payments) und die Auszahlungen an Sitter (Connect) setzen wir Stripe ein: Stripe Payments Europe Ltd. in Irland, wobei Daten auch von Stripe, Inc. in den USA bearbeitet werden. Dorthin gelangen deine E-Mail-Adresse, die Kennung deines Kontos und deiner Buchungen, die Zahlungsdaten, die du bei Stripe selbst eingibst, und, bei Sittern, die Angaben zu Identität und Bankverbindung für das Auszahlungskonto, die ebenfalls nur bei Stripe liegen, und für die Identitätsprüfung (bei Sittern Pflicht, bei Ownern freiwillig) die Bilder deines Ausweises, die Angaben darauf und das Prüfergebnis (siehe «Identitätsprüfung»). Stripe ist nach dem EU-US und dem Swiss-US Data Privacy Framework zertifiziert (Eintrag «Stripe, LLC»); darauf stützt sich die Übermittlung.
Für Serienbuchungen speichert Stripe auf deinen Wunsch deine Karte und belastet damit die einzelnen Termine automatisch. Auch dabei bearbeitet Stripe, Inc. Daten in den USA, auf derselben Grundlage wie oben. Bei uns liegen davon nur die Referenz auf die Karte und die Kartenanzeige (siehe «Serienbuchungen»).
Für das Abo im App Store oder bei Google Play setzen wir RevenueCat ein (RevenueCat, Inc.), einen Anbieter mit Sitz in den USA. Dorthin gelangen die Kennung deines Kontos bei uns als anonyme Nutzer-Kennung, die Kaufbestätigung des Stores sowie Kaufzustand, Produkt, Laufzeit und Periodenende; kein Name, keine E-Mail-Adresse, keine Zahlungsdaten. RevenueCat ist nicht nach dem Data Privacy Framework zertifiziert; die Übermittlung stützt sich auf die Standardvertragsklauseln der EU-Kommission mit den Anpassungen für die Schweiz aus RevenueCats Datenverarbeitungsvertrag (Art. 16 Abs. 2 lit. d DSG, Art. 46 DSGVO). Was Apple und Google selbst beim Kauf bearbeiten, richtet sich nach deren eigenen Bestimmungen, nicht nach dieser Erklärung.
Für Push-Benachrichtigungen setzen wir Expo ein (650 Industries, Inc.), einen Anbieter mit Sitz in den USA. Dorthin gelangen der Push-Token deines Geräts, die Ereignisart und der Vorname der Gegenseite; nie der Nachrichtentext, keine Adresse, keine Telefonnummer, keine Beträge, keine Katzennamen. Expo ist nach dem EU-US und dem Swiss-US Data Privacy Framework zertifiziert; darauf stützt sich die Übermittlung. Die Zustellung auf dein Gerät läuft danach über Apple beziehungsweise Google; was diese dabei bearbeiten, richtet sich nach deren eigenen Bestimmungen, nicht nach dieser Erklärung.
Für App-Updates ohne Store fragt die App ebenfalls bei Expo (650 Industries, Inc., USA) nach, ob es einen neueren Stand gibt, auch ohne Konto und vor der Anmeldung. Dorthin gelangen die Plattform, die App-Version, die Laufzeit-Kennung, der Kanal, die IP-Adresse deines Geräts und eine zufällige Kennung deiner Installation ohne Bezug zu deinem Konto; nie eine Konto-Kennung, kein Vorname, keine Sitzung, kein Push-Token. Auch hier gilt die Zertifizierung von Expo nach dem EU-US und dem Swiss-US Data Privacy Framework (siehe «App-Updates ohne Store»).
Für die Fehlererfassung setzen wir Sentry ein (Functional Software, Inc., USA). Die Berichte liegen in der EU, der Anbieter unterliegt aber US-Recht. Dorthin gelangen Fehlerart, Programmstelle, Plattform, Gerätemodell, Versionen und bei Angemeldeten die Konto-Kennung; nie E-Mail-Adresse, Vorname oder IP-Adresse. Sentry ist nach dem EU-US und dem Swiss-US Data Privacy Framework zertifiziert (Eintrag «Sentry.io», Functional Software, Inc.); darauf stützt sich die Übermittlung (siehe «Fehlererfassung»).
Das Postfach unseres Supports (support@miau.care) betreibt Titan (Titan Solution Ltd SEZC, Cayman Islands); die Postfächer liegen auf Servern von Amazon Web Services in den USA. Dorthin gelangen alle E-Mails, die du an den Support schreibst, und die Meldungen aus «Melden und Blockieren» mit ihrem ganzen Inhalt. Exportländer sind damit die Cayman Islands und die USA. Titan hat die Standardvertragsklauseln der EU-Kommission nur für Daten unter der DSGVO vereinbart und ist nicht nach dem Swiss-US Data Privacy Framework zertifiziert. Für Daten aus der Schweiz stützen wir uns darum auf die Ausnahme für die Abwicklung des Vertrags mit dir (Art. 17 Abs. 1 lit. b DSG): Wer uns schreibt oder etwas meldet, will, dass wir sein Anliegen bearbeiten.
Schaltet ein Sitter das Kalender-Abo ein, gelangen seine Betreuungen in den Kalender-Dienst, den er selbst gewählt hat, häufig Google oder Apple und damit ein Anbieter mit Sitz in den USA. Dorthin gehen Datum, PLZ und Ort sowie die Zahl der Besuche und die bestätigten Kennenlern-Termine mit Uhrzeit; keine Namen, keine Adressen, keine Telefonnummern, keine Katzennamen. Dieser Anbieter ist nicht unser Auftragsbearbeiter, sondern vom Sitter gewählt, der ab dem Einschalten selbst dafür verantwortlich ist; wir nennen das Exportland hier vorsorglich (Art. 19 Abs. 4 DSG), siehe «Kalender-Abo (iCal)».
Web-Nutzung ohne Konto
Die Website miau.care kannst du ohne Konto nutzen: Landing-Seite, Sitter-Suche nach PLZ, öffentliche Sitter-Profile, Rechtsseiten. Dabei entsteht bei uns so gut wie nichts.
Deine PLZ-Suche wird nicht gespeichert. Die PLZ, die du auf der Startseite eingibst, dient nur dazu, dir die passenden Sitter anzuzeigen; es entsteht kein Suchprotokoll, weder bei uns noch in deinem Browser. Um Missbrauch der Suche zu bremsen, zählen wir Anfragen pro Minute anhand eines nicht rückrechenbaren Kürzels deiner IP-Adresse; die Adresse selbst speichern wir dafür nicht.
Server-Protokolle des Hosters. Unser Hoster Vercel (Vercel Inc., USA; unsere Server-Funktionen laufen in Frankfurt, die Auslieferung geschieht über ein weltweites Netz) führt beim Ausliefern der Seiten technisch notwendige Server-Protokolle: deine IP-Adresse, Zeitpunkt, aufgerufene Seite und verwendeter Browser. Wir werten sie nicht aus; sie dienen dem sicheren Betrieb (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO) und werden nach den Angaben des Hosters kurz aufbewahrt und dann gelöscht. Für die Übermittlung in die USA gelten die Standardvertragsklauseln der EU-Kommission und die Zertifizierung von Vercel nach dem EU-US und dem Swiss-US Data Privacy Framework.
Cookies und Reichweitenmessung
Diese Website verwendet keine Cookies zu Analyse-, Marketing- oder Tracking-Zwecken und bindet keine Dienste Dritter zur Reichweitenmessung ein. Es gibt kein Tracking und keine Analyse-Dienste, auch keine «cookiefreien». Gesetzt wird nur, was technisch notwendig ist, damit die Seite funktioniert. Darum gibt es keinen Cookie-Banner: Wo nichts Zustimmungspflichtiges gespeichert wird, gibt es nichts, wozu wir dich um Zustimmung bitten müssten (Art. 45c FMG; § 25 TDDDG).
Technisch notwendig ist einzig die Anmeldesitzung: Meldest du dich auf der Abo-Seite an, speichert dein Browser deine Sitzung lokal, damit du beim Bezahlen nicht erneut einen Code anfordern musst. In der App wird ebenso ausschliesslich deine Anmeldesitzung auf dem Gerät gespeichert, damit du dich nicht bei jedem Start neu anmelden musst.
Deine Rechte
Nach Schweizer und europäischem Recht stehen dir gegenüber uns die folgenden Rechte zu. Wir beantworten Anfragen innerhalb der gesetzlichen Fristen: 30 Tage nach Art. 25 DSG, ein Monat nach Art. 12 DSGVO.
| Recht | Was es bedeutet | Wie du es ausübst |
|---|---|---|
| Auskunft | Du erfährst, welche Daten wir über dich bearbeiten. | selbst in der App unter Profil → Konto & Daten → Meine Daten, sofort, als JSON-Datei; ohne Zugang zur App formlos an support@miau.care |
| Berichtigung | Falsche Angaben werden korrigiert. | Vor- und Nachname, Geschlecht, Sprachen, Profilbild und Rollen änderst du selbst im Profil der App; alles Übrige auf Anfrage. |
| Löschung | Dein Konto und die dazugehörigen Daten werden gelöscht. | selbst in der App unter Profil → Konto & Daten → Konto löschen, sofort, nach Bestätigung mit einem Einmalcode; ohne Zugang zur App per E-Mail an support@miau.care, erledigt innert 30 Tagen (siehe Konto löschen) |
| Datenherausgabe / Portabilität | Du erhältst deine Daten in einem gängigen, maschinenlesbaren Format. | dieselbe JSON-Datei wie bei der Auskunft (Meine Daten in der App) |
| Widerspruch | Du widersprichst einer Bearbeitung, die auf berechtigtem Interesse beruht. | formlos an admin@vsolutions.ch |
| Widerruf einer Einwilligung | Du ziehst eine Einwilligung zurück, etwa die in Rabatte per E-Mail; ab dann bearbeiten wir die Daten dafür nicht mehr. | bei Rabatten per E-Mail selbst im Profil der App unter Rabatte per E-Mail oder über den Abmeldelink in der Mail; sonst formlos an admin@vsolutions.ch |
Eine Löschung kann eingeschränkt sein, soweit wir gesetzlich zur Aufbewahrung verpflichtet sind, etwa bei Geschäftsunterlagen zu bezahlten Buchungen (Art. 958f OR). Konkret: Hast du Buchungen, bleiben die Buchungsunterlagen (Beträge, Daten, Zustände, Zahlungs- und Auszahlungsbelege) 10 Jahre anonymisiert erhalten; Adresse, Telefonnummer und Katzen-Schnappschüsse werden dabei entfernt. Die App zeigt dir das an, bevor du die Löschung bestätigst; beim Weg per E-Mail sagen wir es dir in der Antwort. Bewertungen, die du geschrieben hast, bleiben mit «gelöschtes Konto» als Verfasser erhalten; Bewertungen über dich werden entfernt (siehe «Bewertungen»). Belege zu deinem Abo bewahrt Stripe nach seinen eigenen gesetzlichen Pflichten 10 Jahre auf; ein laufendes Web-Abo wird bei der Kontolöschung zum Periodenende gekündigt. Ein Abo aus dem App Store oder bei Google Play kündigst du selbst in den Einstellungen deines Stores.
Du kannst dich ausserdem bei einer Aufsichtsbehörde beschweren: in der Schweiz beim Eidgenössischen Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragten (EDÖB), in der EU bei der Datenschutzbehörde deines Wohnsitzlands.
Konto löschen und Daten mitnehmen
Beides erledigst du selbst in der App, ohne uns zu schreiben und ohne zu warten, im Tab Profil unter Konto & Daten. Diesen Bereich erreichst du immer, auch ohne Abo.
Meine Daten: die Auskunft als Selbstbedienung. Die App erzeugt auf Tippen eine JSON-Datei mit allen Daten, die wir über dich haben: Profil mit Geschlecht, Sprachen und Profilbild (das Bild als zeitlich begrenzter Link), Rollen, Sitter-Profil und Prüfstatus, Katzen samt Fütterungsplan (je Eintrag mit dem Pfad seines Fotos), Adressbuch, Gespräche mit allen Nachrichten, Anfragen, Buchungen, Auszahlungen, Bewertungen, Abo-Zustand, deine Abo-Käufe im Web samt Erklärungen und Widerruf, deine Zustimmung zu den AGB mit Zeitpunkt und Fassung, Einwilligung in Rabatte per E-Mail samt Versand-Vermerken, Blockierungen, Konto-Massnahmen samt Widersprüchen und Antworten (und ob ein Ausweis-Merkmal besteht, nie das Merkmal selbst), Geräte und deine Anmeldewege (Code, Apple, Google, jeweils seit wann). Das geschieht sofort und auf deinem Gerät; die Datei wird mit deinen eigenen Zugriffsrechten erstellt und geht nicht über uns; du speicherst oder verschickst sie über das Teilen-Blatt deines Geräts. Von anderen Personen enthält sie nur, was du ohnehin siehst: ihren Namen in der Kurzform und ihre Nachrichten an dich. Der Kopf der Datei nennt Konto-Kennung, Zeitpunkt, den Stand dieser Erklärung und die Dienstleister, die in unserem Auftrag Daten bearbeiten (Stripe, Resend, Mapbox, RevenueCat, Expo, Sentry). Was dort liegt, ist nicht in der Datei; Auskunft dazu vermitteln wir über support@miau.care.
Konto löschen: sofort und endgültig. Die App zeigt dir zuerst, was verschwindet und was bleibt; dann bestätigst du mit einem frischen Einmalcode an deine E-Mail-Adresse, demselben Weg wie beim Anmelden. Danach löschen wir alles in einem Zug: Profil samt Geschlecht und Profilbild, Login-Eintrag, Sitter-Profil samt Prüfstatus, Katzen samt Fotos, Adressbuch, Blockierungen, Geräte für Benachrichtigungen, die Abo-Referenz, die Angaben zu deinen Abo-Käufen im Web, die Zustimmung zu den AGB, die Einwilligung in Rabatte per E-Mail samt Versand-Vermerken und die Verbindung zu Apple oder Google (eine Anmeldung mit Apple widerrufen wir dabei auch bei Apple); offene Anfragen enden, noch nicht bezahlte oder bestätigte Buchungen werden storniert. Alle deine Anmeldesitzungen werden vorher beendet, auch auf anderen Geräten. Es gibt keine Karenzfrist und keine Wiederherstellung; ein späterer Login mit derselben Adresse ergibt ein neues, leeres Konto. Solange eine Buchung bestätigt oder laufend ist, geht die Löschung nicht; eine laufende Betreuung darf ihren Owner oder Sitter nicht verlieren. Das gilt auch für den Support: Er kann eine laufende Betreuung nicht auflösen.
Was anonymisiert bleibt. Wo andere Nutzer oder eine gesetzliche Pflicht betroffen sind, entfernen wir den Bezug zu deiner Person und lassen den Inhalt stehen: Deine Nachrichten bleiben für die Gegenseite lesbar, mit «Gelöschtes Konto» als Absender (ihr Verlauf bleibt vollständig); Gespräche, deren beide Seiten gelöscht sind, werden entfernt. Buchungsunterlagen (Beträge, Daten, Zustände, Zahlungs- und Auszahlungsbelege) bleiben 10 Jahre ab Ende der Buchung (Art. 958f OR), ohne Adresse, Telefonnummer, Katzen-Schnappschüsse und Namen; nach 10 Jahren löscht ein Zeitjob den Rest. Bewertungen, die du geschrieben hast, bleiben mit «Gelöschtes Konto» als Verfasser; Bewertungen über dich werden entfernt. Warst du Sitter mit Auszahlungskonto, bleibt dieses Konto bei Stripe bestehen: Es unterliegt Stripes eigener Aufbewahrung, und wir löschen es nicht; bei uns bleibt in den anonymisierten Unterlagen nur seine Kennung. Belege zu deinen Zahlungen bewahrt Stripe ebenfalls 10 Jahre auf. Wurde dein Konto ausgeschlossen, bleibt das Merkmal deines Ausweises 3 Jahre ab dem Ausschluss bestehen, mit Kennung, Art, Grund und Zeitpunkt des Ausschlusses (siehe «Konto-Massnahmen»); sonst löschen wir es mit dem Konto.
Das Protokoll der Löschung. Wir halten fest, dass ein Konto gelöscht wurde: nur die Konto-Kennung, der Zeitpunkt und welche Rollen es hatte, keine E-Mail-Adresse und kein Name. Damit können wir eine spätere Nachfrage beantworten, ohne etwas über dich zu behalten. Davon getrennt steht die Löschung mit Kennung und E-Mail-Adresse deines Kontos noch bis zu 7 Tage im technischen Protokoll unseres Anmeldedienstes (siehe «Sicherheitsprüfung mit Cloudflare Turnstile»); danach ist sie auch dort gelöscht.
Ohne Zugang zur App. Kommst du nicht mehr in die App, schreib von der E-Mail-Adresse deines Kontos an support@miau.care, für die Löschung wie für die Auskunft. Wir antworten an dieselbe Adresse und erledigen die Anfrage innert 30 Tagen, auf demselben Weg und mit denselben Regeln wie in der App. Der Weg ist auch unter miau.care/konto-loeschen beschrieben.
Sicherheit
Die Verbindung zu unseren Servern ist durchgehend verschlüsselt. Der Zugriff auf Daten ist in der Datenbank selbst so eingeschränkt, dass jedes Konto ausschliesslich die eigenen Daten lesen und ändern kann, unabhängig davon, was die App tut. Anmeldeversuche sind zahlenmässig begrenzt, damit Codes nicht erraten werden können. Unsere Admin-Seite erreicht nur, wer ein eigenes Admin-Konto mit Passwort und zweitem Faktor hat; sie zeigt Gespräche nur aus einer Meldung heraus und hält jede Einsicht fest (siehe «Konto-Massnahmen»).
Änderungen dieser Erklärung
Wir passen diese Erklärung an, wenn sich das Produkt ändert. Massgebend ist die jeweils an dieser Stelle veröffentlichte Fassung; das Datum oben zeigt den Stand.