Datenschutzerklärung
Stand: 21.09.2026
Kurz gesagt
miau.care vermittelt Catsitting. Wir betreuen keine Katzen selbst. Für die Vermittlung brauchen wir wenige Angaben über dich: deine E-Mail-Adresse, deinen Vornamen und ob du Katzenbesitzer, Catsitter oder beides bist. Wir verkaufen keine Daten, wir betreiben keine Werbenetzwerke, und diese Website setzt keine Cookies zu Analyse- oder Werbezwecken.
Wer für die Bearbeitung verantwortlich ist
Verantwortlich im Sinne des Schweizer Datenschutzgesetzes (DSG) und der europäischen Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist Varatharajan Solutions, Einzelunternehmen, Am Mattenhof 2b, 6010 Kriens, Schweiz. Du erreichst uns unter admin@vsolutions.ch; die vollständigen Angaben stehen im Impressum.
Wir haben keinen Datenschutzberater bestellt; für alle Anliegen zum Datenschutz ist die obige Adresse zuständig.
Welche Daten wir bearbeiten und wozu
Diese Übersicht bildet den heutigen Funktionsumfang ab: Konto anlegen und anmelden, Sitter suchen, mit ihnen schreiben, eine Betreuung anfragen, das Abo abschliessen (im Web oder in der App über den Store), eine Buchung abwickeln und bezahlen (auch als wöchentliche Serie), Sitter auszahlen, einander nach der Betreuung bewerten, Sitter-Profile im Web öffentlich zeigen, dich auf Wunsch per Push benachrichtigen, die App ohne Store aktuell halten sowie das eigene Konto löschen und die eigenen Daten mitnehmen. Kommt eine Funktion mit neuen Daten dazu, wird sie erweitert, bevor die Funktion für dich verfügbar ist.
| Wozu | Welche Daten | Rechtsgrundlage | Wie lange |
|---|---|---|---|
| Dein Nutzerkonto führen | E-Mail-Adresse, Vorname, gewählte Rollen (Owner / Sitter), Zeitstempel des Kontos | Erfüllung des Nutzungsvertrags (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO); unter dem DSG die zweckkonforme Bearbeitung nach Art. 6 Abs. 3 | bis du dein Konto löschst |
| Dir Anmeldecodes zustellen | E-Mail-Adresse, achtstelliger Einmalcode | Erfüllung des Nutzungsvertrags (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO) | Der Code verfällt nach 10 Minuten. Versandprotokolle beim Mail-Anbieter nach dessen Fristen. |
| Die Anmeldung vor Missbrauch schützen | IP-Adresse, Zahl der Versuche, Zeitstempel | Berechtigtes Interesse an sicheren Konten (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO); unter dem DSG erwartbar | kurzfristig, im Rahmen des jeweiligen Sperrfensters |
| Chat und Betreuungsanfrage zwischen dir und der Gegenseite | Deine Nachrichten (Freitext), die Angaben deiner Anfrage (Zeitraum, Service, PLZ des Betreuungsorts, ausgewählte Katzen, Nachricht) und wann du zuletzt gelesen hast | Erfüllung des Nutzungsvertrags (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO): Die Vermittlung ist genau die Leistung, für die du hier bist; unter dem DSG erwartbar nach Art. 6 Abs. 3 | Kommt keine Buchung zustande: 12 Monate nach der letzten Nachricht, dann wird das Gespräch samt Anfragen gelöscht. Mit Buchung gelten die Fristen der Buchung. |
| Dein Abo abrechnen | An Stripe: E-Mail-Adresse und die Kennung deines Kontos (als Zuordnungsmerkmal). Bei uns: Kanal des Abschlusses, Stripe-Kunden- und Abo-Kennung, Status, Ende der laufenden Periode, Zeitstempel. Deine Zahlungsdaten (Karte, TWINT) liegen ausschliesslich bei Stripe, nie bei uns. | Erfüllung des Nutzungsvertrags (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO); unter dem DSG erwartbar nach Art. 6 Abs. 3 | bis du dein Konto löschst. Belege zu Zahlungen bewahrt Stripe nach seinen gesetzlichen Pflichten 10 Jahre auf. |
| Dein Abo im App Store oder bei Google Play abrechnen | Der Kauf selbst läuft bei Apple beziehungsweise Google über dein Store-Konto; dort liegen Zahlungsdaten und Belege, nie bei uns. An RevenueCat: die Kennung deines Kontos bei uns als anonyme Nutzer-Kennung, dazu die Kaufbestätigung des Stores. Bei uns: Kanal des Abschlusses, welcher Store, Kaufzustand, gewählte Laufzeit, Ende der laufenden Periode, Zeitstempel. Keine Zahlungsdaten, keine Daten deines Apple- oder Google-Kontos. | Erfüllung des Nutzungsvertrags (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO); unter dem DSG erwartbar nach Art. 6 Abs. 3 | bis du dein Konto löschst. Belege zum Kauf bewahren Apple beziehungsweise Google nach ihren eigenen Regeln auf. |
| Einen Kennenlernbesuch vereinbaren | Je Anfrage höchstens ein Termin: Datum, Uhrzeit, Zustand, dein optionaler Hinweis (bis 200 Zeichen) und der Verweis auf die Adresse, die du dafür freigibst. Der Sitter sieht nur die Adresse, ohne Telefonnummer, von deiner Bestätigung bis zum Ende des Termintags; sie wird nie als Kopie am Termin gespeichert. Ob das Treffen stattgefunden hat, fragen wir nicht. | Erfüllung des Nutzungsvertrags (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO): Das Kennenlernen bahnt die vermittelte Betreuung an und wird von dir selbst ausgelöst; unter dem DSG erwartbar nach Art. 6 Abs. 3 | mit dem Gespräch: 12 Monate nach der letzten Nachricht oder Anfrage-Änderung, sofern keine Buchung daraus wird. Der Verweis auf die Adresse wird spätestens am Ende des Termintags entfernt, bei Absage sofort. |
| Buchung abwickeln und bezahlen | Die Buchung selbst (Zeitraum, Service, Preis, Zahlweg, Zustand mit Verlauf), Adresse und Telefonnummer der Betreuung als Momentaufnahme an der Buchung, dein Adressbuch. Bei Plattform-Zahlung an Stripe: E-Mail-Adresse, Kennung deines Kontos und der Buchung; deine Zahlungsdaten (Karte, TWINT, Wallet) gibst du direkt bei Stripe ein, sie liegen nie bei uns. Bei uns: Zahlungskennung, Betrag, Zahlungsart, Zustand der Zahlung und die effektive Gebühr, die Stripe uns meldet. | Erfüllung des Nutzungsvertrags (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO); unter dem DSG erwartbar nach Art. 6 Abs. 3 | Buchungsunterlagen (Beträge, Daten, Zustände, Zahlungsbelege) 10 Jahre ab Ende der Buchung (Art. 958f OR), nach einer Kontolöschung anonymisiert, ohne Adresse und Telefonnummer. Dein Adressbuch: bis du dein Konto löschst. |
| Serienbuchungen führen und automatisch bezahlen | Je Serie: Wochenmuster (Wochentage mit morgens, abends oder Nacht), Start, Ende oder «offen», Zustand, Preis aus der Zusage, Zahlweg, Verweis auf die Adresse und je Tag des Musters, was daraus wurde (ohne Grund). Bei Plattform-Zahlung liegt die Karte nur bei Stripe; bei uns die Referenz darauf und die Kartenanzeige (Marke, letzte vier Ziffern, Ablauf), die nur der Owner sieht. Je Termin die Abbuchungsversuche mit Zustand und Zeitpunkten, nie ein Ablehnungsgrund der Bank, dazu der Beleg deiner Abbuchungserlaubnis mit Zeitpunkt, Konto, Serie und Textversion. Der Sitter sieht Wochenmuster und Termine, nie die Kartenanzeige. | Erfüllung des Nutzungsvertrags (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO): Die wiederkehrende Betreuung samt automatischer Zahlung richtest du selbst ein. Die Abbuchungserlaubnis ist ein Zahlungsauftrag, keine Einwilligung; der Beleg dient ihrem Nachweis (Art. 5 Abs. 2 DSGVO). Unter dem DSG erwartbar nach Art. 6 Abs. 3 | Serie, Wochenmuster und Angaben je Tag 12 Monate nach dem Ende der Serie; Abbuchungsversuche 12 Monate nach ihrem Termin; Belege 10 Jahre nach dem Ende der Serie, nach einer Kontolöschung ohne Personenbezug. Die Karte lösen wir bei Stripe, sobald du sie entfernst, die Serie endet oder du dein Konto löschst. Die Termine folgen den Fristen der Buchung. |
| Fütterungsplan und Aufgaben führen | Je Katze: Art (Futter, Medikament oder Sonstiges), Bezeichnung, Menge, Tageszeiten, Hinweis; je Buchung bis zu 20 Aufgaben (Bezeichnung, Tageszeit, Hinweis) | Erfüllung des Nutzungsvertrags (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO): Der Plan ist der Inhalt der Betreuung, die du bestellst; unter dem DSG erwartbar nach Art. 6 Abs. 3 | Plan bis zur Löschung der Katze oder deines Kontos; Aufgaben 12 Monate nach Abschluss der Buchung, mit dem Journal |
| Checkliste und Besuchs-Journal führen | Je Betreuungstag: Zustand jedes Punkts (offen, erledigt oder nicht möglich) mit Zeitpunkt, Grund bei «nicht möglich», Tagesabschluss mit Zeitpunkt, Notiz und bis zu drei Fotos des Sitters | Erfüllung des Nutzungsvertrags (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO) für beide Seiten: der Sitter belegt seine Leistung, du bekommst den versprochenen Einblick; unter dem DSG erwartbar nach Art. 6 Abs. 3 | 12 Monate nach Abschluss der Buchung, Fotos auch aus dem Speicher; nie Teil der 10-jährigen Buchungsunterlagen |
| Ankunft und Abgang des Sitters festhalten | Je Besuch: Zeitpunkt der Ankunft und des Abgangs, beide von unserem Server gesetzt, nie von der Uhr des Geräts; der Kalendertag der Ankunft; die Markierung «nachgetragen» oder «nicht abgemeldet». Kein Standort, keine Ortung, keine Fotos. | Erfüllung des Nutzungsvertrags (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO) für beide Seiten: der Owner bekommt den bestellten Einblick, der Sitter belegt seinen Besuch; unter dem DSG erwartbar nach Art. 6 Abs. 3 | 12 Monate nach Abschluss der Buchung, mit dem Journal; nie Teil der 10-jährigen Buchungsunterlagen |
| Sitter auszahlen | Bei Stripe: alles, was Stripe für ein Auszahlungskonto prüft (Identität, Bankverbindung), nie bei uns. Bei uns: die Kennung deines Stripe-Kontos, ob das Onboarding abgeschlossen ist, und je Auszahlung Betrag, einbehaltene Gebühr, Zeitpunkt und Zustand. | Erfüllung des Nutzungsvertrags (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO); unter dem DSG erwartbar nach Art. 6 Abs. 3. Identität und Bankverbindung prüft Stripe nach seinen eigenen gesetzlichen Pflichten. | Auszahlungsbelege 10 Jahre ab Ende der Buchung (Art. 958f OR), nach einer Kontolöschung anonymisiert; die Konto-Referenz, bis du dein Konto löschst. |
| Bewerten und bewertet werden | Je abgeschlossener Buchung und Richtung eine Bewertung: 1 bis 5 Sterne, optional ein Text bis 1000 Zeichen, wer wen bewertet hat, Zeitpunkt der Abgabe und der Veröffentlichung | Erfüllung des Nutzungsvertrags (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO): Bewertungen sind das Vertrauensmerkmal der Vermittlung; unter dem DSG erwartbar nach Art. 6 Abs. 3 | mit der Buchung, 10 Jahre ab deren Ende. Löschst du dein Konto, bleiben die Bewertungen, die du geschrieben hast, mit «gelöschtes Konto» als Verfasser erhalten; Bewertungen über dich werden entfernt. |
| Deinen Verfügbarkeitskalender führen | Als Sitter: deine Abwesenheitstage (nur das Datum, ohne Grund) und deine Tagesobergrenze für Besuche. Ein Owner erfährt beim Anfragen nur, ob du an seinem eigenen Zeitraum kannst; in der App zeigt ihm dein Profil zusätzlich die nächsten sieben Tage als frei oder voll, nie im Web. Er sieht nie deinen Kalender und nie einen Grund. | Erfüllung des Nutzungsvertrags (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO): Der Kalender ist Teil des Gelistet-Werdens, das du als Sitter von uns willst; unter dem DSG erwartbar nach Art. 6 Abs. 3 | Abwesenheitstage 12 Monate nach ihrem Tag, dann gelöscht; mit deiner Kontolöschung verschwindet der ganze Kalender. |
| Deine Betreuungen als Kalender-Abo bereitstellen | Nur wenn du es als Sitter einschaltest: ein nur lesender Kalender-Feed unter einer Adresse mit eigenem Feed-Geheimnis. Er enthält je Betreuung Datum, PLZ und Ort sowie die Zahl der Besuche und deine bestätigten Kennenlern-Termine mit Uhrzeit; nie Namen, Adressen, Telefonnummern oder Katzennamen. Dein Kalender-Dienst (etwa Google oder Apple, oft mit Sitz in den USA) erhält diese Angaben; er ist nicht unser Auftragsbearbeiter, sondern von dir gewählt. | Erfüllung des Nutzungsvertrags (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO), von dir selbst ausgelöst; unter dem DSG erwartbar nach Art. 6 Abs. 3. Die Bekanntgabe ins Ausland nennen wir vorsorglich (Art. 19 Abs. 4 DSG) | Das Feed-Geheimnis, bis du das Abo ausschaltest, einen neuen Link erzeugst oder dein Konto löschst; die Bremszähler täglich. Der Feed speichert nichts, er liest. |
| Deine Antwortzeit als Sitter zeigen | Ein gerechneter Wert, keine neue Angabe: die Zeit bis zu deiner ersten Reaktion je neuem Gespräch, daraus der Median über die letzten 90 Tage, ab 5 Gesprächen; unbeantwortet zählt nach 48 Stunden als 48 Stunden. Sichtbar ist der gerundete Wert und das Abzeichen «Antwortet schnell», in der App und im Web für jedermann; die Zahl der zählenden Gespräche siehst nur du. Keine neuen Einzelzeiten, keine Historie. | Erfüllung des Nutzungsvertrags (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO): Das Gelistet-Werden mit den Angaben, die Owner zur Wahl brauchen, ist die Leistung, die du von uns willst; unter dem DSG erwartbar nach Art. 6 Abs. 3 | Kein eigener Bestand: Der Wert entsteht aus deinen Gesprächen und verschwindet mit ihnen (12 Monate ohne Buchung, mit deiner Kontolöschung sofort). |
| Deine Merkliste «Meine Sitter» führen | Je gemerktem Sitter genau zwei Angaben: seine Kennung und der Zeitpunkt. Kein Grund, keine Notiz, keine Zählung je Sitter. Sichtbar nur für dich; der gemerkte Sitter erfährt davon nichts, auch keine Zahl. Ob ein Paar eine Stammbeziehung hat, wird aus den gemeinsamen abgeschlossenen Buchungen gerechnet und nirgends gespeichert. | Erfüllung des Nutzungsvertrags (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO): Die Merkliste ist Teil der Vermittlung, die du von uns willst; unter dem DSG erwartbar nach Art. 6 Abs. 3 | bis du das Herz entfernst, eine Blockierung zwischen euch greift oder eines der beiden Konten gelöscht wird. Die Stammbeziehung lebt von den Buchungen und verschwindet mit ihnen. |
| Die Verfügbarkeits-Abfrage vor Missbrauch schützen | Zwei Zähler, nur serverseitig lesbar: wie oft ein Konto pro Stunde nachsieht und bei wie vielen verschiedenen Sittern es das an einem Tag tut; dieselbe Zählung noch einmal getrennt für den Sieben-Tage-Streifen im App-Profil | Berechtigtes Interesse daran, dass sich Sitter-Kalender nicht systematisch absammeln lassen (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO); unter dem DSG als Sicherheitsmassnahme erwartbar | täglich gelöscht; mit deiner Kontolöschung sofort |
| Meldungen bearbeiten und Blockierungen führen | Bei einer Meldung: der gewählte Grund, dein Text (sofern du einen schreibst), dein Konto und das gemeldete Konto (Kennung und Vorname), die Art des Gemeldeten (Gespräch, Sitter-Profil oder Bewertung) mit dem Verweis darauf und der Zeitpunkt; lesbar ausschliesslich für unseren Support, für keinen Nutzer. Bei einer Blockierung: wer wen blockiert hat und wann; sichtbar nur für den Blockierenden. | Berechtigtes Interesse an einer sicheren Plattform (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO); unter dem DSG erwartbar | Meldungen 12 Monate ab Eingang, dann gelöscht; nach einer Kontolöschung bis dahin ohne Personenbezug. Blockierungen, bis du sie aufhebst oder dein Konto löschst. |
| Dein Sitter-Profil öffentlich zeigen | Foto, Vorname, Vorstellungstext, Services mit Preisen, PLZ und Gemeinde, Einsatzradius, Zahlungsarten, das Abzeichen «Identität geprüft» sowie Bewertungsschnitt, Anzahl und die veröffentlichten Bewertungen; in der App für angemeldete Nutzer und im Web für jedermann, auch ohne Konto | Erfüllung des Nutzungsvertrags (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO): Das Gelistet-Werden ist die Leistung, die du als Sitter von uns willst; unter dem DSG erwartbar nach Art. 6 Abs. 3 | solange dein Profil gelistet ist. Pausierst du es oder wird es entlistet, verschwindet es aus Suche und Web; Suchmaschinen-Caches steuern wir nicht (siehe «Öffentliches Sitter-Profil im Web»). |
| Dich vor dem Ende des Schaufensters informieren | E-Mail-Adresse, Vorname, Zeitpunkt des Schaufenster-Endes, ein persönlicher Einmal-Link | Erfüllung des Nutzungsvertrags (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO); eine einzelne Nachricht zu deinem Konto, kein Newsletter | Der Link verfällt nach 72 Stunden. Den Vermerk, dass die Mail verschickt wurde, behalten wir, bis du dein Konto löschst. |
| Eine Kontolöschung protokollieren | Nur die Kennung des gelöschten Kontos, der Zeitpunkt der Löschung und welche Rollen es hatte; keine E-Mail-Adresse, kein Name. Damit können wir eine spätere Nachfrage («ist mein Konto wirklich weg?») beantworten. | Berechtigtes Interesse an der Nachweisbarkeit der Löschung (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO); unter dem DSG erwartbar | Der Eintrag lässt sich keiner Person mehr zuordnen; er bleibt für Rückfragen des Supports bestehen. |
| Dich per Push benachrichtigen | Nur wenn du es auf deinem Gerät erlaubst. Bei uns: je Gerät der Push-Token, die Plattform und der Zeitpunkt der letzten Nutzung; deine drei Schalter (Nachrichten, Anfragen & Buchungen, Bewertungen); je Benachrichtigung die Ereignisart, der Vorname der Gegenseite, das Ziel in der App und die Sendezeit. An Expo gehen Push-Token, Ereignisart und Vorname; nie Nachrichtentext, Adresse, Telefonnummer, Beträge oder Katzennamen. | Erfüllung des Nutzungsvertrags (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO): Die Benachrichtigung ist Teil der Vermittlung, die du nutzt; ob dein Gerät sie zeigt, entscheidest du in dessen Einstellungen. Unter dem DSG erwartbar nach Art. 6 Abs. 3 | Der Token, bis du dich auf dem Gerät abmeldest oder dein Konto löschst (dann sofort); spätestens nach 90 Tagen ohne App-Start. Eine gesendete Benachrichtigung bleibt 24 Stunden in unserer Sendeliste. |
| Die App ohne Store aktualisieren | Beim Start und wenn die App nach mehr als einer Stunde aus dem Hintergrund zurückkommt, fragt sie bei Expo nach Korrekturen. An Expo gehen die Plattform, die App-Version, die Laufzeit-Kennung, der Kanal, die IP-Adresse deines Geräts und eine zufällige Kennung dieser Installation (beim ersten Start erzeugt, dauerhaft, ohne Bezug zu deinem Konto); nie eine Konto-Kennung, kein Vorname, keine Sitzung, kein Push-Token. Das geschieht auch ohne Konto und vor der Anmeldung. Bei uns: ein einzelner Wert je Plattform (die Mindestversion), den die App ohne Konto liest; wir speichern dabei nichts je Gerät oder je Nutzer. | Berechtigtes Interesse an einer korrekten und sicheren App (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO); unter dem DSG erwartbar, wie bei jeder App, die Updates lädt | Bei uns nichts. Bei Expo nach dessen Fristen, als unser Auftragsbearbeiter. |
| Diese Website ausliefern | Server-Protokolle unseres Hosters Vercel (IP-Adresse, Zeitpunkt, aufgerufene Seite, verwendeter Browser), technisch notwendig, auch ohne Konto. Die Seiten werden über Vercels weltweites Netz ausgeliefert, unsere Server-Funktionen laufen in Frankfurt. Was du in die PLZ-Suche eingibst, speichern wir nicht. | Berechtigtes Interesse am sicheren Betrieb (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO); unter dem DSG erwartbar | kurz, nach den Angaben des Hosters |
Wir verlangen keine Angaben, die wir für den jeweiligen Zweck nicht brauchen. Ein Passwort gibt es bewusst nicht: Du meldest dich mit einem Einmalcode per E-Mail an, damit bei uns gar kein Passwort liegt, das gestohlen werden könnte.
Was die Gegenseite von dir sieht
miau.care vermittelt; die Betreuung erbringen die Sitter. Deshalb tauschst du dich direkt mit der anderen Person aus, und was du ihr schickst, sieht sie auch. Konkret:
Der Sitter sieht deinen Vornamen, deine Nachrichten und die Angaben deiner Anfrage samt PLZ und Ort des Betreuungsorts. Ab dem Moment, in dem du eine Anfrage schickst, sieht er ausserdem die Steckbriefe der ausgewählten Katzen: Name, Geburtsjahr, Foto, Merkmale, Eigenheiten und Medikamente. Bewusst nicht dabei: Versicherung und Chip-Nummer. Die braucht er zum Zusagen nicht. Lehnt er ab oder ziehst du zurück, endet sein Zugriff auf die Steckbriefe wieder.
Deine genaue Adresse bekommt er in diesem Schritt nicht; die wird erst mit einer bezahlten Buchung geteilt (siehe «Buchung, Bezahlung und Auszahlung»). Du siehst vom Sitter Vorname, Foto und sein öffentliches Profil.
Eine einzige Ausnahme gibt es vorher: den Kennenlernbesuch, den du selbst bestätigst. Dann siehst du beim Bestätigen, welche Adresse du freigibst, und der Sitter sieht nur die Adresse, ohne Telefonnummer, bis zum Ende des Termintags. Was das genau bedeutet und wie du es widerrufst, steht im Abschnitt «Kennenlernbesuch».
Nachrichten lassen sich nicht nachträglich ändern oder löschen. Das ist Absicht: Wir schlichten keine Streitfälle, und der unveränderte Wortlaut ist der einzige Schutz, den beide Seiten haben. Löschst du dein Konto, bleiben deine Nachrichten für die Gegenseite lesbar, mit «Gelöschtes Konto» statt deines Namens als Absender (siehe «Konto löschen und Daten mitnehmen»).
Öffentliches Sitter-Profil im Web
Bist du Sitter und dein Profil ist gelistet (Identität geprüft, Profil vollständig, nicht pausiert), dann ist es in der App zu sehen und ebenso als eigene Seite auf miau.care, und zwar für jedermann, auch ohne Konto. Suchmaschinen dürfen diese Seite finden; das ist der Sinn der Sache: Owner sollen dich finden, bevor sie sich registrieren.
Sichtbar ist genau das, was auch in der App im Profil steht: dein Foto, dein Vorname, dein Vorstellungstext, deine Services mit Preisen, PLZ und Gemeinde, dein Einsatzradius, die Zahlungsarten, die du anbietest, das Abzeichen «Identität geprüft» sowie dein Bewertungsschnitt, die Anzahl Bewertungen und die veröffentlichten Bewertungen über dich, jede mit Sternen, Text, dem Vornamen des Owners, der bewertet hat, und Monat und Jahr der Betreuung (siehe «Bewertungen»); dazu deine Antwortzeit als gerundeter Wert mit dem Abzeichen «Antwortet schnell» (siehe «Antwortzeit»). Nie im Web: deine E-Mail-Adresse, dein Nachname, deine Adresse oder irgendetwas aus der Identitätsprüfung. Was die Web-Seite zeigt, ist in der Datenbank selbst auf diese Felder beschränkt, nicht nur auf der Seite.
Grundlage dafür ist der Nutzungsvertrag: Das Gelistet-Werden ist die Leistung, die du als Sitter von uns willst (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO; unter dem DSG erwartbar nach Art. 6 Abs. 3). Eine gesonderte Einwilligung holen wir deshalb nicht ein. Du entscheidest mit dem Listen selbst, und du kannst es jederzeit rückgängig machen.
Pausierst du dein Profil oder wird es entlistet, ist deine Web-Seite innert 60 Sekunden nicht mehr erreichbar; sie antwortet dann mit «nicht gefunden» (404). Suchmaschinen-Caches steuern wir nicht: Google und andere Suchmaschinen können eine Kopie deiner Seite eine Weile in ihrem eigenen Zwischenspeicher behalten, bis sie die Seite erneut besuchen und die 404 sehen. Darauf haben wir keinen Einfluss; die Entfernung aus dem Suchindex kannst du direkt bei der jeweiligen Suchmaschine beantragen.
Antwortzeit
Bist du Sitter, steht an deinem Profil eine Antwortzeit: wie schnell du üblicherweise auf ein neues Gespräch reagierst. Owner sollen abschätzen können, ob sie bei einer kurzfristigen Betreuung rechtzeitig eine Antwort bekommen.
Wie sie gerechnet wird. Gezählt wird je neuem Gespräch die Zeit von der ersten Nachricht oder Anfrage des Owners bis zu deiner ersten Reaktion, also deiner ersten Nachricht oder deiner Entscheidung über die Anfrage; alles danach zählt nie. Aus diesen Zeiten nehmen wir den Median der letzten 90 Tage. Hast du weniger als 5 zählende Gespräche, gibt es keinen Wert, sondern «Neu». Hast du nach 48 Stunden noch nicht reagiert, zählt dieses Gespräch mit 48 Stunden.
Wer ihn sieht. Angezeigt wird er gerundet («antwortet in ~2 Std»), in der App und auf deiner öffentlichen Web-Seite, also für jedermann, auch ohne Konto; bis 3 Stunden zusätzlich als Abzeichen «Antwortet schnell». Du selbst siehst den Wert mit der Erklärung und, als Einziger, die Zahl der zählenden Gespräche. Ausblenden lässt er sich nicht– wie deine Bewertungen gehört er zum Gelistet-Sein.
Der Wert hat keine Folgen. Er bestimmt keine Folge für deine Listung, deine Reihenfolge in der Suche, deine Pause oder deine Auszahlung; er wird angezeigt, sonst nichts. Es gibt keine Ranglisten, keinen Vergleich über Sitter hinweg, keinen Export und keine Ermahnung, schneller zu antworten.
Profiling, offen gesagt. Dem Wortlaut nach ist eine solche Kennzahl eine Bewertung eines Verhaltensaspekts, also Profiling (Art. 4 Nr. 4 DSGVO / Art. 5 lit. f DSG). Wir sagen es darum ausdrücklich und ebenso, was daran hängt: keine automatisierte Entscheidung über dich im Sinne von Art. 22 DSGVO, keine Sperre, kein Ausschluss, keine Geldfolge.
Keine neuen Daten dafür. Für den Wert speichern wir keine neuen Einzelzeiten und keine Historie: Er entsteht aus den Zeitstempeln, die deine Gespräche ohnehin tragen, und verschwindet mit ihnen (12 Monate ohne Buchung, mit deiner Kontolöschung sofort). Deine Datenauskunft nennt den aktuellen Wert und die Zahl der zählenden Gespräche, keine Einzelzeiten.
Grundlage. Nutzungsvertrag (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO): Das Gelistet-Werden mit den Angaben, die Owner zur Wahl brauchen, ist die Leistung, die du von uns willst; unter dem DSG erwartbar nach Art. 6 Abs. 3. Die Angaben verlassen die Plattform nicht: Kein Dienstleister erhält sie.
Verfügbarkeitskalender
Bist du Sitter, kannst du Abwesenheitstage eintragen und eine Tagesobergrenze festlegen, wie viele Besuche du an einem Tag höchstens annehmen willst. Zugesagte Betreuungen zählen dabei automatisch mit; du musst nichts doppelt pflegen.
Kein Grund. Zu einer Abwesenheit speichern wir keinen Grund. Wir erfahren nicht, ob du in den Ferien, krank oder anderweitig beschäftigt bist; ein Feld dafür gibt es in der Datenbank schlicht nicht.
Was ein Owner davon sieht. Fragt ein Owner eine Betreuung an, prüfen wir für seinen eigenen Zeitraum, ob er bei dir anfragen kann, und er bekommt dafür nur ein Ja oder Nein. Er sieht deinen Kalender nie und erfährt nie, warum ein Tag belegt ist.
Die nächsten sieben Tage im Profil. Öffnet ein angemeldeter Owner dein Profil in der App, sieht er dort die nächsten sieben Tage ab morgen als frei oder voll. Mehr steht da nicht: kein Grund, keine Zahl, keine weiteren Tage und kein Kalender. Im öffentlichen Web-Profil gibt es diesen Streifen nie, auch nicht für Suchmaschinen, und wer die Owner-Rolle nicht hat, sieht ihn ebenfalls nicht.
Auch der Streifen wird gezählt. Damit niemand die Wochen vieler Sitter einsammelt, führt der Server dafür eine eigene, dritte Zählung: wie oft ein Konto einen solchen Streifen abruft und bei wie vielen verschiedenen Sittern es das an einem Tag tut. Auch diese Zeilen sieht niemand ausser dem Server, sie werden täglich gelöscht und verschwinden mit der Löschung deines Kontos sofort. Greift die Grenze, fehlt nur der Streifen; das Profil bleibt vollständig und eine Anfrage lässt sich weiterhin senden. Grundlage ist dasselbe berechtigte Interesse (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO); unter dem DSG ist das als Sicherheitsmassnahme erwartbar.
Bremse gegen das Absammeln. Bei dieser Vorabprüfung zählt der Server, wie oft ein Konto die Verfügbarkeit abfragt und bei wie vielen verschiedenen Sittern es das an einem Tag tut. Das dient allein dazu, dass niemand die Kalender vieler Sitter systematisch absammeln kann; es ist eine Schutzmassnahme für die Sitter, keine Beobachtung von dir als Owner. Überschreitet ein Konto die Grenze, weist der Server nur diese Vorabprüfung ab; das Senden einer echten Anfrage bleibt davon unberührt. Diese Zählung sieht niemand ausser dem Server, kein Nutzer hat Zugriff darauf. Die Zeilen werden täglich gelöscht; mit der Löschung deines Kontos verschwinden sie sofort. Grundlage ist das berechtigte Interesse daran, dass sich Sitter-Kalender nicht systematisch auslesen lassen (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO); unter dem DSG ist das als Sicherheitsmassnahme erwartbar.
Grundlage und Dauer. Grundlage ist der Nutzungsvertrag (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO): Der Kalender ist Teil des Gelistet-Werdens, das du als Sitter von uns willst; unter dem DSG erwartbar nach Art. 6 Abs. 3. Abwesenheitstage löschen wir 12 Monate nach ihrem Tag; mit der Löschung deines Kontos verschwindet der ganze Kalender sofort.
Die Angaben verlassen die Plattform nicht: Kein Dienstleister und kein Auftragsbearbeiter erhält sie.
Kalender-Abo (iCal)
Bist du Sitter, kannst du deine Betreuungen in den Kalender übernehmen, den du ohnehin benutzt. Du schaltest das Abo in deinem Kalender aus der App ein; wir erzeugen dafür eine Adresse mit einem eigenen, zufälligen Feed-Geheimnis, die dein Kalender-Dienst regelmässig abruft. Der Feed ist nur lesend: Aus ihm kommt nichts in die Plattform zurück.
Dein Kalender-Dienst erhält Daten. Google, Apple oder wer immer es bei dir ist, oft mit Sitz in den USA, bekommt damit je Betreuung Datum, PLZ und Ort sowie die Zahl der Besuche, dazu deine bestätigten Kennenlern-Termine mit Uhrzeit. Keine Namen, keine Adressen, keine Telefonnummern, keine Katzennamen und keine Beträge– auch nicht die des Owners, dessen Katze du betreust.
Du entscheidest, und du bist dafür verantwortlich. Dein Kalender-Dienst ist nicht unser Auftragsbearbeiter, sondern von dir gewählt: Sobald du das Abo einschaltest, liegt es an dir, was dort geschieht, genau wie beim CSV-Export deiner Einnahmen. Und noch etwas gehört dazu: Jeder, der den Link hat, kann den Kalender lesen, ohne Anmeldung. Gib ihn nur deinem eigenen Kalender. Diesen Hinweis zeigen wir dir auch in der App, jedes Mal wenn du das Abo einschaltest.
Jederzeit widerrufbar. Schaltest du das Abo aus, ist die Adresse sofort ungültig; dasselbe gilt, wenn du einen neuen Link erzeugst, weil du den alten versehentlich weitergegeben hast. Mit deiner Kontolöschung verschwindet das Geheimnis ebenfalls sofort. Was dein Kalender-Dienst bis dahin übernommen hat, liegt weiter bei ihm; das kannst du nur dort löschen.
Das Geheimnis behandeln wir wie ein Passwort. Es steht nie in Protokollen, Fehlermeldungen, Push oder deiner Datenauskunft im Klartext, und in der Datenbank liegt nur seine Prüfsumme: Ein Blick in die Tabelle öffnet den Feed nicht. Deine Datenauskunft nennt, dass das Abo eingeschaltet ist und seit wann.
Grundlage und Bekanntgabe ins Ausland. Grundlage ist der Nutzungsvertrag (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO), von dir selbst ausgelöst; unter dem DSG erwartbar nach Art. 6 Abs. 3. Weil dein Kalender-Dienst in einem Drittland sitzen kann, nennen wir das vorsorglich unter «Bekanntgabe ins Ausland» (Art. 19 Abs. 4 DSG).
Favoriten und Stammbeziehung
Als Katzenbesitzer kannst du dir Sitter mit einem Herz merken. Dabei speichern wir genau zwei Angaben: welchen Sitter du dir gemerkt hast und wann. Kein Grund, keine Notiz, keine Bewertung deinerseits – es ist eine Merkliste, mehr nicht.
Der Sitter erfährt nichts davon. Weder dass du ihn gemerkt hast noch wie viele Personen das getan haben. Es gibt keine Zahl an seinem Profil, keine Benachrichtigung und keine Auswertung über Owner hinweg; deine Liste sieht nur du.
Stammsitter und Stammkunde. Habt ihr beide mindestens zwei gemeinsame abgeschlossene Buchungen, zeigen wir euch gegenseitig einen Hinweis darauf: dir beim Sitter «Stammsitter», ihm bei dir «Stammkunde». Das ist kein gespeicherter Wert, sondern eine Angabe, die wir bei jeder Anzeige aus euren gemeinsamen Buchungen rechnen – Buchungen, die ihr beide ohnehin kennt. Wird eine Buchung storniert, zählt sie nicht mit.
Blockieren löscht das Herz. Blockiert eine Seite die andere, entfernen wir ein gesetztes Herz zwischen euch sofort, in beide Richtungen, und die Hinweise «Stammsitter» und «Stammkunde» verschwinden für beide. Hebst du die Blockierung wieder auf, kommen die Hinweise zurück, das Herz nicht: Das setzt du bei Bedarf neu.
Grundlage und Dauer. Grundlage ist der Nutzungsvertrag (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO): Wiederfinden, wen man schon kennt, gehört zur Vermittlung; unter dem DSG erwartbar nach Art. 6 Abs. 3. Ein Herz bleibt, bis du es entfernst, bis eine Blockierung greift oder bis eines der beiden Konten gelöscht wird – dann verschwindet es sofort. Deine Datenauskunft enthält deine Merkliste (Sitter-Kennung und Zeitpunkt); die Auskunft des Sitters enthält davon nichts.
Die Angaben verlassen die Plattform nicht: Kein Dienstleister und kein Auftragsbearbeiter erhält sie.
Dein Abo und das Schaufenster
Nach der Registrierung siehst du drei Tage lang alles (das «Schaufenster»). Danach brauchen Suche, neue Gespräche und Anfragen ein Abo; es gilt für Owner und Sitter zugleich. Ob du gerade im Schaufenster bist oder ein Abo hast, ergibt sich aus dem Alter deines Kontos und den Angaben des Zahlungsdienstes beziehungsweise des Stores, über den du gekauft hast.
Eine E-Mail kurz vor Ende des Schaufensters. Rund 24 Stunden bevor dein Schaufenster endet, schicken wir dir genau eine E-Mail: mit deinem Vornamen, dem Zeitpunkt, an dem das Schaufenster endet, den Abo-Preisen und einem persönlichen Link, der 72 Stunden und nur einmal gilt. Das ist eine transaktionale Nachricht zu deinem bestehenden Konto, kein Newsletter. Sie braucht deshalb keine Einwilligung, und es gibt nichts abzubestellen: Es ist eine einzige Mail, danach schreiben wir dir dazu nicht mehr. Versendet wird sie wie die Anmeldecodes über Resend (Anbieter in den USA, siehe «Bekanntgabe ins Ausland»). Bei uns bleibt nur der Vermerk, dass sie verschickt wurde, damit du sie nicht zweimal bekommst.
Abo-Abrechnung über Stripe. Schliesst du das Abo im Web ab, wickelt Stripe die Zahlung ab (Stripe Payments Europe Ltd., Irland, und Stripe, Inc., USA). Stripe erhält dazu deine E-Mail-Adresse und die Kennung deines Kontos, damit die Zahlung deinem Konto zugeordnet werden kann. Deine Zahlungsdaten (Karte oder TWINT) gibst du direkt bei Stripe ein; sie erreichen uns nie und liegen nie bei uns. Zahlungsmittel ändern, Belege ansehen und kündigen kannst du jederzeit im Kundenportal von Stripe.
Abo-Kauf in der App über App Store oder Google Play. Kaufst du das Abo in der App, läuft der Kauf über dein Store-Konto: Verkäufer und Zahlungsabwickler sind dann Apple beziehungsweise Google, und sie sind dafür selbst verantwortlich, nach ihren eigenen Datenschutzbestimmungen, nicht in unserem Auftrag. Zahlungsmittel, Rechnungsadresse und Belege liegen ausschliesslich in deinem Store-Konto. Wir erhalten dabei weder deine Zahlungsdaten noch die Daten deines Store-Kontos: nicht deine Apple-ID, nicht dein Google-Konto, nicht dein Zahlungsmittel.
RevenueCat vermittelt den Kaufzustand. Damit die App weiss, ob ein Abo aktiv ist, setzen wir RevenueCat ein (RevenueCat, Inc., USA, siehe «Bekanntgabe ins Ausland»). RevenueCat bearbeitet in unserem Auftrag: die Kennung deines Kontos bei uns als anonyme Nutzer-Kennung (keinen Namen, keine E-Mail-Adresse), die Kaufbestätigung des Stores sowie Kaufzustand, Produkt, Laufzeit und Periodenende, und meldet uns Änderungen (Kauf, Verlängerung, Kündigung, Ablauf, Rückerstattung). Bei uns landen daraus nur: der Kanal, welcher Store, der Kaufzustand und das Ende der laufenden Periode.
Kündigen kannst du ein Store-Abo nur im Store, in den Abo-Einstellungen deines Apple- oder Google-Kontos; die App verlinkt dorthin. Wir können es nicht für dich kündigen, und wir sehen auch nicht, wann du es tust; wir sehen nur, dass es zum Periodenende ausläuft.
Zwei Abos zugleich. Es ist möglich, dass zu deinem Konto ein Abo aus dem Store und eines, das du direkt bei uns abgeschlossen hast, nebeneinander bestehen. Beide gelten; dein Zugang läuft dann bis zum späteren Ende der beiden. Die App zeigt dir in diesem Fall beide Kanäle, damit du eines davon kündigen kannst.
Bei uns liegen zum Abo nur: der Kanal, über den du abgeschlossen hast (Web oder Store), deine Kunden- und Abo-Kennung bei Stripe beziehungsweise der Store, über den du gekauft hast, der Status, das Ende der laufenden Periode und Zeitstempel. Diese Angaben behalten wir, solange dein Konto besteht.
Bei Löschung deines Kontos wird ein laufendes Web-Abo bei Stripe zum Periodenende gekündigt und die Abo-Referenz bei uns entfernt. Belege zu deinen Zahlungen bewahrt Stripe nach seinen eigenen gesetzlichen Pflichten 10 Jahre auf; das bleibt von der Löschung bei uns unberührt. Ein Abo aus dem App Store oder bei Google Play können wir nicht kündigen: Das erledigst du selbst in den Einstellungen deines Stores. Die App sagt dir das vor der Löschung noch einmal.
Kennenlernbesuch
Bevor du buchst, kannst du den Sitter bei dir zu Hause kennenlernen. Du wünschst das in deiner Anfrage, er schlägt eine Zeit vor oder lehnt ab, und du bestätigst. Der Besuch ist kostenlos und dauert rund 20 Minuten; er ist keine Buchung, kostet nichts und verpflichtet zu nichts.
Gespeichert werden dabei nur Datum, Uhrzeit, der Zustand des Termins und, wenn du einen schreibst, dein Hinweis für den Sitter (bis 200 Zeichen, etwa «abends ab 18 Uhr»). Ob das Treffen stattgefunden hat, fragen wir nicht und halten es nirgends fest.
Die zweite, engere Adressfreigabe. Bestätigst du den Termin, wählst du dazu eine Adresse aus deinem Adressbuch. Der Sitter sieht dann nur die Adresse, ohne Telefonnummer, und zwar von deiner Bestätigung bis zum Ende des Termintags. Vorher nicht, danach nicht und in keinem anderen Zustand des Termins; das ist in der Datenbank selbst so eingeschränkt, nicht nur in der App. Wir speichern die Adresse dabei nie als Kopie am Termin, sondern verweisen auf deinen Adressbuch-Eintrag. Das ist die einzige Stelle, an der ein Sitter deine Adresse vor einer bezahlten Buchung sieht.
Sagst du ab oder tauschst du die Adresse, endet die Freigabe sofort, auf der Datenebene und ohne dass der Sitter etwas bestätigen muss. Die zuvor gezeigte Adresse bleibt danach nirgends stehen: nicht in einer Benachrichtigung, nicht in einer Protokollspur und nicht in der Datenauskunft des Sitters.
Der Push nennt nur den Vornamen. Schlägt eine Seite etwas vor, bestätigt, sagt ab oder lehnt ab, erhält die andere eine Benachrichtigung mit Vorname und Ereignis, nie die Uhrzeit und nie die Adresse (siehe «Benachrichtigungen auf dein Gerät (Push)»).
Zweckbindung, ausdrücklich. Lehnt ein Sitter ein Kennenlernen ab oder sagt eine Seite ab, fliesst nirgends ein: nicht in die Listung, nicht in die Reihenfolge der Suche, nicht in Bewertungen, in keinen Filter und in keine Kennzahl am Profil. Der Termin ist eine Absprache zwischen euch beiden, kein Urteil über eine Person.
Grundlage und Dauer. Grundlage ist der Nutzungsvertrag (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO): Das Kennenlernen bahnt die Betreuung an, die du vermittelt haben willst, und du löst es selbst aus; unter dem DSG erwartbar nach Art. 6 Abs. 3. Der Termin lebt mit dem Gespräch und verschwindet mit ihm, also 12 Monate nach der letzten Nachricht, wenn keine Buchung daraus wird; der Verweis auf die Adresse geht spätestens am Ende des Termintags. Termin und Adresse verlassen die Plattform nicht; an unseren Push-Dienst geht nur die Ereignisart mit dem Vornamen.
Buchung, Bezahlung und Auszahlung
Sagt ein Sitter deiner Anfrage zu, entsteht daraus eine Buchung. Sie hält fest, was ihr vereinbart habt (Zeitraum, Service, Katzen, Preis und Zahlweg) und jeden Zustandswechsel mit Zeitpunkt und Auslöser, damit beide Seiten nachvollziehen können, was wann geschah.
Bezahlung über Stripe, mit Treuhandschutz. Wählst du die Plattform-Zahlung, wickelt Stripe sie ab, per Karte, TWINT oder einem Wallet auf deinem Gerät. Deine Zahlungsdaten gibst du direkt bei Stripe ein; sie erreichen uns nie und liegen nie bei uns. Bei uns bleiben Betrag, Zahlungsart, der Zustand der Zahlung und die effektive Gebühr, die Stripe uns meldet. Das Geld liegt bis nach der Betreuung bei miau.care beziehungsweise Stripe und wird erst dann an den Sitter überwiesen. Stornierst du, läuft die Rückerstattung nach der Storno-Staffel ebenfalls über Stripe. Wir vermitteln; die Betreuung erbringen die Sitter, und Streitfälle entscheiden wir nicht.
Direktzahlung ohne Zahlungsdaten bei uns. Hat der Sitter Bar oder Rechnung freigegeben, könnt ihr die Bezahlung direkt untereinander regeln. Dann bewegt sich über uns kein Geld, es gibt keinen Treuhandschutz, und bei uns liegen keinerlei Zahlungsdaten, nur die Buchung mit der Bestätigung beider Seiten.
Adresse und Telefonnummer der Betreuung. Beim Bezahlen beziehungsweise Bestätigen gibst du die Adresse an, an der die Katze betreut wird, und eine Telefonnummer. Der Sitter muss zur Katze kommen und dich erreichen können; für nichts anderes verwenden wir diese beiden Angaben. Wir speichern sie als Momentaufnahme an der Buchung. Der Sitter sieht sie erst, sobald die Buchung bezahlt beziehungsweise von beiden Seiten bestätigt ist, vorher nicht, und das ist in der Datenbank selbst so eingeschränkt, nicht nur in der App. Dein Adressbuch mit den gespeicherten Adressen behalten wir, bis du dein Konto löschst.
Davor gibt es genau eine engere Freigabe: den von dir bestätigten Kennenlernbesuch. Dabei sieht der Sitter die Adresse ohne Telefonnummer, bis zum Ende des Termintags, und du kannst die Freigabe jederzeit mit einer Absage beenden. Alles dazu steht im Abschnitt «Kennenlernbesuch».
Auszahlungskonto für Sitter. Bevor ein Sitter eine erste Anfrage annehmen kann, richtet er ein Auszahlungskonto bei Stripe ein (Stripe Connect). Die Prüfung von Identität und Bankverbindung, die Stripe dafür nach seinen gesetzlichen Pflichten vornimmt, geschieht vollständig bei Stripe: Ausweis- und Bankdaten gibst du dort ein; sie erreichen uns nie und liegen nie bei uns. Bei uns liegen nur die Kennung deines Stripe-Kontos und ob das Onboarding abgeschlossen ist. Auszahlungen überweist Stripe auf das hinterlegte Konto; bei uns siehst du je Auszahlung Betrag, einbehaltene Gebühr, Zeitpunkt und Status, nie Kartendaten oder Zahlungsdetails des Owners.
Rückbuchungen. Widerspricht ein Owner einer Zahlung bei seiner Bank (Chargeback), meldet Stripe uns das. Wir markieren die Buchung, halten eine noch ausstehende Auszahlung an und behandeln den Fall manuell; eine Schiedsstelle sind wir nicht.
Aufbewahrung 10 Jahre. Buchungsunterlagen (Beträge, Daten, Zustände sowie Zahlungs- und Auszahlungsbelege) sind Geschäftsunterlagen, die wir nach Art. 958f OR 10 Jahre ab Ende der Buchung aufbewahren müssen. Löschst du dein Konto vorher, bleiben sie anonymisiert erhalten: Adresse, Telefonnummer und die Katzen-Schnappschüsse der Anfrage werden dabei entfernt, die Buchung ist danach keiner Person mehr zugeordnet.
Serienbuchungen
Braucht deine Katze jede Woche Betreuung, kannst du als Owner eine Serie anfragen, etwa jeden Mittwoch morgens. Sagt der Sitter zu, entsteht daraus laufend für die nächsten 28 Tage je Termin eine eigene Buchung. Für jeden Termin gilt, was unter «Buchung, Bezahlung und Auszahlung» steht; bei einer Serie kommt das Folgende dazu.
Was wir zur Serie speichern. Das Wochenmuster (an welchen Wochentagen, morgens, abends oder über Nacht), Start, Ende oder «offen», den Zustand (aktiv, pausiert oder beendet) mit Zeitpunkt und Grund des Endes, den Preis des Sitters aus der Zusage, den einmal gewählten Zahlweg und die Adresse als Verweis auf deinen Adressbuch-Eintrag, nicht als Kopie. Dazu je Tag des Musters, was daraus wurde: Termin angelegt, ausgelassen, weggefallen oder nicht verfügbar, Letzteres ohne Grund.
Die Karte liegt bei Stripe. Wählst du für die Serie die Plattform-Zahlung, hinterlegst du eine Karte direkt bei Stripe (Stripe Payments Europe Ltd., Irland, und Stripe, Inc., USA), und Stripe speichert sie an deinem Kundenkonto bei Stripe. Kartennummer und Prüfziffer erreichen uns nie. Bei uns liegen nur die Referenz, unter der Stripe die Karte führt, und die Kartenanzeige: Marke, letzte vier Ziffern und Ablauf. Die Kartenanzeige sieht nur du als Owner, der Sitter nicht; die Referenz sieht kein Nutzer, sie bleibt auf unserem Server.
Automatische Abbuchung 7 Tage vor jedem Termin. Bevor du die Karte hinterlegst, bestätigst du in der App: miau.care belastet jeden Termin dieser Serie 7 Tage vorher automatisch mit dem Terminpreis, bis die Serie endet oder du die Karte entfernst. Wenn ein Termin beim Hinterlegen schon näher liegt, wird er sofort belastet. Diese Bestätigung halten wir als Beleg fest: Zeitpunkt (von unserem Server gesetzt), dein Konto, die Serie und die Version des Textes, den du gesehen hast. Scheitert eine Abbuchung, speichern wir nur, dass sie gescheitert ist und wann, nie den Grund, den deine Bank nennt.
Die Karte ist jederzeit entfernbar. Du kannst sie in der Serie entfernen oder ersetzen; die Kartenanzeige verschwindet sofort, und künftige Termine werden mit ihr nicht mehr automatisch belastet. Das Zahlungsmittel lösen wir auch bei Stripe, wenn du sie entfernst oder ersetzt, wenn die Serie endet und wenn du dein Konto löschst. Eine Ausnahme gibt es: Nutzt eine andere laufende Serie von dir dieselbe Karte, bleibt sie bei Stripe, bis auch jene Serie endet oder du die Karte dort entfernst.
Was der Sitter sieht. Der Sitter deiner Serie sieht das Wochenmuster, Start und Ende, den Zustand und die Termine mit ihrem Stand. Weil das Wochenmuster verrät, wann regelmässig niemand bei dir zu Hause ist, sehen es nur ihr beide: keine anderen Nutzer, kein öffentliches Profil, nicht das Web und kein Push. Das Kalender-Abo des Sitters zeigt nur die einzelnen Termine, nie das Muster.
Notfall-, Tierarzt- und Zugangs-Karte während der ganzen Serie. Anders als bei einer einzelnen Buchung sieht der Sitter diese drei Karten samt Tür- und Alarmcode, sobald ein Termin der Serie bezahlt beziehungsweise von beiden bestätigt ist, und dann während der ganzen Serie, auch zwischen den Terminen. Ein Termin, der bezahlt und danach storniert wurde, genügt dafür nicht. Mit dem Ende der Serie endet dieser Zugriff im selben Moment; für Termine, die dann noch bezahlt bestehen, gilt wieder die Regel einer einzelnen Buchung (siehe «Notfall-Karten, Tierarzt-Karten, Zugangs-Karten und Übergabeprotokolle»).
Benachrichtigungen. Ein Push zur Serie (Zahlung gescheitert, Termin weggefallen oder ausgelassen, Serie beendet oder pausiert) nennt wie jeder Push nur den Vornamen und das Ereignis, nie das Wochenmuster, einen Betrag oder Kartenangaben.
Rechtsgrundlage. Grundlage ist der Nutzungsvertrag (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO): Die wiederkehrende Betreuung samt automatischer Zahlung ist die Leistung, die du vermittelt haben willst, und du richtest sie selbst ein; unter dem DSG erwartbar nach Art. 6 Abs. 3. Deine Bestätigung der Abbuchung ist ein Zahlungsauftrag in diesem Vertrag, keine datenschutzrechtliche Einwilligung; den Beleg bewahren wir auf, damit sich der Auftrag nachweisen lässt (Art. 5 Abs. 2 DSGVO). Karte und Abbuchungen laufen über Stripe, mit Bearbeitung auch in den USA auf derselben Grundlage wie bei den Buchungen (siehe «Bekanntgabe ins Ausland»); einen neuen Dienstleister gibt es dafür nicht.
Wie lange. Serie, Wochenmuster und die Angaben je Tag löschen wir 12 Monate nach dem Ende der Serie, die Abbuchungsversuche 12 Monate nach ihrem Termin. Die Belege der Abbuchungserlaubnis bleiben 10 Jahre nach dem Ende der Serie, wie Buchungsunterlagen (Art. 958f OR). Die Termine selbst sind Buchungen und folgen deren Fristen.
Wenn du dein Konto löschst. Solange ein Termin bestätigt oder laufend ist, geht die Löschung nicht, wie bei jeder Buchung. Sonst endet die Serie mit der Löschung: Noch nicht bezahlte Termine fallen ohne Kosten weg, Wochenmuster und Angaben je Tag löschen wir sofort, die Karte lösen wir bei Stripe, und Serie und Belege bleiben bis zum Ablauf ihrer Fristen ohne Personenbezug.
Datenauskunft. Deine Datei «Meine Daten» enthält deine Serien in beiden Rollen mit Muster, Start, Ende, Zustand, Preis, Zahlweg und dem Stand je Tag, als Owner dazu die Kartenanzeige (Marke, letzte vier Ziffern, Ablauf) und deine Belege der Abbuchungserlaubnis. Die Referenz bei Stripe steht nie darin.
Fütterungsplan, Aufgaben und Journal
Hinterlegst du als Owner für eine Katze einen Fütterungsplan (Futter, Medikamente, Sonstiges) und ergänzt du zu einer Buchung Aufgaben (zum Beispiel Post oder Pflanzen), wird daraus für jeden Betreuungstag die Checkliste des Sitters.
Der Fütterungsplan ist ab der Anfrage sichtbar. Sobald du eine Anfrage schickst, sieht der angefragte Sitter den Fütterungsplan der ausgewählten Katzen im jeweils aktuellen Stand, nie als Kopie. Diese Sicht endet mit dem Anfrage-Zustand: Lehnt der Sitter ab, ziehst du die Anfrage zurück, oder läuft sie ab, sieht er den Plan nicht mehr.
Aufgaben, Checkliste und Journal seht ihr beide erst ab einer bestätigten Buchung. Vorher gibt es dafür nichts zu sehen.
Das Journal. Während der Betreuung hakt der Sitter die Punkte des Tages ab, erledigt oder nicht möglich mit einem Grund, und schliesst den Tag mit einer Notiz und bis zu drei Fotos ab; danach ist der Tag unveränderlich. Die Fotos zeigen deine Wohnung. Metadaten wie Aufnahmeort, Gerät und Zeitpunkt werden vor dem Speichern entfernt; gespeichert wird nur das Bild.
Zweckbindung, ausdrücklich. Aus den Zeitpunkten der Haken und Tagesabschlüsse entsteht nie ein öffentlicher Wert, ein Abzeichen oder ein Ranking über den Sitter; diese Zeitpunkte sind nur für die beiden Beteiligten der jeweiligen Buchung sichtbar.
Grundlage und Dauer. Grundlage ist der Nutzungsvertrag (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO): Plan, Aufgaben und Journal sind der Inhalt der Betreuung, die du bestellst beziehungsweise erbringst; unter dem DSG erwartbar nach Art. 6 Abs. 3. 12 Monate nach Abschluss oder Stornierung der Buchung löschen wir Haken, Gründe, Notizen und Fotos des Journals sowie die Aufgaben, die Fotos auch aus dem Speicher. Die Buchungsunterlagen, die wir 10 Jahre aufbewahren (siehe «Buchung, Bezahlung und Auszahlung»), enthalten das Journal nie.
Die Angaben verlassen die Plattform nicht: Kein Dienstleister erhält sie. Ein Push zum Tagesabschluss oder wenn ein Punkt nicht möglich ist, nennt wie jeder Push nie den Inhalt, nur die Ereignisart und den Vornamen der Gegenseite (siehe «Benachrichtigungen auf dein Gerät (Push)»).
Besuchs-Check-in
Während einer laufenden Betreuung hält der Sitter mit einem Tipp fest, dass er angekommen ist, und mit einem zweiten, dass er wieder gegangen ist. So weisst du als Owner, dass der Besuch stattgefunden hat, ohne nachfragen zu müssen.
Wir halten nur die Zeit fest, nie den Standort. Gespeichert werden ausschliesslich der Zeitpunkt der Ankunft und der des Abgangs, beide von unserem Server gesetzt, dazu der Kalendertag. Es gibt keine Ortung, keine Standortfreigabe, keine Geofences und keine automatische Erkennung: Jeder Zeitstempel entsteht, weil der Sitter ihn auslöst. Beim ersten Check-in weisen wir ihn ausdrücklich darauf hin, dass der Owner Ankunft und Abgang sieht und dass seinen Standort niemand sieht.
Wer die Zeiten sieht. Nur die beiden Beteiligten derselben Buchung, Owner und Sitter, und beide sehen dasselbe. Niemand sonst, auch kein anderer Nutzer und kein Dienstleister. Vergisst der Sitter das «Gegangen», kann er die Zeit bis zum Ende des Folgetags nachtragen; der Besuch trägt dann die Markierung «nachgetragen». Trägt er sie nicht nach, schliessen wir den Besuch ohne Abgangszeit und markieren ihn «nicht abgemeldet». Beide Markierungen stehen bei beiden wortgleich da.
Zweckbindung, ausdrücklich. Aus diesen Zeiten und aus den beiden Markierungen entsteht nie eine Auswertung über den Sitter: keine Durchschnittsdauer, keine Pünktlichkeit, kein Zuverlässigkeitswert, kein Abzeichen und kein Ranking. Sie haben keine Folge für seine Listung in der Suche, für Bewertungen oder für seine Auszahlung. Sie sind eine Anzeige für die zwei Beteiligten, kein Urteil.
Der Push nennt nur den Vornamen. Beginnt ein Besuch, bekommst du als Owner eine Benachrichtigung «{Vorname} ist angekommen»: ohne Uhrzeit, ohne Katzennamen, ohne weiteren Inhalt (siehe «Benachrichtigungen auf dein Gerät (Push)»). Beim Weggehen gibt es keinen Push.
Grundlage und Dauer. Grundlage ist der Nutzungsvertrag (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO) für beide Seiten: Du hast den Einblick bestellt, der Sitter belegt seinen Besuch; unter dem DSG erwartbar nach Art. 6 Abs. 3. 12 Monate nach Abschluss oder Stornierung der Buchung löschen wir die Besuche, gemeinsam mit dem Journal. Die Buchungsunterlagen, die wir 10 Jahre aufbewahren (siehe «Buchung, Bezahlung und Auszahlung»), enthalten sie nie. Löscht eine der beiden Seiten ihr Konto, verschwinden sie sofort. Die Angaben verlassen die Plattform nicht: Kein Dienstleister erhält sie.
Notfall-Karten, Tierarzt-Karten, Zugangs-Karten und Übergabeprotokolle
Damit im Ernstfall niemand suchen muss, kannst du als Owner drei Karten hinterlegen: eine Notfall-Karte an deinem Konto (bis zwei Kontaktpersonen mit Name, Telefonnummer und Beziehung), eine Tierarzt-Karte je Katze (Praxis, Telefonnummer, Adresse, Notfall-Tierarzt, ein Betrag, bis zu dem der Sitter im Notfall entscheiden darf) und eine Zugangs-Karte je Adresse deines Adressbuchs (Schlüsselübergabe, Türcode, Alarmcode und Anleitung, Hinweise zur Wohnung).
Der Notfallkontakt ist eine andere Person als du. Trag sie bitte nur ein, wenn sie davon weiss; wir weisen dich beim Speichern darauf hin. Wir benachrichtigen diese Person nicht und verwenden ihre Nummer für nichts anderes.
Wer die Karten wann sieht. Nur der Sitter deiner Buchung, und nur zwischen dem Zeitpunkt, an dem die Buchung bestätigt ist, und ihrem Abschluss. Vorher sieht er nichts, nachher nichts mehr. Bei der Tierarzt-Karte kommt in diesem Zeitraum auch die Versicherung deiner Katze dazu, die er sonst nirgends sieht. Änderst du eine Karte, gilt sofort die neue Fassung; wir legen keine Kopie an.
Türcode und Alarmcode behandeln wir als Geheimnis. Sie liegen eigens verschlüsselt in der Datenbank, nicht bloss im Klartext hinter einer Zugriffsregel; der Schlüssel dazu liegt getrennt davon. In der App sind sie verdeckt und erscheinen erst auf Tipp. Sie stehen in keiner Benachrichtigung, in keinem Ereignisverlauf einer Buchung und in keiner Datenauskunft der Gegenseite.
Die Übergabeprotokolle. Zu Beginn und am Ende der Betreuung hält der Sitter fest, wie viele Schlüssel er erhalten beziehungsweise zurückgegeben hat, ob Wohnung und Katzen in Ordnung waren, dazu eine Bemerkung und bis zu drei Fotos; für die Fotos gilt dasselbe wie beim Journal, die Metadaten werden vor dem Speichern entfernt. Du kannst ein Protokoll bestätigen oder ihm widersprechen. Ändert der Sitter es danach, erlischt deine Antwort, damit niemand eine Bestätigung für einen Text trägt, den er nie gesehen hat; die früheren Fassungen bleiben für euch beide einsehbar.
Wir entscheiden dabei nichts. Ein Widerspruch ist eine Information für die andere Seite, kein Verfahren: miau.care vermittelt und ist keine Schiedsstelle.
Grundlage und Dauer. Grundlage ist der Nutzungsvertrag (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO), für die Angaben zur Notfall-Kontaktperson unser berechtigtes Interesse an ihrer Erreichbarkeit im Notfall (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO); unter dem DSG erwartbar nach Art. 6 Abs. 3. Die Karten bleiben, bis du sie leerst oder Konto, Katze beziehungsweise Adresse löschst; mit der Adresse verschwinden auch die Codes. 12 Monate nach Abschluss oder Stornierung einer Buchung löschen wir ihre Protokolle samt Bemerkungen und Fotos. Die Angaben verlassen die Plattform nicht.
Einnahmen-Übersicht und Steuer-Export
Als Sitter siehst du unter «Einnahmen», was du über miau.care verdient hast, nach Kalenderjahr und Monat. Dafür speichern wir nichts Neues. Die Übersicht wird bei jedem Aufruf aus deinen bestehenden Buchungen und Auszahlungen gerechnet; es gibt dazu keine eigene Tabelle, keinen Zähler und kein Protokoll darüber, wann du nachgesehen hast.
Der Export entsteht auf deinem Gerät. Wenn du eine CSV-Datei erzeugst, wird sie dort geschrieben und über das Teilen-Blatt deines Geräts weitergegeben; sie liegt nie bei uns. Sie enthält Datum, Buchungsnummer, Zeitraum, Service, Ort, Zahlweg und die Beträge, aber keine Namen, keine Adressen, keine Telefonnummern und keine Katzennamen der Owner.
Sobald du die Datei weitergibst, etwa an deinen Treuhänder oder eine Steuerbehörde, liegt es an dir, was damit geschieht; ab diesem Moment sind wir dafür nicht mehr verantwortlich.
Bewertungen
Nach einer abgeschlossenen Buchung könnt ihr euch gegenseitig bewerten, mit 1 bis 5 Sternen und optional einem Text. Das geschieht doppelblind: Jede Seite hat dafür 14 Tage Zeit, und keine sieht die Bewertung der anderen, bevor sie die eigene abgegeben hat oder das Fenster zu ist. Veröffentlicht wird erst, wenn beide bewertet haben oder die 14 Tage um sind, auch wenn dann nur eine Bewertung vorliegt.
Bewertungen über Sitter sind öffentlich. Sie erscheinen auf dem Profil des Sitters in der App und auf seiner öffentlichen Profilseite im Web (siehe «Öffentliches Sitter-Profil im Web»), mit Sternen, Text, dem Vornamen des Owners, der bewertet hat, und Monat und Jahr der Betreuung. Nicht die genauen Tage, nicht der Ort. Wer als Owner eine Bewertung schreibt, weiss also: Vorname und Wortlaut sind für alle sichtbar, die das Profil aufrufen.
Bewertungen über Owner sind es nicht. Sie sieht ausschliesslich ein Sitter, bei dem der Owner gerade eine offene oder angenommene Anfrage hat, an derselben Stelle wie die Katzen-Steckbriefe, damit er entscheiden kann, ob er zusagt. Sonst sieht sie niemand: Sie sind nie öffentlich, und das ist in der Datenbank selbst so eingeschränkt, nicht nur in der App.
Bewertungen sind endgültig. Sie lassen sich nach der Abgabe nicht ändern, nicht löschen und nicht beantworten; das sagen wir dir vor dem Absenden noch einmal. Wir prüfen Bewertungen nicht vorab und schlichten nicht: Es gibt keine Vorabmoderation, und was jemand schreibt, ist seine Aussage, nicht unsere. Enthält eine Bewertung Beleidigungen, Kontaktdaten oder anderes, das dort nicht hingehört, kannst du sie uns an admin@vsolutions.ch melden. Wir sehen sie uns dann an.
Bei Löschung deines Kontos bleiben die Bewertungen, die du geschrieben hast, erhalten, mit «gelöschtes Konto» als Verfasser, denn sie gehören zur Buchungshistorie der anderen Person. Bewertungen über dich werden entfernt.
Melden und Blockieren
Wird dir jemand unangenehm, hast du zwei Wege, und sie funktionieren unterschiedlich. Blockieren entscheidest du allein, es wirkt sofort und braucht uns nicht. Melden schickt uns einen Hinweis, den unser Support ansieht.
Was eine Meldung enthält. Wir speichern den gewählten Grund (Belästigung, Betrug oder Umgehung der Plattform, unangemessener Inhalt, Sonstiges), deinen Text, sofern du einen schreibst, dein Konto und das gemeldete Konto mit Kennung und Vorname, die Art des Gemeldeten (Gespräch, Sitter-Profil oder Bewertung) samt Verweis darauf und den Zeitpunkt. Denselben Inhalt stellen wir als E-Mail an unseren Support zu; für den Versand setzen wir unseren Mail-Anbieter ein (siehe «An wen wir Daten weitergeben» und «Bekanntgabe ins Ausland»).
Wer sie liest. Meldungen liegen in der Datenbank so, dass kein Nutzer sie lesen kann, auch du selbst nicht nachträglich. Sie erreichen ausschliesslich unseren Support.
Die gemeldete Person erhält keine Kopie der Meldung und erfährt nicht, dass und von wem sie gemeldet wurde; das schützt dich, der oder die gemeldet hat. Wir antworten auch nicht öffentlich; es erscheint nichts im Gespräch und nichts unter einer Bewertung. miau.care vermittelt und ist keine Schiedsstelle: Wir prüfen Inhalte nicht vorab und sperren nichts automatisch, sondern sehen uns die Meldung an und entscheiden im Einzelfall. Welche Regeln gelten und was ein Verstoss nach sich ziehen kann, steht in den AGB.
Rechtsgrundlage und Dauer. Grundlage ist unser berechtigtes Interesse an einer sicheren Plattform (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO; unter dem DSG eine erwartbare Bearbeitung), nicht deine Einwilligung und nicht der Nutzungsvertrag. Eine Meldung löschen wir 12 Monate nach Eingang. Löscht eines der beteiligten Konten sich vorher, bleibt sie bis zum Ablauf dieser Frist ohne Personenbezug bestehen (Grund, Art und Zeitpunkt, sonst nichts): Text, Verweis sowie Kennung und Vorname beider Konten werden entfernt. Der Bearbeitung auf dieser Grundlage kannst du widersprechen (siehe «Deine Rechte»).
Blockieren ist privat. Wir halten nur fest, wer wen blockiert hat und wann. Deine Blockierliste sieht ausschliesslich du, im Profil unter «Blockierte Konten»; die blockierte Person erfährt nichts davon und sieht euer Gespräch unverändert. Blockieren beendet den Kontakt in beide Richtungen und nimmt blockierte Sitter aus deiner Suche; eine laufende Buchung bleibt bestehen. Hebst du die Blockierung auf oder löschst du dein Konto, verschwinden die Einträge in beide Richtungen.
Benachrichtigungen auf dein Gerät (Push)
Die App kann dich auf dem Sperrbildschirm informieren, wenn etwas passiert: eine neue Nachricht, eine Anfrage, eine Zusage oder Absage, eine Zahlung oder Stornierung, eine Auszahlung, der Beginn einer Betreuung am nächsten Tag, die Bitte um eine Bewertung und deren Veröffentlichung. Wir fragen dich nicht beim ersten Start danach, sondern erst, wenn es dir etwas bringt: nach deinem ersten Gespräch beziehungsweise beim Anlegen deines Sitter-Profils. Lehnst du ab, fragen wir nicht noch einmal; einschalten kannst du Benachrichtigungen jederzeit in den Einstellungen deines Geräts. Zusätzlich hast du in der App drei Schalter(Nachrichten, Anfragen & Buchungen, Bewertungen), mit denen du jede Art einzeln abschalten kannst; das prüfen wir auf dem Server, bevor etwas verschickt wird.
Ein Push nennt nur den Vornamen und die Ereignisart. Er enthält nie den Nachrichtentext, keine Adresse, keine Telefonnummer, keine Beträge und keine Katzennamen, auch nicht versteckt in den Daten, die die App mit dem Push erhält. Der Grund ist einfach: Ein Sperrbildschirm ist öffentlich. Wer dein Handy auf dem Tisch liegen sieht, soll nicht lesen können, was dir jemand geschrieben hat. Das ist unsere Massnahme zur Datensicherheit nach Art. 8 DSG beziehungsweise Art. 32 DSGVO. Die Details holt die App erst, wenn du tippst, und nur, wenn du angemeldet bist.
Für den Versand setzen wir Expo ein (Expo, Inc., USA, siehe «Bekanntgabe ins Ausland»), einen Auftragsbearbeiter, der die Benachrichtigung an den Push-Dienst deines Betriebssystems weiterreicht. Expo erhält dazu den Push-Token deines Geräts, die Ereignisart und den Vornamen der Gegenseite, sonst nichts. Die Zustellung auf dein Gerät übernehmen dann Apple (iOS) beziehungsweise Google (Android) über die Push-Dienste ihrer Betriebssysteme. Sie tun das nicht in unserem Auftrag, sondern als eigenständige Verantwortliche nach ihren eigenen Datenschutzbestimmungen, so wie beim Kauf im Store.
Nachtruhe. Zwischen 22:00 und 07:00 Uhr (Schweizer Zeit) halten wir zurück, was nicht dringend ist (Bewertungen und Auszahlungen), und schicken es am Morgen. Nachrichten, Anfragen, Zusagen, Zahlungen und Stornierungen kommen sofort. Zum Ende des Schaufensters gibt es keinen Push, nur die E-Mail (siehe «Dein Abo und das Schaufenster»).
Wie lange. Den Push-Token deines Geräts entfernen wir sofort, wenn du dich auf diesem Gerät abmeldest oder dein Konto löschst; an ein abgemeldetes Gerät geht nie mehr ein Push. Ein Gerät, das 90 Tage lang die App nicht gestartet hat, fliegt automatisch aus der Liste. Meldet uns der Push-Dienst, dass ein Token nicht mehr gilt, löschen wir ihn beim ersten Mal. Eine gesendete Benachrichtigung bleibt 24 Stunden in unserer Sendeliste, damit wir sie bei einer Störung nachsenden können; danach wird sie verworfen.
App-Updates ohne Store
Die App kann Korrekturen und geänderte Texte laden, ohne dass du sie im Store neu installierst. Dafür fragt sie beim Start und wenn sie nach mehr als einer Stunde aus dem Hintergrund zurückkommt bei Expo (Expo, Inc., USA, siehe «Bekanntgabe ins Ausland») nach, ob es einen neueren Stand gibt. Gibt es einen, lädt sie ihn still im Hintergrund; aktiv wird er erst beim nächsten Start. Die App startet sich nie von selbst neu, während du sie benutzt.
Was dabei übermittelt wird. Mit jeder Nachfrage gehen an Expo: die Plattform (iOS oder Android), die App-Version, eine Laufzeit-Kennung (sie sagt, welche native Hülle die App hat), der Kanal (Vorschau oder Produktion), die IP-Adresse deines Geräts, wie bei jeder Verbindung ins Internet, und eine zufällige Kennung dieser Installation. Diese Kennung erzeugt die App beim ersten Start, sie bleibt dauerhaft auf dem Gerät und hat keinen Bezug zu deinem Konto: Expo kann damit dieselbe Installation wiedererkennen, nicht dich als Person. Keine Konto-Kennung, kein Vorname, keine Sitzung und kein Push-Token gehen mit.
Auch ohne Konto und vor der Anmeldung. Die Nachfrage läuft bei jedem Start, auch wenn du nicht angemeldet bist oder gar kein Konto hast. Das ist Absicht: Steckt der Fehler im Anmeldeweg selbst, könnte er sonst genau die Nutzer nie erreichen, die sich nicht mehr anmelden können.
Wir speichern nicht, wer welchen Stand hat. Die App liest beim Start von unserem Server einen einzelnen Wert: die Mindestversion je Plattform. Dieser Abruf braucht kein Konto, und wir legen dabei nichts je Gerät oder je Nutzer ab, keine Versionsliste, keine Zähler, keine Zeitpunkte. Ist deine App älter als die Mindestversion, zeigt sie einen Hinweis mit einem Link in den Store; gesperrt wird sie nie, du kannst sie weiter benutzen. Was Expo über die Verteilung eines Updates auswertet, geschieht bei Expo, das dafür wie beim Push in unserem Auftrag arbeitet (Auftragsbearbeiter nach Art. 9 DSG / Art. 28 DSGVO); die USA als Exportland sind unter «Bekanntgabe ins Ausland» genannt.
Besonders schützenswerte Daten
Zurzeit bearbeiten wir keine besonders schützenswerten Personendaten im Sinne von Art. 5 lit. c DSG beziehungsweise Art. 9 DSGVO. Sobald die Identitätsprüfung für Catsitter eingeführt wird, ändert sich das; dann informieren wir vorab an dieser Stelle.
An wen wir Daten weitergeben
Wir geben Daten nur an Dienstleister weiter, die sie in unserem Auftrag und nach unseren Weisungen bearbeiten (Auftragsbearbeiter nach Art. 9 DSG / Auftragsverarbeiter nach Art. 28 DSGVO). Ein Verkauf oder eine Weitergabe zu Werbezwecken findet nicht statt.
| Dienstleister | Wofür | Wo bearbeitet |
|---|---|---|
| Supabase | Konten und Anmeldung, Datenbank der App | Rechenzentrum Zürich, Schweiz |
| Resend | Versand der Anmeldecodes und weiterer E-Mails an dich; Zustellung deiner Meldungen an unseren Support | Anbieter mit Sitz in den USA |
| Vercel | Hosting dieser Website und Server-Protokolle der Web-Seiten (seit 21.09.2026; bis dahin Hostinger, Rechenzentrum in der EU) | Anbieter mit Sitz in den USA (Vercel Inc.); unsere Server-Funktionen laufen in Frankfurt, die Auslieferung geschieht über ein weltweites Netz |
| Mapbox | Kartenmaterial und Ortssuche in der Sitter-Suche der App | Anbieter mit Sitz in den USA |
| Stripe | Abo-Abrechnung: Zahlung, Belege und Kündigung deines Abos; Zahlungsabwicklung der Buchungen (Payments, Treuhand) und Auszahlungen an Sitter (Connect, samt Prüfung des Auszahlungskontos); gespeicherte Karte und automatische Abbuchung der Serienbuchungen | Stripe Payments Europe Ltd., Irland; Bearbeitung auch durch Stripe, Inc. in den USA |
| RevenueCat | Abo im App Store oder bei Google Play: Kaufbestätigung des Stores entgegennehmen, Kaufzustand und Periodenende verwalten und uns melden (unter deiner Konto-Kennung, ohne Name und E-Mail-Adresse) | Anbieter mit Sitz in den USA |
| Expo | Versand der Push-Benachrichtigungen an dein Gerät: erhält Push-Token, Ereignisart und den Vornamen der Gegenseite, nie Nachrichtentext, Adresse, Telefonnummer, Beträge oder Katzennamen. Dazu der Abruf von App-Updates ohne Store: erhält Plattform, App-Version, Laufzeit-Kennung, Kanal, IP-Adresse und eine zufällige Kennung der Installation, auch ohne Konto; nie eine Konto-Kennung | Anbieter mit Sitz in den USA |
Nicht in dieser Liste stehen Apple und Google. Kaufst du das Abo in der App, sind sie Verkäufer und Zahlungsabwickler des Kaufs und dafür eigenständige Verantwortliche: Sie bearbeiten deine Daten nicht in unserem Auftrag, sondern nach ihren eigenen Datenschutzbestimmungen, die du in deinem Store-Konto findest. Wir erhalten von ihnen keine Zahlungsdaten und keine Daten deines Store-Kontos (siehe «Dein Abo und das Schaufenster»). Dasselbe gilt für die Zustellung von Push-Benachrichtigungen: Apple (iOS) und Google (Android) bringen sie als Betreiber der Betriebssysteme auf dein Gerät, als Zusteller in eigener Verantwortung, nicht als unsere Auftragsbearbeiter (siehe «Benachrichtigungen auf dein Gerät (Push)»).
Ebenfalls nicht in dieser Liste steht der Kalender-Dienst eines Sitters. Schaltet ein Sitter das Kalender-Abo ein, wählt er selbst, wohin der Feed geht (etwa Google Kalender oder Apple Kalender). Dieser Anbieter bearbeitet die Angaben nicht in unserem Auftrag, sondern nach seinen eigenen Bestimmungen und der Wahl des Sitters (siehe «Kalender-Abo (iCal)»).
Bekanntgabe ins Ausland
Die Daten deines Kontos liegen in der Schweiz. Für den Versand von E-Mails setzen wir einen Anbieter mit Sitz in den USA ein; dabei wird deine E-Mail-Adresse samt Inhalt der Nachricht dorthin übermittelt. Die Übermittlung erfolgt auf Grundlage der Standardvertragsklauseln beziehungsweise einer Zertifizierung nach dem Swiss-US / EU-US Data Privacy Framework (Art. 16 f. DSG, Art. 44 ff. DSGVO).
Für die Karte in der Sitter-Suche setzen wir Mapbox ein, ebenfalls einen Anbieter mit Sitz in den USA. Wir sagen es offen, weil der Unterschied zählt: Beim Anzeigen der Karte lädt deine App das Kartenmaterial direkt bei Mapbox; dabei wird deine IP-Adresse dorthin übermittelt. Das lässt sich technisch nicht vermeiden, solange eine Karte angezeigt wird. Die Ortssuche dagegen läuft bewusst über unseren eigenen Server: Was du in das Suchfeld tippst, geht zu uns, und erst wir fragen bei Mapbox nach. Mapbox erfährt dabei nicht, wer gesucht hat. Auch diese Übermittlung stützt sich auf die Standardvertragsklauseln beziehungsweise das Data Privacy Framework.
Was du gesucht hast, speichern wir nicht. Es entsteht keine Suchhistorie, weder auf unserem Server noch auf deinem Gerät.
Diese Website wird seit dem 21.09.2026 von Vercel (Vercel Inc., USA) ausgeliefert. Unsere Server-Funktionen laufen in Frankfurt, die Seiten selbst werden über ein weltweites Netz ausgeliefert; dabei entstehen die technisch notwendigen Server-Protokolle mit deiner IP-Adresse (siehe «Web-Nutzung ohne Konto»). Die Übermittlung stützt sich auf die Standardvertragsklauseln und die Zertifizierung von Vercel nach dem Swiss-US / EU-US Data Privacy Framework. Die Daten deines Kontos berührt das nicht; sie liegen weiterhin bei Supabase in Zürich.
Für die Abo-Abrechnung, die Zahlungsabwicklung der Buchungen (Payments) und die Auszahlungen an Sitter (Connect) setzen wir Stripe ein: Stripe Payments Europe Ltd. in Irland, wobei Daten auch von Stripe, Inc. in den USA bearbeitet werden. Dorthin gelangen deine E-Mail-Adresse, die Kennung deines Kontos und deiner Buchungen, die Zahlungsdaten, die du bei Stripe selbst eingibst, und, bei Sittern, die Angaben zu Identität und Bankverbindung für das Auszahlungskonto, die ebenfalls nur bei Stripe liegen. Auch diese Übermittlung stützt sich auf die Standardvertragsklauseln beziehungsweise das Data Privacy Framework.
Für Serienbuchungen speichert Stripe auf deinen Wunsch deine Karte und belastet damit die einzelnen Termine automatisch. Auch dabei bearbeitet Stripe, Inc. Daten in den USA, auf derselben Grundlage wie oben. Bei uns liegen davon nur die Referenz auf die Karte und die Kartenanzeige (siehe «Serienbuchungen»).
Für das Abo im App Store oder bei Google Play setzen wir RevenueCat ein (RevenueCat, Inc.), einen Anbieter mit Sitz in den USA. Dorthin gelangen die Kennung deines Kontos bei uns als anonyme Nutzer-Kennung, die Kaufbestätigung des Stores sowie Kaufzustand, Produkt, Laufzeit und Periodenende; kein Name, keine E-Mail-Adresse, keine Zahlungsdaten. Auch diese Übermittlung stützt sich auf die Standardvertragsklauseln beziehungsweise das Data Privacy Framework. Was Apple und Google selbst beim Kauf bearbeiten, richtet sich nach deren eigenen Bestimmungen, nicht nach dieser Erklärung.
Für Push-Benachrichtigungen setzen wir Expo ein (Expo, Inc.), einen Anbieter mit Sitz in den USA. Dorthin gelangen der Push-Token deines Geräts, die Ereignisart und der Vorname der Gegenseite; nie der Nachrichtentext, keine Adresse, keine Telefonnummer, keine Beträge, keine Katzennamen. Auch diese Übermittlung stützt sich auf die Standardvertragsklauseln beziehungsweise das Data Privacy Framework. Die Zustellung auf dein Gerät läuft danach über Apple beziehungsweise Google; was diese dabei bearbeiten, richtet sich nach deren eigenen Bestimmungen, nicht nach dieser Erklärung.
Für App-Updates ohne Store fragt die App ebenfalls bei Expo (Expo, Inc., USA) nach, ob es einen neueren Stand gibt, auch ohne Konto und vor der Anmeldung. Dorthin gelangen die Plattform, die App-Version, die Laufzeit-Kennung, der Kanal, die IP-Adresse deines Geräts und eine zufällige Kennung deiner Installation ohne Bezug zu deinem Konto; nie eine Konto-Kennung, kein Vorname, keine Sitzung, kein Push-Token. Auch diese Übermittlung stützt sich auf die Standardvertragsklauseln beziehungsweise das Data Privacy Framework (siehe «App-Updates ohne Store»).
Schaltet ein Sitter das Kalender-Aboein, gelangen seine Betreuungen in den Kalender-Dienst, den er selbst gewählt hat – häufig Google oder Apple und damit ein Anbieter mit Sitz in den USA. Dorthin gehen Datum, PLZ und Ort sowie die Zahl der Besuche und die bestätigten Kennenlern-Termine mit Uhrzeit; keine Namen, keine Adressen, keine Telefonnummern, keine Katzennamen. Dieser Anbieter ist nicht unser Auftragsbearbeiter, sondern vom Sitter gewählt, der ab dem Einschalten selbst dafür verantwortlich ist; wir nennen das Exportland hier vorsorglich (Art. 19 Abs. 4 DSG), siehe «Kalender-Abo (iCal)».
Web-Nutzung ohne Konto
Die Website miau.care kannst du ohne Konto nutzen: Landing-Seite, Sitter-Suche nach PLZ, öffentliche Sitter-Profile, Rechtsseiten. Dabei entsteht bei uns so gut wie nichts.
Deine PLZ-Suche wird nicht gespeichert. Die PLZ, die du auf der Startseite eingibst, dient nur dazu, dir die passenden Sitter anzuzeigen; es entsteht kein Suchprotokoll, weder bei uns noch in deinem Browser. Um Missbrauch der Suche zu bremsen, zählen wir Anfragen pro Minute anhand eines nicht rückrechenbaren Kürzels deiner IP-Adresse; die Adresse selbst speichern wir dafür nicht.
Server-Protokolle des Hosters. Unser Hoster Vercel (Vercel Inc., USA; unsere Server-Funktionen laufen in Frankfurt, die Auslieferung geschieht über ein weltweites Netz) führt beim Ausliefern der Seiten technisch notwendige Server-Protokolle: deine IP-Adresse, Zeitpunkt, aufgerufene Seite und verwendeter Browser. Wir werten sie nicht aus; sie dienen dem sicheren Betrieb (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO) und werden nach den Angaben des Hosters kurz aufbewahrt und dann gelöscht. Für die Übermittlung in die USA gelten die Standardvertragsklauseln der EU-Kommission und die Zertifizierung von Vercel nach dem EU-US und dem Swiss-US Data Privacy Framework.
Cookies und Reichweitenmessung
Diese Website verwendet keine Cookies zu Analyse-, Marketing- oder Tracking-Zwecken und bindet keine Dienste Dritter zur Reichweitenmessung ein. Es gibt kein Tracking und keine Analyse-Dienste, auch keine «cookiefreien». Gesetzt wird nur, was technisch notwendig ist, damit die Seite funktioniert. Darum gibt es keinen Cookie-Banner: Wo nichts Zustimmungspflichtiges gespeichert wird, gibt es nichts, wozu wir dich um Zustimmung bitten müssten (Art. 45c FMG; § 25 TDDDG).
Technisch notwendig ist einzig die Anmeldesitzung: Meldest du dich auf der Abo-Seite an, speichert dein Browser deine Sitzung lokal, damit du beim Bezahlen nicht erneut einen Code anfordern musst. In der App wird ebenso ausschliesslich deine Anmeldesitzung auf dem Gerät gespeichert, damit du dich nicht bei jedem Start neu anmelden musst.
Deine Rechte
Nach Schweizer und europäischem Recht stehen dir gegenüber uns die folgenden Rechte zu. Wir beantworten Anfragen innerhalb der gesetzlichen Fristen: 30 Tage nach Art. 25 DSG, ein Monat nach Art. 12 DSGVO.
| Recht | Was es bedeutet | Wie du es ausübst |
|---|---|---|
| Auskunft | Du erfährst, welche Daten wir über dich bearbeiten. | selbst in der App unter Profil → Konto & Daten → Meine Daten, sofort, als JSON-Datei; ohne Zugang zur App formlos an support@miau.care |
| Berichtigung | Falsche Angaben werden korrigiert. | Vorname und Rollen änderst du selbst im Profil der App; alles Übrige auf Anfrage. |
| Löschung | Dein Konto und die dazugehörigen Daten werden gelöscht. | selbst in der App unter Profil → Konto & Daten → Konto löschen, sofort, nach Bestätigung mit einem Einmalcode; ohne Zugang zur App per E-Mail an support@miau.care, erledigt innert 30 Tagen (siehe Konto löschen) |
| Datenherausgabe / Portabilität | Du erhältst deine Daten in einem gängigen, maschinenlesbaren Format. | dieselbe JSON-Datei wie bei der Auskunft (Meine Daten in der App) |
| Widerspruch | Du widersprichst einer Bearbeitung, die auf berechtigtem Interesse beruht. | formlos an admin@vsolutions.ch |
Eine Löschung kann eingeschränkt sein, soweit wir gesetzlich zur Aufbewahrung verpflichtet sind, etwa bei Geschäftsunterlagen zu bezahlten Buchungen (Art. 958f OR). Konkret: Hast du Buchungen, bleiben die Buchungsunterlagen (Beträge, Daten, Zustände, Zahlungs- und Auszahlungsbelege) 10 Jahre anonymisiert erhalten; Adresse, Telefonnummer und Katzen-Schnappschüsse werden dabei entfernt. Die App zeigt dir das an, bevor du die Löschung bestätigst; beim Weg per E-Mail sagen wir es dir in der Antwort. Bewertungen, die du geschrieben hast, bleiben mit «gelöschtes Konto» als Verfasser erhalten; Bewertungen über dich werden entfernt (siehe «Bewertungen»). Belege zu deinem Abo bewahrt Stripe nach seinen eigenen gesetzlichen Pflichten 10 Jahre auf; ein laufendes Web-Abo wird bei der Kontolöschung zum Periodenende gekündigt. Ein Abo aus dem App Store oder bei Google Play kündigst du selbst in den Einstellungen deines Stores.
Du kannst dich ausserdem bei einer Aufsichtsbehörde beschweren: in der Schweiz beim Eidgenössischen Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragten (EDÖB), in der EU bei der Datenschutzbehörde deines Wohnsitzlands.
Konto löschen und Daten mitnehmen
Beides erledigst du selbst in der App, ohne uns zu schreiben und ohne zu warten, im Tab Profil unter Konto & Daten. Diesen Bereich erreichst du immer, auch ohne Abo.
Meine Daten: die Auskunft als Selbstbedienung. Die App erzeugt auf Tippen eine JSON-Datei mit allen Daten, die wir über dich haben: Profil, Rollen, Sitter-Profil und Prüfstatus, Katzen, Adressbuch, Gespräche mit allen Nachrichten, Anfragen, Buchungen, Auszahlungen, Bewertungen, Abo-Zustand, Blockierungen und Geräte. Das geschieht sofort und auf deinem Gerät; die Datei wird mit deinen eigenen Zugriffsrechten erstellt und geht nicht über uns; du speicherst oder verschickst sie über das Teilen-Blatt deines Geräts. Von anderen Personen enthält sie nur, was du ohnehin siehst: ihren Vornamen und ihre Nachrichten an dich. Der Kopf der Datei nennt Konto-Kennung, Zeitpunkt, den Stand dieser Erklärung und die Dienstleister, die in unserem Auftrag Daten bearbeiten (Stripe, Resend, Mapbox, RevenueCat, Expo). Was dort liegt, ist nicht in der Datei; Auskunft dazu vermitteln wir über support@miau.care.
Konto löschen: sofort und endgültig. Die App zeigt dir zuerst, was verschwindet und was bleibt; dann bestätigst du mit einem frischen Einmalcode an deine E-Mail-Adresse, demselben Weg wie beim Anmelden. Danach löschen wir alles in einem Zug: Profil, Login-Eintrag, Sitter-Profil samt Prüfstatus und Foto, Katzen samt Fotos, Adressbuch, Blockierungen, Geräte für Benachrichtigungen und die Abo-Referenz; offene Anfragen enden, noch nicht bezahlte oder bestätigte Buchungen werden storniert. Alle deine Anmeldesitzungen werden vorher beendet, auch auf anderen Geräten. Es gibt keine Karenzfrist und keine Wiederherstellung; ein späterer Login mit derselben Adresse ergibt ein neues, leeres Konto. Solange eine Buchung bestätigt oder laufend ist, geht die Löschung nicht; eine laufende Betreuung darf ihren Owner oder Sitter nicht verlieren. Das gilt auch für den Support: Er kann eine laufende Betreuung nicht auflösen.
Was anonymisiert bleibt. Wo andere Nutzer oder eine gesetzliche Pflicht betroffen sind, entfernen wir den Bezug zu deiner Person und lassen den Inhalt stehen: Deine Nachrichten bleiben für die Gegenseite lesbar, mit «Gelöschtes Konto» als Absender (ihr Verlauf bleibt vollständig); Gespräche, deren beide Seiten gelöscht sind, werden entfernt. Buchungsunterlagen (Beträge, Daten, Zustände, Zahlungs- und Auszahlungsbelege) bleiben 10 Jahre ab Ende der Buchung (Art. 958f OR), ohne Adresse, Telefonnummer, Katzen-Schnappschüsse und Vorname; nach 10 Jahren löscht ein Zeitjob den Rest. Bewertungen, die du geschrieben hast, bleiben mit «Gelöschtes Konto» als Verfasser; Bewertungen über dich werden entfernt. Warst du Sitter mit Auszahlungskonto, bleibt dieses Konto bei Stripe bestehen: Es unterliegt Stripes eigener Aufbewahrung, und wir löschen es nicht; bei uns bleibt in den anonymisierten Unterlagen nur seine Kennung. Belege zu deinen Zahlungen bewahrt Stripe ebenfalls 10 Jahre auf.
Das Protokoll der Löschung. Wir halten fest, dass ein Konto gelöscht wurde: nur die Konto-Kennung, der Zeitpunkt und welche Rollen es hatte, keine E-Mail-Adresse und kein Name. Damit können wir eine spätere Nachfrage beantworten, ohne etwas über dich zu behalten.
Ohne Zugang zur App. Kommst du nicht mehr in die App, schreib von der E-Mail-Adresse deines Kontos an support@miau.care, für die Löschung wie für die Auskunft. Wir antworten an dieselbe Adresse und erledigen die Anfrage innert 30 Tagen, auf demselben Weg und mit denselben Regeln wie in der App. Der Weg ist auch unter miau.care/konto-loeschen beschrieben.
Sicherheit
Die Verbindung zu unseren Servern ist durchgehend verschlüsselt. Der Zugriff auf Daten ist in der Datenbank selbst so eingeschränkt, dass jedes Konto ausschliesslich die eigenen Daten lesen und ändern kann, unabhängig davon, was die App tut. Anmeldeversuche sind zahlenmässig begrenzt, damit Codes nicht erraten werden können.
Änderungen dieser Erklärung
Wir passen diese Erklärung an, wenn sich das Produkt ändert. Massgebend ist die jeweils an dieser Stelle veröffentlichte Fassung; das Datum oben zeigt den Stand.